Der YP-K3 von Samsung ist ein unglaublich schlanker und eleganter MP3-Player mit Touchscreen-Interface und einem nahtlosen Gehäuse. Er strotzt nicht gerade vor Funktionen. Doch er ist ebenso leicht zu bedienen wie der Ipod Nano. Auch das attraktive Design und die solide Leistung sind nicht schlechter als bei Apple.

Der 4-GByte-MP3-Player ist für günstige 145 Euro zu haben. Wer nur eine kleine Musiksammlung hat, findet in der 2-GByte-Version für 115 Euro eine Alternative.

Design

Der K3 ist leicht, sehr schlank und obendrein ein geradezu teuflisch attraktives Gerät. Der schwarze Metalliclack und das nahtlose Design des Players werden durch einen schicken silberfarbenen Rand komplettiert. Zusammen strahlt das einfach Klasse aus.

Was den K3 von seinen Konkurrenten unterscheidet, ist die völlige Abwesenheit von Tasten. Samsung hat sich für ein Touchscreen-Interface entschieden. Es ist nicht zu sehen, bis man es berührt. Die Steuerelemente leuchten dann geradezu magisch auf. Das sieht wirklich cool aus. Allerdings gibt es keine taktilen Signale wie bei realen Tasten. Man kann also nicht fühlen, ob eine Taste gedrückt wurde.

Leider ist nicht alles Gold, was glänzt: Der K3 zieht Fingerabdrücke an wie ein Magnet. Mit einem fusselfreien Tuch bekommt man das aber in den Griff. Kein Grund zur Panik also.

Der OLED-Farbbildschirm ist mit einer Bilddiagonale von 46 Millimetern (1,8 Zoll) und einer Auflösung von 160 mal 120 Pixeln nicht annähernd so scharf wie der des neueren Samsung YP-T9. Dennoch wird er seiner Aufgabe gerecht.

Funktionsumfang

Samsung hat den K3 einfach, funktionell und elegant gestaltet. Das Menü bietet vier Optionen: Musik, Radio, Fotos und Einstellungen. Es könnte kaum benutzerfreundlicher sein. Jede Menüoption ist mit animierten Bildern versehen. Es dauert jedoch etwa eine Sekunde, bis die Animation abgelaufen ist und man die gewünschte Option auswählen kann. Auf Dauer ist das ganz schön nervig.

Der Bildschirm für die Musikwiedergabe besteht im Wesentlichen aus einer großen Grafik. Leider wird die Anzeige von Albencovern nicht unterstützt. Interpret, Album und Titel laufen am unteren Bildschirmrand entlang. Dort werden auch Titelnummer und Restlaufzeit angezeigt. Mit einer Berührung der Menütaste ruft man das Kontextmenü auf, das vier Klangeffekte bietet: Vocal, Bass Boost, 3D-Sound und Concert Hall. Außerdem kann man sich für eine andere Visualisierung entscheiden und Zufallswiedergabe oder Wiederholung auswählen.

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