Mobile Navigationssysteme unter 200 Euro

Autohersteller verlangen ein kleines Vermögen für Navigationssysteme. CNET stellt drei günstige Geräte für weniger als 200 Euro vor. Die ausgewählten Modelle verfügen über ein Touchscreen-Display, den Sirfstar-III-Chipsatz mit 20 Kanälen und Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Die meisten Neuwagen sind heute mit Navigationssystem erhältlich. Beim Blick in die Preisliste wird einem allerdings schnell schlecht. Viele Hersteller verlangen 2000 Euro oder mehr. Wem das zu teuer ist, oder wer ein Navigationssystem nachrüsten möchte, dem bieten die unten aufgeführten Modelle für weniger als 200 Euro eine günstige Alternative.

Technische Daten aufgeschlüsselt

Das Display ist eine entscheidende Komponente eines Navigationssystems. Da die Bedienung per Touchscreen funktioniert, kann man keine Knöpfe oder Tasten erfühlen. Zum Bedienen während der Fahrt ist zwingend ein Blick auf den Bildschirm des Gerätes notwendig. Deshalb sollte dieser möglichst groß sein und über eine hohe Auflösung verfügen. Die 320 mal 240 Pixel unserer drei Geräte sind ausreichend. Trotzdem sollte man die Route vor dem Fahrtantritt eingeben und sich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren.

Ohne GPS-Empfang funktioniert auch das beste Navi nicht. Deshalb sind die unten aufgeführten Modelle mit dem GPS-Chipsatz Sirfstar III ausgestattet. Dieser verfügt über 20 Kanäle, die auch bei widrigen Bedingungen in Häuserschluchten oder Wäldern für einen guten Empfang sorgen sollen.

Beim Kartenmaterial sollte man darauf achten, in der Grundausstattung mindestens Deutschland, Österreich und die Schweiz mit an Bord zu haben. Das Nachrüsten von Karten lassen sich die meisten Hersteller nämlich teuer bezahlen. Eine Kartendarstellung in 3D ist zwar nett, aber nicht zwingend notwendig.

Praktisch sind zusätzliche Features wie eine Bluetooth-Schnittstelle, um das Navigationssystem als Freisprechanlage zu benutzen, oder ein integrierter Blitzer-Warner. Die Nutzung dieser Funktion ist in Deutschland allerdings illegal. Wird man erwischt, kostet das 75 Euro und vier Punkte in Flensburg.

Modellauswahl

Die unten aufgeführten Navigationssysteme kosten weniger als 200 Euro (Straßenpreis). Alle drei Modelle lassen sich über eine USB-Schnittstelle mit dem Computer verbinden. KFZ-Halterung und KFZ-Ladekabel gehören zum ebenso Lieferumfang wie Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zudem verfügen alle Geräte über einen SD-Kartenslot.

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