Heimkino-Projektoren unter 550 Euro

Große Fernseher liegen voll im Trend: 42-Zoll-Geräte gibt es bereits für weniger als 1000 Euro. Doch es geht noch größer – und vor allem billiger! Der heutige Preisradar stellt drei Heimkinoprojektoren vor, die alle für weniger als 550 Euro zu haben sind und ein Bild mit einer Diagonale von mehr als sieben Meter an die Wand projezieren können. Sieben Meter entsprechen rund 275 Zoll. Nach einem derart großen Fernseher kann man lange suchen, und falls man doch einen findet, kostet er ein Vermögen.

Große Fernseher liegen voll im Trend: 42-Zoll-Geräte gibt es bereits für weniger als 1000 Euro. Doch es geht noch größer – und vor allem billiger! Der heutige Preisradar stellt drei Heimkinoprojektoren vor, die alle für weniger als 550 Euro zu haben sind und ein Bild mit einer Diagonale von mehr als sieben Meter an die Wand projezieren können. Sieben Meter entsprechen rund 275 Zoll. Nach einem derart großen Fernseher kann man lange suchen, und falls man doch einen findet, kostet er ein Vermögen.

Technische Daten aufgeschlüsselt

Eines der Hauptprobleme bei Projektoren ist die Helligkeit: Wird der Raum nicht abgedunkelt, hat das Bild einen geringen Kontrast und ist nur schlecht erkennbar. So war es zumindest bis vor ungefähr 2 Jahren. Doch die Projektoren-Hersteller haben nicht geschlafen und die Helligkeit der Geräte stark gesteigert. Unsere drei Modelle haben alle für Heimkinoprojektoren typische Werte von rund 1700 ANSI-Lumen. Der Benq-Beamer schafft sogar 2400 ANSI-Lumen und macht ein Abdunkeln somit unnötig. Werte von mehr als 2500 ANSI-Lumen sind für einen Heimkino-Projektor nicht empfehlenswert, da der Zuschauer bei einer derartigen Helligkeit gerade in abgedunkelten Räumen leicht geblendet wird.

Neben der Helligkeit ist auch der Kontrast entscheidend für die Bildqualität. Die Geräte von Acer und Benq haben hier hervorragende Kontrastwerte von 2000:1. Das Epson-Modell schafft nur einen Kontrast von 500:1, was an der verwendeten LCD-Technologie liegt.

Bei LCD-Beamern durchstrahlt das Licht der Lampe ein LCD-Panel und wird dadurch abgeschwächt. Bei der Erzeugung eines schwarzen Pixels durchstrahlt immer noch etwas Licht das an der entsprechenden Stelle schwarze LCD-Panel. Auf der Projektionsfläche entsteht dadurch ein dunkelgrauer anstatt schwarzer Punkt, was zu schlechteren Kontrastwerten führt. DLP-Projektoren haben statt des LCD-Panels einen DMD-Chip. Dieser hat für jeden Pixel einen winzigen, neigbaren Spiegel (DMD steht für Digital Micromirror Device). Jeder dieser Spiegel gibt das Lampenlicht entweder Richtung Linse weiter, oder er reflektiert es in eine andere Richtung. Zwischen Lampe und DLP-Panel befindet sich ein Farbrad. Bei den hier aufgeführten Geräten besteht es aus einer lichtdurchlässigen Folie und ist in drei Segmenten in die drei Grundfarben aufgeteilt. Dieses Farbrad dreht sich mit hoher Geschwindigkeit und wirft so alle drei Grundfarben nacheinander auf das Panel. Dieses gibt das Licht jedes Pixels nur bei Bedarf weiter. Durch die Trägheit unseres Auges vermischen sich die drei nacheinander abgebildeten Grundfarben dann zu einer Mischfarbe auf der Projektionsfläche. Allerdings kommt es dadurch bei schnellen Bildwechseln leicht zu Regenbogeneffekten.

Die Bildgröße hängt bei Projektoren immer stark vom Projektionsabstand ab. Um eine maximale Bildgröße zu erhalten, benötigen unsere drei Geräte einen Abstand von rund 10 Metern, was für das heimische Wohnzimmer recht viel ist. Allerdings erhält man auch schon bei einem Abstand von rund 5 Metern ein Bild mit einer Diagonalen von über 3 Metern.

Deswegen ist ein möglichst großer Projektionsabstand empfehlenswert. Meistens steht dann allerdings das Sofa ganz in der Nähe des Beamers, der durch einen Lüfter seine Hochleistungslampe kühlen muss. Man sollte also beim Beamerkauf immer auch einen Blick auf die Gerätelautstärke werfen. Mehr als 30 Dezibil sind hier zu viel.

Nach 2000 bis 3000 Stunden ist die Lampe verschlissen und muss erneuert werden. Da es sich hier um Hochleistungslampen mit bis zu 200 Watt handelt, sind diese nicht ganz billig. Man sollte sich also über die Kosten für eine Ersatzlampe erkundigen.

Modellauswahl

Die unten aufgeführten drei Modelle kosten alle weniger als 550 Euro. Allerdings muss man dazu sagen, dass sie auch nur eine SVGA-Auflösung mit 800 mal 600 Pixeln bieten. Das reicht aus, um Fernsehbilder und DVDs in voller Auflösung anzusehen. Dafür müssen die Projektoren das Bild interpolieren, was der Bildqualität etwas schadet. Eine tolle Alternative sind HDTV-Projektoren, mit einem Preis von mindestens 1200 Euro sind sie allerdings noch recht teuer.

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