Heimkinosysteme im Preivergleich

Wer ein Komplettset aus DVD-Player und Surround-Boxensystem aus einer Hand erwirbt, hat zwar nur eingeschränkte Wahlmöglichkeiten, kann aber viel Geld sparen. der Preisvergleich stellt drei Geräte für unter 1000 Euro vor.

Heimkinosysteme – das sind Pakete aus einem Videoplayer und Surround-Boxen. Als Käufer muss man sich also mit zwei Geräteklassen beschäftigen und aufpassen, dass ein gewähltes System nicht in einem der beiden Bereiche schwächelt – als Player oder bei der Tonausgabe. Schon aus diesem Grund ziehen es Puristen vor, statt einem Heimkinosystem Einzelkomponenten anzuschaffen. Hat man aber bislang weder einen hochwertigen DVD-Player noch ein Surround-Boxensystem, kann ein vollständiges Heimkinoset Geld sparen. Außerdem sind hier die Teile optisch aufeinander abgestimmt.

Heimkinosystemen mit Blu-ray- oder HD-DVD-Playern dürfte zwar die Zukunft gehören, bislang muss man sich als Kunde aber noch auf DVD-Player beschränken. Eine interessante Option bietet allerdings das unten aufgeführte LG LH-RH361S, dessen DVD-Player über einen integrierten Festplattenrekorder mit 160 GByte verfügt. So lassen sich ohne Speichermedium einige Dutzend Filme aufnehmen.

Auch ohne HD-Fähigkeit ist es übrigens sinnvoll, ein System mit HDMI-Anschluss zu wählen, wenn man einen damit ausgestatteten Fernseher besitzt oder in nächster Zeit auzuschaffen gedenkt. Der Pioneer DCS-360 beispielsweise kann so auf Daten-CDs gebrannte HD-Filme in Formaten wie DivX mit HD-Auflösungen wie 720p und 1080i an den TV übertragen. Außerdem geht bei der digitalen Übertragung keine Information verloren.

Boxen in allen Ecken

Heimkinosysteme sind heute üblicherweise mit 5.1-Boxensystem ausgestattet – also mit einem Subwoofer, einem Centerlautsprecher und je einem Boxenpaar für vorne und hinten. Das unten aufgeführte Philips HTS9800W jedoch verfügt über 6.1-Sound, den ein zusätzlicher Centertlautsprecher kennzeichnet. So können einige komplexe Soundformate wiedergegeben werden, darunter Dolby Digital EX 6.1 Surround, DTS und Pro Logic II. Auf der anderen Seite kann gerade für kleine Räume auch ein 3.1-System wie das kürzlich von CNET getestete JVC DD-3 Sophisti genügen.

Trotz ihrer Vielseitigkeit lösen Heimkinosysteme das Versprechen, das in ihrem Namen steckt, nicht ganz ein. Eine Leinwand und ein Beamer sind schließlich nicht inklusive. Zumindest einen Fernseher braucht man zusätzlich – und muss darauf achten, dass er und das „Heimkino“ optisch zusammenpassen. Außerdem haben sich die Hersteller durch die unglückliche Namensgebung „Heimkinosystem“ einer weitere Bundle-Möglichkeit beraubt. Wie würden sie wohl ein Komplettpaket aus HD-Fernseher, HD-Player und Surround-Boxen nennen? Wir sind gespannt.

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