Das 1080p-High-Definition-Format ist noch immer recht selten. Es bleibt vorerst auf DVD-Player der nächsten Generation sowie Spielekonsolen beschränkt. Man kann die Unterstützung dieses Formats bei LCD-Einstiegsmodellen also durchaus als ein Zeichen deuten, dass sich die Zeiten allmählich ändern.

Für einen Preis von knapp unter 1400 Euro bekommt man natürlich nur ein Modell mit einigen Abstrichen. Vor allem bei den Anschlussmöglichkeiten und der nicht gerade modernsten Bildverarbeitung machen sich Kompromisse bemerkbar. Dennoch ist dieses Gerät der ideale Einstieg, um das volle Potential von HD-DVD und Blu-ray auszuschöpfen.

Design

Man wird von den imposanten Abmessungen des Bildschirms fast erschlagen. Durch die breite Einfassung in Pianoschwarz und den soliden, bumerangförmigen Standfuß werden die Ausmaße des 42X3030D noch hervorgehoben. Dezent kann man dieses Modell gewiss nicht nennen. Man braucht schon ein großes Zimmer, um diesen LCD-Fernseher einigermaßen vernünftig unterzubringen.

Die Verarbeitung des Bildschirms ist ordentlich. Unterhalb der schlichten, glänzenden Frontplatte ist ein schmales Lautsprechersystem sauber integriert. Das Ganze wirkt von vorne recht luxuriös. Doch die Rückseite besteht nur aus billigem Kunststoff. Auch der Standfuß verspricht mehr, als er halten kann.

Die wichtigsten Bedienelemente verbergen sich auf der rechten Seite. Von hier aus ist der Zugriff auf Sender- und Lautstärkeeinstellungen sowie auf das Hauptmenü möglich. Den Sender umschalten kann man allerdings nur mit der großen, schlanken Fernbedienung. Außerdem gibt es noch ein paar leicht zugängliche Anschlüsse für Composite-Video und Stereo-Audio. Ältere S-Video-Anschlüsse sucht man vergeblich.

Auf den ersten Blick wirken die Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite fabelhaft. Allerdings sind die digitalen Videoanschlüsse, darunter zwei HDMI-Ports, schwer zugänglich an der Unterseite angebracht. Sie befinden sich neben einem CI-Card-Steckplatz und einem PC-Eingang, der WXGA-Signale unterstützt. An anderer Stelle gibt es zusätzlich zwei Scart-Buchsen sowie Progressive-Scan unterstützende Component-Anschlüsse. Leider ist nur einer der Scart-Anschlüsse RGB-tauglich. Auch ein weiterer HDMI-Anschluss wäre nicht zu verachten. Insbesondere bei einem Bildschirm, der sich High-Definition auf die Fahnen geschrieben hat.

Daneben gibt es noch eine Reihe von analogen Audioanschlüssen sowie einen digitalen Audioausgang. Außerdem stößt man auf einen ansonsten selten anzutreffenden Subwoofer-Ausgang. Er kann mit einem externen Subwoofer verbunden werden, um die Bass-Performance zu verbessern.

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