Da hat Samsung gerade das denkbar flachste Schiebehandy auf dem Markt, und schon setzt der Hersteller noch eins drauf: Das U600 ist Bestandteil von Samsungs neuer Ultra Edition Range II. Scheinbar spielend ist es dem Hersteller gelungen, eine Vielzahl von Funktionen in einem Gehäuse unterzubringen, das nur 11 Millimeter dick ist.

Design

Im Vergleich zum letzten ultradünnen Schiebehandy von Samsung, dem D900, ist das U600 nicht nur zwei Millimeter dünner. Mit 81 Gramm bringt es auch noch zwei Gramm weniger auf die Waage. Die Kombination aus flacher Bauform und niedrigem Gewicht sorgt dafür, dass man es in der Jackentasche fast nicht bemerkt.

Das U600 ist in attraktivem Nebelblau gehalten. Es wirkt dadurch elegant, ohne zu geschäftsmäßig auszusehen. Natürlich dürften im Laufe des Jahres noch weitere Farbvarianten hinzukommen, wie das bei Samsungs Handys üblich ist.

Für ein so kompaktes Mobiltelefon ist das Display des U600 erstaunlich groß. Es misst augenfreundliche 34 mal 45 Millimeter. Falls man den Bildschirm bei hellem Licht nicht gut ablesen kann, gibt es einen praktischen Sonnenlichtmodus, der den Kontrast des Displays optimiert.

Unterhalb des Displays befinden sich eine mechanische 4-Wege-Navigationstaste sowie zwei berührungsempfindliche Tasten zum Annehmen und Beenden von Gesprächen. Die berührungsempfindlichen Tasten reagieren schnell und funktionieren gut. Doch so manch einer wird sich am fehlenden Druckpunkt stören.

Schiebt man das Handy auf, werden die Zifferntasten des U600 freigelegt. Sie funktionieren mechanisch und sind recht einfach zu bedienen. Allerdings kann man die Tasten nicht so gut unterscheiden, weil sie so flach sind.

An der Rückseite des U600 hat Samsung die 3,2-Megapixel-Kamera vorsorglich so angebracht, dass sie bei zugeschobenem Handy verdeckt und somit geschützt wird. Der Schiebemechanismus ist mit einer Feder versehen. Dadurch öffnet sich das Handy schon auf leichten Druck.

Ausstattung

Was den Funktionsumfang betrifft, ist das U600 trotz seiner geringen Größe durchaus beeindruckend. Es verfügt unter anderem über eine 3,2-Megapixel-Kamera, einen MP3-Player, ein UKW-Radio, Stereo-Bluetooth (A2DP) sowie einen Webbrowser.

Die Kamera wird durch Autofokus und eine LED-Fotolampe ergänzt. Die Bilder sind gut fokussiert und für kleinere Ausdrucke geeignet. Einziger Kritikpunkt: Es gibt kein Blitzlicht, das den Blaustich bei Verwendung der Fotolampe verhindert.

Eine der überzeugendsten neuen Kamerafunktionen ist die Option, Visitenkarten mithilfe einer entsprechenden Software einzulesen. Diese raffinierte Anwendung sorgt dafür, dass alle wichtigen Informationen der Visitenkarte wie von Zauberhand in der Kontaktdatenbank des Handys landen.

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