Autokauf im Internet: Per Mausklick zum Traumauto

Das Internet bietet ideale Voraussetzungen für den Gebraucht- und Neuwagenkauf. Allerdings lauern dort auch zahlreiche Betrüger mit miesen Tricks. CNET.de hat für die besten Adressen recherchiert und erklärt, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Haben Sie schon mal etwas für Ihren Computer oder Theaterkarten über das Internet gekauft? Bestimmt. Aber wie sieht es beim Autokauf aus? Das Internet bieten zahlreiche Möglichkeiten und ein schier unüberschaubares Angebot – vor allem an Gebrauchtfahrzeugen.

Jahreswagen: Top-Ausstattung, günstige Preise

Viele Autohersteller nutzen das Internet als Plattform, um ihre Jahreswagen an den Mann zu bringen. Diese Fahrzeuge stammen meist von Werksangehörigen oder sind Rückläufer von sehr kurzen Leasing-Verträgen. Da ein Neuwagen bereits im ersten Jahr einen nicht unerheblichen Teil seines Wertes verliert, sind Jahreswagen gegenüber Neufahrzeugen um bis zu 30 Prozent günstiger – trotz geringer Laufleistungen. Da diese Autos oft geschäftlich genutzt wurden, sind sie meist überdurchschnittlich gut ausgestattet. Das gilt vor allem für teure Extras wie Xenonlicht und Navigation. Hersteller wie Audi, BMW, Mercedes und VW unterhalten eigene Jahreswagen-Börsen im Internet. Auf diesen Seiten können Sie in einem großen Angebot an Fahrzeugen stöbern – jedoch immer nur von einem Hersteller. Freie Jahreswagenbörsen haben hingegen Modelle mehrerer Hersteller im Angebot.

Jahreswagen-Börsen
jahreswagenpool.de
vw-jahreswagen.de
mercedes-jahreswagen.net
jahreswagen-top.de
jawadirekt.de

Neu oder gebraucht? Autobörsen bieten beides

Die Platzhirsche unter den Autobörsen heißen autobild.de, autoscout24.de und mobile.de, das mittlerweile zum Internetauktionshaus Ebay gehört. Auch Ebay bietet auf seiner Webseite ein Kfz-Portal, das zwar mit ordentlicher Auswahl, aber nur mit rudimentären Suchfunktionen dient.

In jüngster Zeit schießen vermehrt neue Plattformen aus dem Boden, die oft Spezialbereiche wie Motorrädern, Nutzfahrzeuge, Oldtimer oder Supersportwagen abdecken. Auch bekannte Portale und Suchmaschinen haben oft einen Automarkt im Angebot. Zu den bekanntesten Vertretern gehören Yahoo und Freenet.

Während es sich bei den Neuwagen-Vermittlern ausschließlich um gewerbliche Anbieter handelt, tummeln sich bei den Internet-Autobörsen sowohl gewerbliche als auch private Käufer und Verkäufer, die mit neuen und gebrauchten Fahrzeugen handeln. Die Menge der über diese Plattformen zustande kommenden Autokäufe nimmt mittlerweile astronomische Ausmaße an. Nach Aussagen von Autoscout24, dem größten Internet-Automarkt Deutschlands, werden pro Monat rund 250.000 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge mit einem durchschnittlichen Wert von etwa 9000 Euro über die Plattform vermittelt. Das entspricht einem Umsatzvolumen von rund 2,2 Milliarden Euro monatlich, also über 26 Milliarden Euro im Jahr. Und das ohne Berücksichtigung aller anderen Internet-Automärkte.

Infratest-Studie: Autokauf
Infratest-Studie: Autokauf in Deutschland

Bei den Internet-Autobörsen haben Sie die Möglichkeit, ganz gezielt nach Fahrzeugen zu suchen, die Ihren Vorstellungen entsprechen – meist bundesweit, manchmal sogar weltweit. Vor allem bei der Suche nach exotischen Fahrzeugen, Auslaufmodellen und Oldtimern liefern die Autobörsen überdurchschnittlich gute Ergebnisse. Die Nutzung ist dabei für Privatleute völlig kostenfrei. Auch mobile.de bietet seinen Dienst seit Mai 2007 wieder kostenfrei an, nachdem vorübergehend eine Gebühr von 10 Euro für Fahrzeuginserate erhoben wurde – auch bei Privatpersonen.

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