Der HD1 ist einer der ersten einer ganzen Reihe von preiswerten Heimkinoprojektoren, die die Full-HD-Bildauflösung (1080p) unterstützen. Aber damit erschöpfen sich die Besonderheiten dieses Projektors noch nicht. Er bringt außerdem eine Technologie mit, die für extrem tiefe Schwarzwerte und einen hohen Kontrast der Bilder sorgt, also genau die Dinge, auf die es bei Projektoren in erster Linie ankommt.

Mit einem Preis von ungefähr 6300 Euro ist der HD1 nicht gerade billig, aber mit seinen technischen Daten hätte er vor nicht einmal einem Jahr noch glatt das Dreifache gekostet. Unter diesem Aspekt kann sich sein Preis-Leistungsverhältnis also durchaus sehen lassen.

Design

Mit Abmessungen von 17,2 mal 45,5 mal 41,8 Zentimetern ist der HD1 etwa doppelt so groß wie ein durchschnittliches DLP- oder LCD-Gerät und natürlich auch entsprechend schwer. JVC hat sein Möglichstes getan, um dieses sperrige Äußere mit einer eleganten schwarzen Klavierlackierung und einem luxuriösen Silberstreifen in der Mitte zu kaschieren. Dennoch dürfte die Größe dieses Projektors für viele Anwender zum Problem werden, denn er passt damit beispielsweise nicht auf ein normales Bücherregal. Eigentlich bleibt als einzige vernünftige Lösung nur die professionelle Montage an der Decke, was natürlich zusätzlich etwas kostet.

Allerdings bedeuten diese Abmessungen auch, dass JVC das Gerät an der Rückseite mit einer guten Auswahl an Anschlüssen versehen konnte. Es gibt Composite- und S-Video-Eingänge zum Anschluss von Signalquellen mit Standardauflösung sowie einen Component-Anschluss und zwei HDMI-Anschlüsse für HD-Geräte.

Während die Fernbedienung vieler Projektoren oft sehr zu wünschen übrig lässt, hat JVC sich hier eindeutig viel Mühe gegeben. Die Fernbedienung ist lang und schlank, hat aber trotzdem große Tasten, die sinnvoll angeordnet sind. Sehr nützlich ist zudem der integrierte Lichtsensor, der automatisch die Tasten beleuchtet, sobald der Raum dunkel wird.

Funktionsumfang

Die Installation des Projektors ist relativ einfach, vor allem, weil JVC das Objektiv mit horizontalen und vertikalen Einstellmöglichkeiten versehen hat. Mithilfe dieser Optionen kann man das projizierte Bild seitlich oder in der Höhe verschieben, ohne den Projektor bewegen zu müssen.

Der HD1 ermöglicht die vertikale Verschiebung des projizierten Bildes um 80 Prozent und die horizontale um 34 Prozent. Das ist nicht ganz so flexibel wie etwa beim Panasonic 1080p PT-AE1000, aber die Funktion ist doch sehr nützlich. Man erzielt damit ein verzerrungsfreies Bild, selbst wenn das Gerät nicht zentriert zur Projektionsfläche ausgerichtet ist. Außerdem bringt das Objektiv für kurze Projektionsabstände ein 2fach-Zoom mit, so dass man nicht unbedingt einen extrem großen Raum für große Bilder braucht.

Sobald man den Projektor so eingerichtet hat, dass er verzerrungsfreie Bilder liefert, kann man sich zwecks Feineinstellung den Menüs zuwenden. Glücklicherweise sind die Menüs logisch angeordnet und mit Hilfe der Fernbedienung leicht zu navigieren. Es gibt eine Vielzahl fortgeschrittener Einstellmöglichkeiten, etwa die Einstellung des Gammawertes für die einzelnen Farben, so dass ambitionierte Anwender den Projektor perfekt justieren können. Die Menüs sind so strukturiert, dass sie auch Anfänger nicht abschrecken.

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