Bluetooth-Headsets im Preisvergleich

A2DP hat die Funk-Anbindung zwischen Handy und Headset deutlich erleichtert. Jetzt kann man jede Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit A2DP-fähigen Handys benutzen. Worauf es sich zu achten lohnt, erklärt der Preisvergleich.

Headsets für Handys werden immer beliebter. Das liegt gewiss nicht nur daran, dass die Bedienung einfacher und die Kompatibilität der verschiedenen Marken umfassender geworden ist. Immer mehr Handys und Smartphones, gerade solche für anspruchsvolle Nutzer, bringen eine Tastatur mit. Die Form des „Telefons“ lädt dann nicht unbedingt dazu ein, das Gehäuse ans Ohr zu legen.

Mit einer Kopfhörer-Mikro-Einheit telefoniert es sich also angenehmer. Idealerweise sollte sie per Funk mit dem Handy Kontakt aufnehmen. Hier hat sich die schon abgeschriebene Bluetooth-Technologie bewährt. Sie schafft zwar nur Übertragungen über maximal zehn Meter Entfernung (in der Praxis meist deutlich weniger, sobald Möbel im Raum stehen), aber erlaubt eine simple Konfiguration mittels Diensten und Profilen.

Das benötigte Bluetooth-Profil heißt A2DP oder ausgeschrieben Advanced Audio Distribution Profile. Beherrscht ein Handy dieses Profil, kann es mit einer großen Zahl von Headsets der unterschiedlichsten Hersteller komfortabel genutzt werden. A2DP ist übrigens auch musiktauglich – so kann man das Headset auch für MP3-Playback missbrauchen.

Einen Nachteil hat die Funkübertragung allerdings: Das Headset muss mit Akku oder Batterie für die Sende- und Empfangseinheit ausgestattet sein. Je nach typischem Einsatzzweck sollte man darauf achten, dass das Ladegerät wenig wiegt oder mit existierenden Ladegeräten (etwa dem des Handys) baugleich ist, um nicht mehrere mit auf Reisen nehmen zu müssen. Eventuell bietet sich auch ein Headset an, das mit Standard-Zellen versorgt wird. Dann kann man Batterien an fast jedem Ort der Erde nachkaufen.

Bedienung ohne Handy

Oft wird der Anwender sein Bluetooth-Headset in Situationen benutzen wollen, in denen sein Handy etwas außer Reichweite liegt (etwa auf dem Sofa, in der Tasche) oder nicht benutzt werden sollte (während des Steuerns eines Fahrzeugs). Fast alle Bluetooth-Headsets besitzen deshalb einen Knopf zum Annehmen von gesprächen und zum Auflegen. Nicht ganz so universell verbreitet ist ein Lautstärkeregler am Gerät. Telefoniert man häufig in Situationen mit wechselndem Geräuschpegel, etwa Straßenverkehr, ist ein solcher Regler extrem praktisch.

Ob Ohrhörer, klassische Kopfhörerform oder gar Nackenbügel – das ist Geschmackssache und eine Frage der Anatomie. In der Liste findet sich ein Vertreter jeder der drei Bauformen. Wer zum Testen einen Fachhändler oder Elektromarkt aufsucht, sollte sich auch gleich das Annehmen von Anrufen demonstrieren lassen.

Mit Internet-Telefonie (Voice over IP) und UMTS-fähigen Notebooks scheint Bluetooth-Headsets ein weiterer Markt offenzustehen. Derzeit unterstützen aber weder Windows noch Mac OS X das A2D-Profil – selbst wenn ein Notebook Bluetooth integriert hat. Möchte man das Handy-Headset auch am Notebook einsetzen, eignet sich eines, das neben Bluetooth auch den Anschluss per Kabel über Klinkensteckerbuchse ermöglicht – wie das unten gelistete Modell von Plantronics.

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