Der ET20 macht Heimkino mit Sound auch in den kleinsten Räumen möglich – mit höchstem Komfort. Der integrierten DVD-Player und das Lautsprechersystem machen den Projektor eigenständig, sonstige Geräte sind nicht nötig. Die Close-Projection-Technologie ermöglicht einen winzigen Abstand zwischen Projektor und Wand. In einem Raum, der nicht größer ist als ein Schrank, wirft der ET20 dennoch Maxi-Bilder an die Wand.

Dabei muss man sich allerdings zwischen All-in-One-Funktionalität und Gesamtperformance entscheiden. Der Erfolg seines platzsparenden Konzepts wird getrübt durch den kraftlosen Sound, der zwar Surround-Effekte bieten soll, aber mit dem lauten Lüftergeräusch konkurrieren muss. Die Bildqualität ist akzeptabel, aber nichts Außergewöhnliches.

Design

Der ET20 sieht aus, als käme er direkt aus dem Set von Star Wars: Das ausgeprägt futuristische Design erinnert an Darth Vaders Kopfbedeckung und ist mit einem ähnlich bedrohlichen Hochglanzschwarz überzogen.

Die integrierten Komponenten – also DVD-Player und Lautsprecher – sind geschickt getarnt. Nur die Slot-in-Schublade am Fuß verrät die All-in-One-Funktionalität. Entlang der Rückseite befindet sich eine Reihe etwas widerspenstiger Bedienelemente, die für manuelle Wiedergabe oder die mühsame Navigation durch das On-Screen-Menü verwendet werden können.

In einer Aushöhlung an der Vorderseite sitzt das Objektiv. Alle Anschlüsse sind darunter angeordnet. An der Unterseite des Geräts befinden sich vier einstellbare Füße, die zur Höhenanpassung des projizierten Bildes problemlos hoch- und heruntergeschraubt werden können. Der Einstellbereich ist allerdings begrenzt.

Obwohl er einen eigenen DVD-Player an Bord hat, unterstützt der Toshiba auch andere Videoquellen. Einen Scart-Anschluss gibt es unter den zahlreichen Schnittstellen zwar nicht, doch liefert Toshiba einen Adapter dafür mit. Das beste Ergebnis erhält man, wenn man entweder die analogen Komponenteneingänge oder den digitalen HDMI-Eingang verwendet. Der Projektor akzeptiert auch 720p- und 1080i-HD-Signale. Allerdings skaliert er sie herunter, bis sie der relativ niedrigen Auflösung des Geräts entsprechen.

Ein standardmäßiges PC-Terminal mit Audio-Ein- und -Ausgang kann für Business- oder Media-Center-Anwendungen verwendet werden. Ein Steuerungsterminal ermöglicht die Bedienung des Systems vom Desktop-PC aus.

Stereoausgänge fehlen zwar, der Klang kann jedoch mit einem externen Home-Cinema-Verstärker verbessert werden. Für die Verbindung gibt es einen Koaxialausgang. Ein externer Verstärker ist durchaus zu empfehlen, denn das integrierte Soundsystem hat schon Probleme, den lauten Lüfter zu übertönen.

Die große und formschöne Fernbedienung ist umfangreich und übersichtlich ausgestattet. Die unbeleuchteten und nicht einmal bei Dunkelheit reflektierenden Tasten machen die Bedienung bei gedämpftem Licht allerdings umständlich: Die gesamte Oberfläche und alle Tasten sind schwarz.

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