Günstige HD-Camcorder: High-Definition ab 550 Euro

High-Definition wird bezahlbar. Nicht nur die Preise für Fernseher, Konsolen und HD-Player erreichen ein faires Niveau – auch Camcorder sind mittlerweile ab 550 Euro zu haben. Full-HD-Auflösung ist allerdings für den Preis noch nicht zu bekommen.

High-Definition wird bezahlbar. Nicht nur die Preise für Fernseher, Konsolen und HD-Player erreichen ein faires Niveau – auch Camcorder sind mittlerweile ab 550 Euro zu haben. Full-HD-Auflösung ist allerdings für den Preis noch nicht zu bekommen.

HD ist in. Tiefenschärfe, frohe Farben, gestochen Scharfe Aufnahmen: Wer Tierfilme, Dokumentationen oder aktuelle Actionkracher in High Defition gesehen hat, will nicht mehr zu PAL zurück.

Bereits für weniger als 500 Euro wandern bei Media Markt, Saturn & Co. inzwischen schon HD-Fernseher über die Ladentheke. HD-Material ist allerdings noch Mau – wer nicht gerade über eine Playstation 3 oder eine Xbox 360 verfügt, kann zumindest nicht in hoher Auflösung zocken.

Auch bei Filmen ist die Auswahl noch mau. Für einen HD-DVD- oder Blu-ray-Player werden einige hundert Euro fällig. Und abgesehen von diversen Blockbustern aus dem letzten Jahrzehnt ist kaum Material zu bekommen. Nicht viel besser sieht es beim Fernsehen aus – wenn man nicht gerade über einen DVB-S2-Receiver verfügt.

Man muss sich eben selbst um HD-Inhalte kümmern. Entsprechende Camcorder werden langsam bezahlbar: Sanyos Xacti HD2 beispielsweise nimmt Videos mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln in MPEG 4 auf. Anstelle von nervigen DV-Bändern, bei denen das Überspielen auf den PC nur in Echtzeit passiert, schreibt der Xacti HD2 direkt auf SD-Karten.

Der Camcorder selbst ist kaum größer als eine Kompaktkamera. Dennoch verfügt er über einen 10fachen optischen Zoom, ein ausklapp- und drehbares Display sowie einen Fotomodus. Mit einer Auflösung von ordentlichen 7 Megapixeln schreibt er Fotos auf die SD-Karte, wenn der entsprechende Auslöser gedrückt wird. Für Bilder im Dunkeln ist ein kleiner Blitz integriert.

Soll es eine Nummer größer sein, bieten sich Sonys Handycam HDR-HC3 sowie der HV10 von Canon an. Beide Geräte sehen, im Gegensatz zum Xacti, auf den ersten Blick wie Camcorder aus. Neben einem ausklappbaren Display verfügen beide auch über einen Sucher – der natürlich zeitgemäß nicht optisch arbeitet, sondern mit einem kleinen LCD ausgestattet ist.

Ebenso klassisch erfolgt die Aufnahme. Beide Geräte haben ein Laufwerk für Mini-DV-Kassetten – bewährt, aber verglichen mit Festplattengeräten nervig und altmodisch.

Die Videoauflösung der beiden DV-Kassetten-Camcorder ist etwas höher als bei Sanyos Xacti, was den höheren Preis rechtfertigt. Full-HD wäre jedoch gelogen: Zwar ist eine Auflösung von 1080 Bildzeilen möglich, jedoch erreichen die integrierten CCD-Chips keine 1920 Pixel in der Breite. Stattdessen sind 1440 Punkte das höchste der Gefühle.

Um dennoch auf die volle Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln und das Breitbildformat zu kommen, wird getrickst. Jedes einzelne Pixel ist breiter als normal – also rechteckig statt quadratisch. Dem Mediengenuss steht das in der Praxis nicht im Weg.

Schließlich ist die Auflösung dennoch 3,75 mal höher als bei DV-Camcordern – sie schaffen nur 720 mal 576 Pixel. Sanyos Xacti HD2 liefert immerhin 2,2 mal mehr Bildinformationen. Das heißt allerdings auch 2,2 bis 3,75 mal höher aufgelöste Pickel im Gesicht. Manchmal ist Schärfe eben doch nicht alles.

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