Musik-Handys im Preisvergleich

Der MP3-Player und das Handy sind die wohl verbreitetsten mobilen Geräte. Ein Musik-Handy verbindet den Komfort eines guten Players mit einer unterschiedlichen Palette an Telefonfunktionen. ZDNet hat drei Modelle von Nokia, Sony Ericsson und Motorola herausgesucht.

Foto-Handys sind zwar heute enorm verbreitet, aber mangels Qualität der Bilder nicht sonderlich beliebt. Eine erfolgreichere Karriere dürfte einer anderen Kreuzung zweier Peripheriegeräte vorbehalten sein: Musik-Handys verbinden mit Mobiltelefon und MP3-Player die zwei am häufigsten genutzten mobilen Geräte.

Kann nicht jedes Handy Musik abspielen? Jedes nicht, aber viele. Allerdings sollte man sich bei der Mehrzahl der musikfähigen Handys auf ein, zwei Alben oder ein Hörbuch beschränken, um nicht durcheinander zu kommen. Den Komfort eines Zune, eines Iriver oder Ipods bieten nur einige spezielle Musik-Handys. Sie unterstützen zahlreiche Formate und ermöglichen durch clevere Menüs Editieren und Anlegen von Playlists unterwegs. Auch eine schnelle und komfortable Suche in der Musiksammlung ist möglich.

Unter den drei gelisteten Musik-Handys setzen zwei auf klangvolle Namen: Motorolas Razr V3im kann dank Kooperation mit Apple Itunes (sowohl die Software als auch den Shop) nutzen, und das Sony Ericsson W950i sehen die Hersteller als Fortsetzung der Tradition des Sony Walkman. Nur das Nokia 5300 kommt ohne derartiges Marketing aus.

Beim Vergleich der technischen Daten sollte man auf das Speicherkarten-Format achten. Schließlich könnten per Flash-Karte bequem Daten mit bestehenden MP3-Playern (oder denen von Freunden) ausgetauscht werden. Und wer trotz Klimawandels häufig fliegt oder fliegen muss, wird vor allem einen Flugzeugmodus erwarten: In diesem Zustand bleibt die Funkeinheit des Mobiltelefons aus, es ist aber als Player nutzbar.

Auch die größte Musiksammlung kann einmal langweilig werden. Dann ist ein UKW-Radio praktisch, auf dem überdies Samstags die Bundesliga-Konferenz der ARD läuft. Und um einen kabellosen Kopfhörer zu ermöglichen, sollte das Musik-Handy Bluetooth beherrschen.

Ein wichtiger Punkt für viele Musikfans ist die Frage der angebotenen Software, wie die Diskussion um Apples Itunes belegt. Manche schätzen den Komfort und die integrierte Shopping-Möglichkeit, andere fluchen über den Kopierschutz. Der eine möchte seine MP3-Files gern per Windows-Explorer auf den Player schieben, der andere will seine CDs möglichst ohne Umstände und Fachwissen konvertiert und übertragen sehen.

Viele weitere Features sind für den einen Nutzer wichtig, für den anderen überflüssig: Braucht man UMTS-Datentransfer? Muss das nur in Amerika populäre GSM-Band 850 unterstützt werden? Welche Display-Auflösung darf es sein, und braucht das Handy zusätzlich eine integrierte Kamera? Die drei ausgewählten Telefone liegen preislich nicht gerade eng beisammen und sind recht unterschiedlich ausgestattet. Die mit den Namen verlinkten CNET-Testberichte diskutieren Stärken, Schwächen sowie mögliche Zielgruppen.

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