Mit dem Smartphone Treo 500v wagt sich Palm zum ersten Mal auf den Consumer-Markt. Beim 500v stehen laut Pascal Lagadec, Director Sales EMEA, beispielsweise Web-2.0-Applikationen oder Gaming-Möglichkeiten im Vordergrund. Man habe mit Vodafone einen Partner gefunden, der genau diese Eigenschaften an einem Mobilfunkgerät schätzt. Ganz uneigennützig ist das von Vodafone natürlich nicht, schließlich sollen Einnahmen aus dem Datenverkehr beziehungsweise dem Download von Handyspielen die Bilanz verbessern. Kein Wunder also, dass es den Treo 500v vorerst bis Ende des Jahres 2007 exklusiv bei Vodafone geben wird.

Design

Das Iphone gilt in Sachen Design derzeit als das Maß der Dinge – der Palm Treo 500v mit seinen abgerundeten Ecken und dem Perlmutweiß zollt diesem Trend dezent Tribut. Doch der 500v sieht nicht nur schick aus, er liegt mit 11 mal 6,2 mal 1,7 Zentimetern und 120 Gramm Gewicht auch gut in der Hand.

Das 5,0 mal 3,6 Zentimeter große, leider sehr kratzempfindliche Display erscheint für Smartphones eher klein – sämtliche HTC-Modelle und ihre Derivate von Vodafone, O2 und T-Mobile bieten mehr Platz. Der Screen mit einer Auflösung von 320 mal 240 Pixeln und 65.534 Farben bietet auch bei strahlender Sonne ein gutes Bild.

Unter dem Bildschirm sitzen die Menütasten und ein Home-Button, darunter wiederum befindet sich die QWERTZ-Tastatur. Obwohl die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben sehr eng erscheinen, bereitet die Texteingabe keine Probleme. Allerdings wirkt die Tastatur nicht so solide wie bei HTC-Geräten, dem Nokia E90 oder dem P1i von Sony Ericsson.

Alle Tasten reagieren gut, sodass sich das Gerät problemlos bedienen lässt. Die Menüoberfläche von Windows Mobile 6 Standard ist gut strukturiert, manchmal aber etwas umständlich: Um ins Hauptmenü zu gelangen, muss der Nutzer beispielsweise zwei Mal drücken. Zuerst auf Start, dann auf Hauptmenü. Andernfalls gelangt er direkt auf das Vodafone-Live-Portal. Mehr Freude würde das Samrtphone bereiten, wenn das Betriebssystem nicht so träge wäre. Um aus dem Hauptmenü heraus die Kontakte zu öffnen, braucht es beispielsweise vier Sekunden.

Schade auch, dass sich die Kamera nicht über einen eigenen Knopf aufrufen lässt. Treue Palm-Nutzer werden zudem noch eine Suche, die das ganze Gerät auf Stichworte durchforstet, vermissen. In den Test-Samples, die bei der Pressekonferenz zu sehen waren, gab es hierfür noch einen dedizierten Button, doch bei den Geräten die in den Handel kommen, ist die Suche weggefallen – sehr bedauerlich.

Der Lieferumfang umfasst das übliche Zubehör wie Headset, Akkuladegerät und ein PC-Verbindungskabel. Schön ist, dass die mitgelieferten Ohrhörer einen 3,5-mm-Klinkenstecker haben.

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Ohne Palm OS und Touchscreen: Der Treo 500v im Test

  • Am 7. September 2008 um 16:11 von Andrea Benthe

    Akkuleistung
    Hallo!!!
    Also die Akkuleistung dieses Handys ist sehr schwach!! Im Ruhemodus hält der Akku grade mal 15 Stunden und telefonieren grade mal 1 Stunde! Und das ist schon mein zweiter Akku, da ich dies bei Vodafon bemängelt habe. Aber auch der neue Akku ist nix besser!

  • Am 8. Februar 2009 um 11:52 von Jürgen

    Telefon mangelhaft
    Stimmt Akku ist sehr schwach, aber was noch schlimmer ist:
    Die Telefonleistungen (Empfang und Lautsärke) sind mangelhaft. Selbst in Sendernähe (wo ich in 10 Jahren keinen Gesprächsabbruch hatte) ständig Gesprächsabbrüche.

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