Heimkino unter 500 Euro: Komplettsysteme im Preisvergleich

Heimkinosysteme bestehen mindestens aus Boxen, DVD-Player und Verstärker. Die weitere Ausgestaltung bleibt dem Hersteller überlassen: Manche konzentrieren sich auf den Leistungsumfang, andere auf die Klangqualität. Der Preisradar untersucht drei Modelle.

Wer Kino sagt, denkt vor allem an ein Element: die Leinwand. Erst dann kommen Stühle, Zuschauer, Lautsprecher, Eintrittskarten. Insofern ist es verwunderlich, dass ein Heimkino-System vieles beinhaltet – nur keinen Bildschirm.

Unter Home Cinema versteht man ein Set aus einem Boxen-System und zumindest einem DVD-Player sowie einem Verstärker. Oft ist auch ein Radio eingebaut. Seine Aufgabe ist also die Ausgabe von Sound sowie das Abspielen von Multimedia-Inhalten, die etwa von einem optischen Medium, einem Flash-Speicher oder TV- beziehungsweise Radio-Tuner stammen.

Als Ausgabe-System treten die Heimkino-Systeme die Nachfolge der Stereo-Anlage an – nur eben nicht in Stereo. Kein Heimkino-System kommt heute ohne Subwoofer aus. (Und weil nicht jeder Nachbar in Mietshaus oder Doppelhaushälfte massive Bässe verträgt, kann der Subwoofer per Nachtmodus gedämpft werden.) Dazu kommt eine bestimmte Anzahl an Satelliten, die kombiniert etwa ein 2.1-System (zwei Satelliten, ein Subwoofer) oder 5.1-System (fünf Satelliten, ein Subwoofer) ergeben.

Als zentrale Ausgabestelle mit Verbindung zu den Boxen benötigt die Heimkino-Anlage eine Reihe von Eingängen: Schlielich sollen auch die Sounds, Gespräche und Geräusche, die der PC und der Fernseher liefern, aus den Satelliten zu hören sein. Dafür eignen sich insbesondere optische Eingänge. Umgekehrt ist ein HDMI-Ausgang nötig, um das Bild des DVD-Players auf den Fernseher zu bringen. Und schließlich sollte mindestens eine Scart-Buchse den Anschluss einer Spielkonsole ermöglichen.

Komponenten

Das Angebot an Komponenten von Heimkino-Systemen neben den Grundbestandteilen variiert stark. Dies demonstrieren die drei Modelle im Preisvergleich: Für alle drei empfehlen die Hersteller einen Verkaufspreis von 499 Euro, statten sie aber sehr unterschiedlich aus. Besonders luxuriös kommt das LG LH-RH361SE, das einen TV-Empfänger und eine 160-GByte-Festplatte für Aufzeichnung von Programmen enthält. Auch DVDs spielt das RH361SE nicht nur ab, sondern kann sie auch mit Filmen oder Serien bespielen – ideal, wenn man aufgenommene Sendungen auch anderen zur Verfügung stellen möchte.

Wie das LG-System ist auch Pioneers DCS-360 mit fünf Satelliten ausgestattet. Ansonsten reicht es längst nicht an dessen Ausstattung heran. Lediglich ein USB-Anschluss kann als Highlight gesehen werden: Steckt man einen Speicherstick an, werden beispielsweise Musikdateien darauf abgespielt. Zum Ausgleich für die geringere Ausstattung zum gleichen Preis kann man mit besserem Klang und leiserem Betriebsgeräusch rechnen. Mehr darüber verraten ein Probehören beim Händler und Testberichte online.

Minimalistischer als beide Konkurrenzmodelle wirkt die Heimkino-Anlage Samsung HT-Q100, da sie sich auf zwei Satelliten zusätzlich zum Subwoofer beschränkt. Jede dieser Boxen ist mit 100 Watt aber ungefähr so leistungsfähig wie zwei Satelliten eines der anderen beiden Systeme. Auch die HT-Q100 kann als USB-Host dienen. Zusätzlich unterstützt sie MPEG-Dekomprimierung per DivX-Codec.

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