LCD-Varianten: 42-Zoll-Fernseher im Preisvergleich

Weder zu klein noch zu groß wirken Fernseher mit 42 Zoll Bilddiagonale. Nicht zuletzt deshalb dürften LCD-Fernseher dieser Größe zu den meistverkauften zählen. Drei Geräte unterschiedlicher Preisklassen zeigen, worauf sich zu achten lohnt.

Die 42-Zoll-Klasse hat sich bei LCD-Fernsehern bewährt: Viele Käufer schätzen die Größe und die hohe Auflösung von zumeist 1366 mal 768 Bildpunkten. Andererseits sind diese Displays noch nicht so riesig, dass das Wohnzimmer, in dem sie stehen, plötzlich winzig wirkt – wie es bei 50-Zoll-Modellen oft der Fall ist.

Zur Popularität von TVs dieser Größe trägt natürlich auch das gute Preisleistungverhältnis bei: Ab etwa 1000 Euro bekommt man bereits Einsteigergeräte vieler Hersteller.

In der Vergleichstabelle unten stehen drei Modelle mit sehr unterschiedlichen Preisen. Diese Differenz spiegeln die technischen Daten nicht unbedingt wider – der fast 5000 Euro teure Philips 42PF9831D hat zwar als einziges Modell einen integrierten DVB-T-Tuner, doch für den Preisunterschied zum Acer AT4220 für 1600 Euro ist dieses Bauteil keineswegs entscheidend. Die hochwertigere Elektronik und Displaytechnik wirkt sich in der Praxis aus – nicht auf dem Datenblatt. Einen Fernseher sollte man vor dem Kauf im Laden oder auf einer Messe erlebt haben, wenn man sich nicht auf Testberichte verlassen will.

Dennoch helfen die technischen Daten bei der Vorauswahl und Orientierung. Vor allem sollte man auf zwei HDMI-Eingänge achten, um zumindest zwei digitale Quellen verlustfrei anschließen zu können. Dies sind häufig eine Settop-Box beziehungsweise ein Decoder, hochauflösende Laufwerke (HD-DVD oder Blu-ray) – oder natürlich der PC. Im letzten Fall ist besondere Vorsicht bei der TV-Auswahl nötig: An den HDMI von Toshiba-Fernsehern beispielsweise kann man keinen PC anschließen. Diesbezüglich lohnt es sich, vorab Erkundigungen einzuziehen – auf der Hersteller-Site, aber auch in Online-Foren.

Anwender, die eine große Zahl älterer Geräte weiterverwenden möchten, achten zusätzlich auf möglichst viele Scart-Anschlüsse. Scart-Weichen sind zwar populär, verursachen aber weitere Qualitätsverluste bei der ohnehin nur analogen Übertragung. Zu den Geräten, die über Scart angeschlossen werden, zählen Standard-DVD-Player, Videorekorder, aber auch ältere Spielkonsolenmodelle – darunter etwa die Playstation 2 und der Nintendo Gamecube. Für Sammler von Spielkonsolen böte sich deshalb vielleicht der Thomson Scenium 42LB330B5 mit drei Scart-Eingängen an.

Werte wie Kontrast und Helligkeit deuten bereits an, wie gut die Darstellungsqualität eines Modells sein könnte. Vor allem bei Verwendung in relativ hellen Räumen sollte man auf hohe Werte in diesen Bereichen achten. Eine wechselnde Hintergrundbeleuchtung wie Ambilight beim Philips kann die Wirkung eines leistungsstarken Displays zusätzlich erhöhen, funktioniert aber nur in dunklen Räumen gut.

Detailliertere Hinweise zu den technischen Daten von hochauflösenden Fernsehern bietet die HDTV-Kaufberatung. Über Probleme bei der digitalen Ansteuerung berichtet ausführlich ein Test des Fujitsu-Siemens Myrica VQ40.

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