Die Welt der Technik und Gadgets kann so hart sein. Gut, dass ich mir keinen Blackberry 8800 gekauft habe – auch wenn er spitze ist. Nur wenige Monate nach seinem Marktstart bringt der Hersteller, Research in Motion, mit dem Curve – oder Blackberry 8300 – ein noch tolleres Modell in noch edlerem Outfit heraus. Zumindest in den USA. Nach Deutschland kommt er aber definitiv auch: Am 24. Mai stellt ihn Research in Motion der Presse hierzulande offiziell vor.

Wir riskieren jetzt schon einen Blick zu unseren Kollegen über den großen Teich. Die haben das Gerät nämlich bereits – und sind begeistert. Der Curve ist der derzeit kleinste und leichteste Blackberry mit vollwertiger Tastatur. Er wirkt mit seinen kompakten Abmessungen fast wie ein einfaches Handy, hat aber dennoch alle Funktionen eines echten Messengers – und das Design beeindruckt. Die großen Unterschiede zum 8800 sind ohnehin äußerlicher Natur – neue Funktionen gibt es nur wenige.

Zu ihnen gehört die Rechtschreibprüfung von E-Mail-Nachrichten und die neue Digicam – mit immerhin zwei Megapixeln macht sie brauchbare Bilder, die nicht nur in Briefmarkengröße beeindrucken. Dennoch, zwei Dinge fehlen auf unserer Wunschliste: WLAN und UMTS.

Bei welchen Providern, ab wann und für wieviel Geld der Curve zu haben sein wird, steht bislang noch nicht fest. Hoffentlich dauert’s nicht zu lang…

Design

Kurz gesagt: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wir verstehen zwar den Namen nicht so ganz – wirklich kurvig ist der Curve nicht, zumindest nicht mehr als seine Brüder Pearl und 8800. Der Curve zeigt sich von seiner schönsten Seite; er integriert eine QWERTZ-Tastatur in die Optik eines edlen Handys. Die silber-schwarze Farbgebung ist Standard. Und sieht einfach gut aus. Es sind leichte Gemeinsamkeiten mit dem Palm Treo 680 auf der Vorderseite zu erkennen – aber der Curve ist deutlich flacher. In Zahlen: Er misst 10,6 Zentimeter in der Länge, 6,1 in der Breite und 1,5 in der Höhe. Mit 111 Gramm wiegt er nur wenig mehr als eine Tafel Schokolade.

Mit diesen Abmessungen muss man sich nicht blöd vorkommen, wenn man das Gerät zum Telefonieren ans Ohr hält – er ist ein gutes Stück kleiner als der alte Nokia Communicator. Fast schon wie ein „normales“ Handy, nur ein kleines Stückchen breiter. Außerdem liegt er gut in der Hand und ist aufgrund der seitlichen Gummierung griffig. Das Material macht einen soliden Eindruck. Zwar hat das Testgerät einen kleinen Spalt zwischen der Frontplatte und der linken Seite; doch daran wird der Curve wohl nicht kaputt gehen.

Auf der Oberseite sitzt ein 2,5 Zoll großes Display, das 65.000 Farben bei einer Auflösung von 320 mal 240 Pixeln darstellt. Ein Lichtsensor passt die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung automatisch an die Umgebung an. Die Optik des Displays kann der Nutzer einstellen – es gibt verschiedene Themes und Bildschirmhintergründe, außerdem lassen sich Schriftarten und -Größen anpassen. Der Inhalt ist immer gut zu lesen – egal, ob im dunklen Parkhaus oder im Biergarten in praller Sonne.

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