Die wirklich coolen Geräte kommen immer nur aus Asien. So auch der Iriver X20. Er ist ein MP3-Flash-Player mit haufenweise Funktionen und großartiger Klangqualität. Es gibt ihn in 2-, 4- oder 8-GByte-Versionen. Im Online-Handel ist er für etwa 120 Euro (4 GByte) erhältlich.

Design

Der Iriver X20 ist für einen Flash-Player ganz schön wuchtig. Er misst 98,5 mal 45 mal 14,8 Millimeter und wiegt 91 Gramm. Man wird ihn wohl kaum am Hals tragen. Dafür ermöglicht diese Größe ein 2,2-Zoll-Display. Darauf will man nicht unbedingt einen kompletten Kinofilm anschauen. Doch für kurze Videoclips und Fotos ist er gut geeignet.

Rechts vom Display befindet sich ein 5-Wege-Steuerpad. Es wird von einem superdünnen, mechanischen Scrollring umgeben. Das erinnert an die Sandisk-Sansa-e200-Reihe. Wie bei den Sandisk-Geräten leuchtet der Scrollring des X20 blau, wenn das Gerät eingeschaltet wird. Und auch hier ist er etwas zu dünn geraten. Er lässt sich ziemlich schwer benutzen. Immerhin hat er einige Noppen, wodurch er etwas griffiger wird. Das weiße Steuerpad innerhalb des Rings umgibt eine Start-Pause-Taste. Der Einschalter ist unterhalb des Steuerpads untergebracht. Über ihm befindet sich eine Menü-Taste.

Auf der Vorderseite des X20 gibt es ein Lochmikrofon für Sprachaufnahmen. Auf der rechten Seite ist ein Line-in-Anschluss für entsprechende Aufnahmen vorhanden. Bei Line-in-Aufnahmen kann man zwischen geringer, mittlerer und hoher Qualität wählen. Die Dateien werden im MP3-Format gespeichert. Für Sprachaufnahmen gibt es keine Einstellmöglichkeiten. Diese Dateien werden im WAV-Format gespeichert. Neben dem Line-in-Eingang befindet sich die Kopfhörerbuchse und ein Mini-USB-Port.

Die Rückseite des X20 weist ein paar hübsche Merkmale auf. Es gibt einen vom Benutzer austauschbaren Akku und zwei externe Lautsprecher. Die Unterseite des Geräts bietet noch ein weiteres angenehmes Extra: einen Erweiterungsschacht für Micro-SD-Karten für zusätzlichen Speicherplatz.

Funktionsumfang

Wenn man den Iriver X20 an einen Computer anschließt, wird er als Wechsellaufwerk erkannt. Der eingebaute Speicher und die SD-Karte erscheinen als zwei verschiedene Laufwerke. Die Dateiübertragung geht einfach per Drag-and-Drop. Man benötigt dafür keine spezielle Software. Wenn man lieber eine Jukebox verwendet, arbeitet der Player auch mit den Standard-WMA-Playern (zum Beispiel Windows Media Player) zusammen. Die Jukeboxen können ganz nützlich für die Übertragung von Wiedergabelisten sein. Auch M3U-Dateien kann man hinüberziehen.

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