Preisvergleich: Kompakte Digicams mit coolen Extras

Jede der drei Kameras in diesem Preisvergleich hat etwas, was die Konkurrenz nicht bietet: zwei Objektive, einen berührungsempfindlichen Bildschirm oder ein 10faches Zoomobjektiv. Die Preise liegen zwischen 350 und 500 Euro.

Mit Hardware-Innovation blamiert man sich leicht. Hersteller, die eine Digicam oder andere Geräte mit wirklich einmaligen Features ausstatten, riskieren Häme und Spott von Anwendern, denen die Innovation überflüssig oder schlecht implementiert erscheint. Und tatsächlich ist ja so manche Neuheit keine Notwendigkeit, sondern eher kurios.

Dennoch, mutige Ausstattung bringt die Hardware voran – vor allem, wenn sie ungewohnte Wege geht. Mehr Megapixel zum Beispiel erscheinen zwar innovativ und verkaufen sich offenbar blendend, bieten dem Nutzer aber nur geringen Mehrwert. Ein zweites Objektiv in einer Kompaktkamera oder ein berührungsempfindlicher Bildschirm sind da schon origineller.

Die Idee mit dem zweiten Objektiv hatte Kodak. Die unten mit ihren technischen Daten aufgelistete V705 ist nach der V570 bereits das zweite Modell mit dieser Technik. Daraus kann man aber wohl nicht auf einen besonderen Verkaufserfolg schließen: Die V705 erweist sich bei genauer Betrachtung als wenig überarbeitete Neuauflage.

Die Idee hinter den Kodak-Modellen überzeugt – durch die zwei komplett verschiedenen Linsensätze ist es möglich, ein Weitwinkel und ein Objektiv mit anständiger Brennweite in einem Gerät zu verbinden, ohne dass ein Monster-Zoom die Kosten in unbezahlbare Bereiche steigen lässt. Wie das Fotografieren mit zwei Objektiven in der Praxis funktioniert, erläutert der Testbericht zur Kodak V705.

Ein ähnliches Ziel verfolgt Nikon mit seiner S10, die zu den ersten Digicams mit 10fach-Zoom gehört. Bei einer 35-Millimeter-Kleinbildkamera würde das Objektiv einen Brennweitenbereich von 38 bis 380 Millimetern abdecken. Das ist eine gewaltige Spanne und ermöglicht gute Fotos auch mit starker optischer Vergrößerung, auch wenn echte Weitwinkelaufnahmen dadurch nicht abgedeckt sind.

Das starke Zoom der S10 wird durch einen optischen Verwacklungsschutz ergänzt. Allerdings hat Nikon auf ein anderes wichtiges Ausstattungsmerkmal verzichtet: eine manuelle Belichtungseinstellung. Der Testbericht der Nikon S10 wägt diese Punkte gegeneinander ab.

Ein zehnfaches Zoomobjektiv ist allerdings nicht einmalig – auch andere Hersteller als Nikon haben diese Funktion in ihren Kompaktkamera-Spitzenmodellen integriert. Echte Innovation bietet dagegen Sony mit dem Touchscreen-Display der Cybershot DSC-T50. Sieht man diese Kamera an, fällt sofort das Fehlen der zahlreichen Knöpfe, Steuerkreuze und Hotkeys ins Auge, die bei Digicams die Steuerung von Menüs oder den schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen ermöglichen. Wer das Menü durchforsten und Einstellungen bearbeiten möchte, kann dies direkt auf dem Bildschirm, wie bei einem PDA.

Der Touchscreen dient gleichzeitig natürlich auch als Sucher. Will man Optionen kurz vor der Aufnahme noch ändern, kann das zu Komplikationen führen. Der Testbericht der Sony Cybershot DSC-T50 erklärt die genaue Handhabung.

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