Der Iriver Clix 2 – offizieller Name: Clix Second Generation – ist der junge Bruder des bereits bekannten Clix. Schon der Vorgänger machte absolut keine Probleme. Seine Bedienung war ähnlich revolutionär wie die des Ipods. Nun gibt es einen Nachfolger – und der ist noch deutlich besser.

Design

Der neue Clix sieht so gut aus, dass man am liebsten reinbeißen würde. Auf der Oberfläche gibt es keine sichtbaren Knöpfe. Stattdessen agiert die gesamte Front als vier-Wege-Knopf. Um durch die Menüs zu kommen, drückt man einfach in der entsprechenden Richtung auf den Bildschirm – fertig. Das funktioniert absolut problemlos und ist eine angenehme Alternative zu fummeligen Knöpfen oder billigen Nachbauten des Ipod Click Wheels.

Die Haken an der Sache sind eher irrelevant. Die Knöpfe an den Seitenflächen fallen nicht auf. Außerdem fühlt sich der Player etwas zerbrechlich an: Die Lücke zwischen Gehäuse und Display macht den Eindruck, als würde die Anzeige abbrechen. Das tut sie natürlich nicht – aber man muss sich daran gewöhnen.

Ausstattung

Das 2,2 Zoll große Display ist scharf wie eine Rasierklinge und präsentiert Menüs, Fotos und Videos in lebhaften Farben. Es verschiedene Themes, die die Hintergründe des Hauptmenüs attraktiv wirken lassen – etwa Farbringe, die wie eine Nahaufnahme der Ringe um den Saturn wirken. Die „Ringe“ bewegen sich langsam im Hintergrund und bringen eine Eleganz in die Menüs, wie es noch kein MP3-Player zuvor geschafft hat.

Das Menü selbst ist absolut idiotensicher aufgebaut. Das einzige, was man tun muss, ist den Bildschirm in die Richtung zu drücken, in die man navigieren möchte – fertig. Das ist so intuitiv und einfach, dass selbst Kinder damit klar kommen. Auch nicht technisch Affine und Rentner sollten kein Problem mit der Steuerung haben.

Der Clix spielt MP3, WMA, OGG und DRM-geschütztes WMA. Er unterstützt Videos im MPEG4-Format, und das Ansehen von Clips klappt so gut, dass man nach kürzester Zeit vergisst, wie klein das Display ist. Außerdem unterstützt der kleine Iriver JPG-Bilder und Textdateien.

Legal online gekaufte Musik, etwa von Musicload oder Napster, spielt der Clix 2 ohne Murren ab. Wer vor hat, Schallplatten oder Musikkassetten zu Rippen, wird einen Line-In-Eingang vermissen. Legt man darauf Wert, sollte man sich Creatives Zen Vision M Plus näher ansehen.

Musik sortiert das Gerät klassisch nach den drei Kategorien Artist, Album und Song. Auch mit ID3-Tags kann der Clix umgehen und sortiert, sofern vorhanden, dann auch nach Genre oder Track-Nummer.

Ein weiteres nützliches Feature ist der Smart Key. Ein Knopf an der Seite lässt sich frei belegen. Er schaltet etwa das Display ein und aus oder aktiviert die Zufallswiedergabe.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Schlägt den Ipod Nano: Iriver Clix 2

  • Am 17. Juli 2008 um 22:00 von Speedy

    Geschwindigkeit tut Not
    Mit schnellerem Transfer würde das Gerät noch besser sein.

    12 Minuten um den Player nichtmal halbvoll zu machen? Ja, aber hallo! Bei einen Player für 150 EURO?!

    Das andere Hersteller selten besser sind ist ein schwacher Trost. Schande über alle!

    USB 2.0 ist für eine Datentransferrate von bis zu 480 Mbit/s ausgelegt; die 1,5 GB könnten also in einer halben Minute übertragen sein …

  • Am 21. August 2008 um 19:33 von robert

    LOL?
    also wenn ich nicht ganz falsch liege sind 8 bit ein byte also sind 480 mbit/s 60mb/s und da dies gerade mal die theoretische rate ist sind praktischmaximal !!!! unter optimalen bedingungen 50mb/s kopierbar und dies auch nur bei festplatten ich kenne mich jetzte bei dem player nicht so aus aber ich denke mal es wird sich um einen flash speicherhandeln und da werden im normallfall gerade einmal 10-15mb/s übertragen ….

    ich wollte das nur mal noch schreiben damit nicht jemand denkt das man mit anderen playern eine durchaus höhere kopierrate hat …… (auserdem ob nun die musik / video 5 oder 10 minuten länger/weniger zum kopieren braucht ist doch egal)

    • Am 18. Mai 2016 um 10:55 von dave

      Ne Review über nen mp3 player, ohne auch nur ein kleines bisschen auf die Klangqualität einzugehen?
      Worauf kommts denn bei einem Musikabspielgerät an? Doch nich auf bunte Bildchen im Menü-Hintergrund..

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