Der Blackberry 8800 war durchaus ein Erfolg. Einer der Kritikpunkte war die fehlende Unterstützung von Wireless LAN. Der 8820 behebt diesen Mangel: Neben WLAN bietet er auch die üblichen Messaging-, GPS- und Multimedia-Funktionen.

Ist dieses Gerät damit das ultimative mobile E-Mail-Tool für Geschäftsanwender?

Stärken

In puncto Design ist der 8820 fast das identische Abbild seines Vorgängers. Er kommt im selben eleganten Schwarz und Silber daher. Auch das große Display mit kräftigen Farben kennt man vom 8800.

Wie alle aktuellen Blackberrys wartet auch dieser mit einem Mini-Trackball an der Vorderseite auf. Das erleichtert das Scrollen durch Webseiten oder das Auswählen von Einträgen im intuitiven Menüsystem erheblich.

Das Einrichten einer WLAN-Verbindung ist schnell erledigt. Man klickt einfach auf das entsprechende Icon im Hauptmenü. Anschließend wählt man das Netzwerk aus und gibt sein Passwort ein. Den Geschwindigkeitsunterschied wird man beim Surfen im Internet sofort bemerken. Die Seiten laden wesentlich schneller als über eine mobile GPRS-Verbindung. Der Browser ist auch generell viel reaktionsschneller, wenn man über WLAN arbeitet.

Die Unterstützung für mobile Push-E-Mails war schon immer der Trumpf der Blackberrys. Auch dieses Modell macht hier keine Ausnahme. Die E-Mail-Anwendung ist einfach zu benutzen. An die kleinen Tasten der QWERTZ-Tastatur muss man sich allerdings erstmal gewöhnen. Danach geht damit das Verfassen von E-Mails viel schneller vonstatten als mit dem üblichen T9-Eingabesystem der meisten Mobiltelefone.

Der 8820 enthält außerdem einen integrierten GPS-Empfänger sowie die Software Blackberry-Maps für die Navigation. Bis eine Verbindung zu einem Satelliten hergestellt ist, dauert es leider manchmal fünf Minuten oder sogar noch länger. Doch alles in allem funktioniert die Navigationssoftware gut.

Die Akkulaufzeit des Geräts hängt stark davon ab, wie ausgiebig man den GPS-Empfänger und die WLAN-Funktionen nutzt. Insgesamt ist sie jedoch recht zufriedenstellend. Man kann mit etwa sechs Stunden Gesprächszeit rechnen. Im Stand-by-Betrieb hält der Akku sogar fast drei Wochen.

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