Die Olympus E-400 ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit 4/3-System. Mit ihren zwei Zoom-Objektiven deckt sie den gesamten Bereich von Weitwinkel- bis zu langen Tele-Aufnahmen ab. 4/3-Kameras sind meist kleiner als auf Filmkameras basierende DSLRs. Auch die E-400 passt bequem in jede Tasche oder sogar in größere Jackentaschen. Mehr Informationen zum 4/3-Standard findet man auf der Four-Thirds-Website.

Mit einer Aufnahmeleistung von 10 Megapixeln, einer großen Auswahl an Speicherkartenformaten und einer vernünftigen Batteriedauer ist die E-400 die richtige Kamera für Einsteiger in die Welt der digitalen Spiegelreflexfotografie. Der Autofokus und zahlreiche andere automatische Funktionen ermöglichen ein bequemes Erlernen der Feinheiten dieser Technologie.

Im Test wird das E-400-Doppel-Set inklusive zwei Objektiven geprüft. Es kostet im Internet um die 800 Euro. Die E-400 ist aber auch in einem Singlekit mit einem EZ-14-42-Millimeter-Objektiv oder einfach als Gehäuse erhältlich.

Design

Als Einsteiger- und Übergangsmodell liegt der Schwerpunkt im Design der E-400 bei Größe und Gewicht. Das Kameragehäuse ist zusammen mit einem der mitgelieferten Objektive kleiner als das einer Bridgekamera. Obwohl die beiden Objektive ganz unterschiedliche Brennweiten bieten, sind ihre physischen Abmessungen doch ähnlich. Ein Tastendruck und eine Drehbewegung genügen, um die Objektive auszutauschen. Im Lieferumfang sind auch Abdeckkappen zum Schutz vor Staub und Schmutz enthalten.

Auf der Rückseite der Kamera dominiert der 64-Millimeter-LCD-Bildschirm mit einer 215.000-Pixel-Auflösung. Nach dem Einschalten der Kamera wird der Bildschirm aktiviert und eine Entstaubung durchgeführt. Dieser Vorgang dauert zwar nur zwei Sekunden, könnte aber dennoch für mache Benutzer störend sein. Die um den Bildschirm herum angeordneten Bedienelemente sind gut durchdacht und intuitiv benutzbar. Gleiches gilt für die Bedienelemente an der Oberseite der Kamera. Allerdings sind letztere ein wenig zu geballt auf der rechten Seite des Suchers angebracht. Links davon herrscht eher Leere.

Das Hauptmodus-Einstellrad ist von einem Ring eingefasst, der zum Ein- und Ausschalten dient. Es wirkt ebenso wie das Einstellrad rechts daneben gut verarbeitet. Die beiden sind jedoch so nahe am Auslöser platziert, dass man sie leicht versehentlich betätigen kann, wenn man den Auslöser drückt.

An der rechten Kameraseite befindet sich eine Abdeckung zum Verschieben und Hochklappen. Hier sind zwei Speicherkartensteckplätze untergebracht, die xD- und Compactflash-Karten aufnehmen können. Selbst mit großen Händen kommt man beim Kartenwechseln gut zurecht. Zum Datentransfer kann man aber auch das mitgelieferte USB-Kabel in einen Port stecken. Der ist hinter einer anderen kleinen Abdeckung rechts unten an der Rückseite verborgen.

Eine weitere Abdeckung an der Unterseite der E-400 schützt das Batteriefach. Die Sicherheitssperre, die man vor Betätigung des Schiebe- und Klappmechanismus erst lösen muss, erweist sich als durchaus zweckmäßig.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Spiegelreflex nicht nur für Einsteiger: Olympus E-400

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *