Preisgünstige Heimkinosysteme leiden häufig unter Kompromissen bei Leistung und Funktionsumfang. Wer aber etwas drauflegt und sich ein Mittelklassesystem leistet, erweitert nicht nur den Leistungsumfang um einige High-End-Funktionen, sondern erhält auch eine deutlich bessere Bild- und Tonqualität.

Das Philips HTS9800W bietet einen digitalen HDMI-Ausgang mit integriertem Video-Upscaling, modernste Surround-Sound-Technologie, Multiformat-Musikwiedergabe und ein 6.1-Surround-Sound-System mit rückwärtigen Lautsprechern, die über einen „kabellosen“ Empfänger – der dann aber doch nicht gänzlich ohne Kabel auskommt – angeschlossen werden.

Design

Das Philips HTS9800W ist eine für eine Komplettlösung erstaunlich umfangreiche Anlage mit zahlreichen Komponenten, die viel Platz benötigen. Dennoch wirkt das System dank seines schlanken Designs und seiner zahlreichen Aufbau-Möglichkeiten durchaus dezent.

Zur Bedieneinheit gehören eine separate Anschlussbox und ein kabelloser Receiver mit einem 6.1-Surround-Sound-System, das einen zusätzlichen, rückwärtigen Center-Lautsprecher beinhaltet. Bei den rückwärtigen Lautsprechern handelt es sich um sogenannte „kabellose“ Modelle, die aber immer noch über Kabel mit einem separaten Empfänger verbunden sind. Immerhin müssen auf diese Weise keine Kabel bis zum anderen Ende des Raumes verlegt werden.

Die klar und modern gehaltene Bedieneinheit wirkt originell und kompakt. Sie kann frei aufgestellt oder an der Wand befestigt werden, wobei der seitliche Slot-Lademechanismus für CDs und DVDs auch die letztere Option unterstützt. Ihr hintergrundbeleuchteter Touchscreen ist frei von klobigen Steuerelementen und erscheint eindrucksvoll futuristisch.

Die Bedieneinheit verfügt über einen direkten digitalen HDMI-Ausgang. Alle anderen Anschlüsse wurden in einer separaten Anschlussbox untergebracht. Damit wird zwar das ganze System etwas auseinandergerissen, doch konnte Philips dafür die meisten Anschlüsse verstecken. Die unscheinbare Box ist mit einem integrierten RGB-Scart-Ausgang, Anschlüssen für Component Video (Vollbildverfahren) und sowohl Stereo- als auch koaxialen digitalen Audio-Eingängen ausgestattet. Über diese Audio-Eingänge können Surround-Sound-Effekte von separaten Geräten, zum Beispiel einer Settop-Box, wiedergegeben werden.

Die Anschlussbox ist ihrerseits an einen attraktiv gestalteten, aktiven Subwoofer angeschlossen, der sämtliche Endstufen enthält und über farbkodierte Springfederanschlüsse mit dem Frontlautsprecher verbunden ist. Die rückwärtigen Lautsprecher sind in ähnlicher Weise mit einem separaten, kabellosen Empfänger verbunden, der zwar eine eigene Stromversorgung benötigt, sich aber gut verstecken lässt – beispielsweise unter dem Sofa.

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