Navigationsgeräte für Einsteiger im Preisvergleich

Es muss nicht immer Vollausstattung sein: Auch günstige Navigationssysteme ohne Bluetooth, Freisprecheinrichtung und Videoplayer führen einen sicher zum Ziel.

Vollausgestattete Navigationssysteme wie das Garmin Nüvi 660 haben sicherlich ihren Reiz. Sie leiten den Fahrer nicht nur präzise mit Sprachanweisungen und Kartenanzeige in dreidimensionaler Optik aus der Vogelperspektive ans Ziel, sondern haben diverse weitere Geräte integriert. So punktet das Nüvi 660 zum Beispiel mit Playern für MP3-Musik und Hörbücher, Bluetooth für die Verbindung zum Handy, integrierter Freisprecheinrichtung, Wörterbuch und Reiseführer. Für dieses Paket sind allerdings auch 600 Euro fällig.

Günstigere Navigationssysteme gibt es schon für weniger als die Hälfte dieser stolzen Summe. Ab etwa 250 Euro findet man die spartanisch ausgestatteten Modelle der führenden Hersteller in den diversen Onlineshops und Geiz-Märkten. Auf den ersten Blick wirken sie im Vergleich zu ihren größeren Brüdern vielleicht nicht so attraktiv, doch unter der Haube passt alles.

Schließlich braucht man nicht unbedingt eine kabellose Freisprecheinrichtung über Bluetooth – ein Ohrhörer mit Kabel für unter zehn Euro tuts genauso. Viele Autoradios geben inzwischen auch MP3-Dateien wieder und den Internet-Zugang im Auto kann man während der Fahrt ohnehin nicht auskosten.

Das, worauf es beim Navi wirklich ankommt, können die günstigen Geräte genau so gut. Häufig läuft sogar die gleiche Software auf den verschiedenen Modellen eines Herstellers. Die Sprachanweisungen eines Tomtom One sind ebenso klar und gut verständlich wie die eines Tomtom Go 910. Auch auf Touchscreen, Farbdisplay und Kartenansicht aus der Vogelperspektive muss man nicht verzichten.

Beim Kauf sollte man allerdings einen Blick auf das mitgelieferte Kartenmaterial werfen. Günstige Geräte kommen häufig nur mit Karten für Deutschland. Bei häufigen Auslandsreisen macht sich ein geringer Aufpreis für D/A/CH-Karten oder eine Abdeckung von ganz Europa schnell bezahlt.

Eine Sache hingegen fehlt den Einsteigergeräten: TMC. Über den Traffic Message Channel erhalten die Navis per Radio Verkehrsmeldungen und planen selbsttätig Alternativrouten bei Staus oder warnen vor Glatteis. Eine durchaus praktische Sache, die vor für allem Viel- und Fernfahrer zum Killerargument beim Navi-Kauf geworden ist. Wer darauf nicht verzichten möchte, muss tiefer in die Tasche greifen.

CNET für mobile Geräte:
Android-App Google Currents App for iOS

Themenseiten: Kaufberatung

Artikel empfehlen:
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Navigationsgeräte für Einsteiger im Preisvergleich

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *