Als die Nikon D40 im letzten Jahr auf den Markt kam, beklagten sich viele über den Bildsensor mit nur 6 Megapixeln. Mit der D40x passt sich Nikon nun den Kundenwünschen an. Sie ist im Grunde genommen identisch mit der D40, allerdings bringt sie einen 10,2-Megapixel-CCD-Sensor mit.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob man auf Leistung mit hoher Pixelzahl setzt oder mit dem gesparten Geld lieber Zubehör kauft. Fortgeschrittene Fotografen sollten außerdem auch die D80 mit ebenfalls 10,2 Megapixeln in Erwägung ziehen. Sie ist mit ihren Bedienelementen und Funktionen auf erfahrene Benutzer von Spiegelreflexkameras zugeschnitten.

Design

Das Gehäuse der Kamera ist ziemlich kompakt. Es entspricht den üblichen Maßen für Einsteigermodelle bei digitalen Spiegelreflexkameras. Durch den ergonomisch geformten, innen leicht geriffelten Griff liegt die Kamera gut in der Hand. Wie auch bei den kleineren Pentax-Modellen und der Canon EOS 400D ragt aber der kleine Finger unten über den Griff hinaus.

Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras des mittleren und des Profisegments verfügen über ein zweites Statusdisplay. Aufgrund der begrenzten Abmessungen und vermutlich auch aus Kostengründen gibt es bei der D40x leider keines. Das 64 Millimeter große LCD übernimmt deshalb zwei Aufgaben: Neben der üblichen Menüauswahl und Bildwiedergabe zeigt es auch die Kamera-Einstellungen an.

Die mit der D40 eingeführte, grafikbasierte Schnittstelle von Nikon findet auch bei der D40x Anwendung. Die Oberfläche wirkt ansprechend. Die unterschiedlichen Funktionen der Bedienelemente werden verständlich dargestellt. Die neue Anordnung der Bedienelemente ist jedoch nicht gerade intuitiv. Ungeübte Anwender kommen ohne das Benutzerhandbuch nicht sehr weit.

Es beispielsweise durchaus intuitiv, dass über die Taste Info neben dem Auslöser oder die Taste i auf der Rückseite der Kamera die Anzeige der Aufnahmedaten erscheint. Man muss aber die Taste i erneut drücken, um Einstellungen wie Weißabgleich, ISO, Belichtungsmessung, AF-Modus, Bildformat und -qualität zu ändern. Das lässt sich ohne einen Blick ins Handbuch nicht erschließen. Der doppelte Tastendruck ist einerseits eine wunderbar einfache Lösung, er verzögert jedoch andererseits die Bedienung im Praxistest.

Funktionsumfang

Die D40x verwendetdie gleiche Verarbeitungsengine wie die Nikon D200. (Das war übrigens auch bei der D40 schon so.) Die 3D-Farbmatrixmessung mit 420-Pixel-Sensor ist die gleiche wie die der D80. Die D40 ist nur mit einem Objektiv (Zoom 18 bis 55 Millimeter, Blende f/3,5–f/5,6) erhältlich. Bei der D40x stehen vier Ausführungen zur Auswahl: ohne Objektiv; mit dem gleichen Objektiv wie die D40; mit zwei Wechselobjektiven – das Zusatzobjektiv mit 55 bis 200 Millimeter Brennweite, f/4–f/5,6 ist das derzeit kleinste, leichteste und preisgünstigste Objektiv von Nikon mit integriertem Bildstabilisator – oder mit dem gleichen hochwertigen Objektiv wie die D80 (18 bis 135 Millimeter, f/3,5–f/5,6).

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