Billiger Speicher: Festplatten im Wechsel

Plattenspeicher ist mittlerweile preiswert – aber dennoch begrenzt. Wenn die neue 500-GByte-Platte auch schon wieder voll ist, hilft Abstecken und Wechseln.

Speicher hat man nie genug. Ständig ist die Festplatte voll und will aufgeräumt werden. Problemlos und kostengünstig lässt sich die Kapazität mit einer zusätzlichen Platte erweitern: Mindestens einen freien Schacht für Erweiterungen bietet so gut wie jeder Rechner.

Derzeit muss man für ein IDE-Modell mit 400 GByte etwa 100 Euro auf den Tisch legen, bei einem guten Angebot sind zu diesem Preis schon fast 500-GByte-Modelle zu haben. Zudem laufen viele Programme besser, wenn sie auf zwei physikalisch getrennte Festplatten zugreifen können. Das wirkt sich insbesondere bei großen Datenmengen aus. Videoschnittprogramme beispielsweise können von der einen lesen und auf die andere schreiben – die Lese- und Schreibköpfe müssen nicht wie wild hin und her sausen. Das spart Zeit.

Im Vergleich zu Backups auf DVD-Rohlingen kann die Festplatte mit diversen Vorteilen punkten. So bleiben die Daten weiterhin im Zugriff – und können jederzeit auf dem Medium verändert werden. Auch bei der Sicherheit hat die HD nicht das Nachsehen. Sie ist zwar mechanisch anfällig, doch die mit Daten gefütterte Magnetschicht ist weniger von Alterungsprozessen bedroht als die optische Speicherschicht von CDs und DVDs. Der Komfort ist ungeschlagen – zeitaufwendiges Brennen, mühsames Einlesen und der permanente Medienwechsel entfallen. Die Preisunterschiede sind marginal: Ein Gigabyte einer 500-GByte-Festplatte kostet aktuell gut 20 Cent – und somit so viel wie eine beschreibbare DVD.

Wer seinen PC nicht aufschrauben möchte oder ein Notebook nutzt, kann sich eine externe Festplatte zulegen. Im Gehäuse mit USB-Anschluss sind sie etwas teurer als ihre nackten Pendants. Für 150 Euro bekommt man fast schon 500 GByte. Externe Speicher sind perfekt für die Datensicherung. Da sie nicht permanent mit dem Rechner und dem Stromnetz verbunden sein müssen, überleben sie auch Blitzeinschläge und Virenattacken, die die Daten auf fest eingebauten Medien zerstören könnten.

Das teilweise extreme Lüfter-Lärmen der ersten USB-Speicher – beispielsweise von Iomega – ist heute glücklicherweise Geschichte. Externe Platten sind nicht mehr lauter als interne. Wer Geld sparen will, kann externe Gehäuse mit USB-Anschluss bei Elektronikhändlern auch einzeln kaufen und bereits vorhandene Massenspeicher oder günstig erstandene Schnäppchen einbauen.

IDE auf USB-Adapter
Lieferumfang des USB-Adaptersets für IDE-und SATA-Festplatten: Treiber-CD, Netzteil für 3,5-Zoll-Festplatten, Adapter für Stromanschluss bei SATA-Platten, SATA-Verbindungskabel. (Bild: W.-D. Roth)

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