Letztes Jahr hat Panasonic die Lumix DMC-TZ1 auf den Markt gebracht. Die stämmige, kleine 5-Megapixel-Kamera verfügt über ein 10-fach-Zoomobjektiv. Damit machte sie es sich in der Nische der kompakten Schnappschusskameras mit großem Zoombereich gemütlich. Sie ist nicht gerade ein Modell, das Fotografen in Jubelrufe ausbrechen lässt. Folglich erhielt sie im Test auch keine berauschende Bewertung.

Jetzt hat Panasonic eine neue Kamera veröffentlicht: die Lumix DMC-TZ3 für etwa 350 Euro. Sie folgt in der Bauweise dem grundlegenden Design der TZ1. Aber sie wurde in fast jedem Bereich verbessert.

Design

Die DMC-TZ3 sieht fast genauso wie die DMC-TZ1 aus. Mit ihrem klobigen, 230 Gramm schweren Gehäuse und dem markanten Objektiv gleicht sie der Vorgängerin auffällig. Auch die geschmackvollen gold- und silberfarbenen Leica-Akzente sowie die einfachen und minimalistischen Bedienelemente blieben erhalten.

Die Tasten der Kamera sind leicht mit der rechten Hand zu erreichen. Sie gestatten eine bequeme Einhandbedienung, auch wenn sie etwas zu klein ausfallen. Wenn man nicht aufpasst, drückt man leicht einmal auf die falsche Taste. Das gilt besonders für die 4-Wege-Multifunktionstaste.

Funktionsumfang

Wie bei der DMC-TZ1 ist auch bei der TZ3 das Objektiv das Highlight. Das 10-fache optische Leica-Zoomobjektiv (28 bis 280 Millimeter Brennweite, Kleinbildäquivalent) mit Blendeneinstellungen von f/3,3-f/4,6 ermöglicht Weitwinkel- und Nahaufnahmen. Das ist eine eindeutige Verbesserung gegenüber ihrer Vorgängerin.

Die meisten Kameras mit einem großen Zoombereich, dazu zählt auch die TZ1, verwenden ein Objektiv mit etwa 35 Millimeter Brennweite. Die TZ3 kommt dagegen mit einem 28-Millimeter-Weitwinkelobjektiv daher. Das ist ein echter Vorteil, wenn man das Objektiv einfährt, um eine Nahaufnahme zu machen. Panasonic hat seinen optischen Bildstabilisator Mega OIS in die TZ3 integriert. Er stellt ein entscheidendes Feature für jede Kamera mit großem Zoombereich dar.

Die DMC-TZ3 bringt außerdem ein 76 Millimeter großes LCD-Display mit. Es ist deutlich größer als das 64-Millimeter-Display der TZ1. Aber ein kleines Leistungsmerkmal lässt dieses Modell im Vergleich zu ihrer Schwester doch vermissen. Der TZ3 fehlt der raffinierte Flip-Animation-Filmmodus (Daumenkino zum Selbermachen). Abgesehen von diesem kleinen Versäumnis verfügt die TZ3 entweder über gleichwertige oder bessere Leistungsmerkmale, verglichen mit der TZ1. Leider fehlt ihr ebenso wie ihrer Vorgängerin eine vernünftige manuelle Belichtungssteuerung.

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