Asus Eee: Das billigste Notebook der Welt?

Mit der Vorstellung des Eee hat Asus auf der Computex im Juni dieses Jahres für Aufregung in der Branche gesorgt – das Gerät wird das mit abstand billigste Notebook auf dem Markt. CNET.de hat recherchiert, was es kann und wann es kommt.


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Es ist nicht leicht für die Presse. Offizielle Informationen sind rar. Selbst die Presseagentur von Asus hüllt sich in Schweigen. Die Frage, wie man „Eee“ überhaupt ausspricht, ist die einzige, auf die wir eine Antwort bekommen: „Aussprache ist ganz einfach: Iiipisi“. Außerdem hat sich die Kollegin verplappert, denn ein Notebook „ist das Eee nicht, sondern…“ – Ende. Auch auf mehrfache Rückfrage gibt es keine weiteren Auskünfte: „Beim Launch wird dann auch gelüftet, was es genau ist“, heißt es.

Wir tragen also zusammen, was an Informationen durchs Internet geistert. Und sagen „Notebook“ zum Eee, bis uns das Gegenteil von offizieller Stelle bewiesen wurde.

Beim Eee handelt es sich um ein vollwertiges Subnotebook zum Hammerpreis: Es soll ab 199 Dollar kosten. Klar, dass man dafür kein Multimedia-Wunder bekommt, sondern ein solides Gerät mit Sparausstattung. Asus präsentierte auf der Computex zwei Varianten – die 700er-Serie mit 7-Zoll-Display sowie die 1000er-Serie mit 10-Zoll-Monitor. Wobei letztere laut eines chinesischsprachigen Artikels aufgrund von Überschneidungen mit anderen Subnotebooks schon wieder gekippt ist.

Das TFT erreicht eine Auflösung von 800 mal 480 Pixeln. Ganz so klein wie das Display ist das Notebook nicht – im breiten Rahmen sind die Lautsprecher untergebracht. Zur weiteren Multimedia-Ausstattung gehört ein Mikrofon sowie eine Webcam, die beim günstigsten Modell wohl nicht zur Ausstattung gehört. Dennoch ist es mit einer Breite von 22,5 Zentimetern und einer Tiefe von 16,5 Zentimetern deutlich kleiner als eine A4-Seite. Mit 3,5 Zentimetern Bauhöhe gehört es auch nicht zu den dicken Prügeln.

Asus Eee
Das Eee soll 890 Gramm wiegen. Es ist in schwarz und weiß erhältlich. (Foto: CNET)

Mit der Außenwelt kommuniziert der Preisbrecher über WLAN nach 802.11b und g sowie über Kabel-Ethernet; Bluetooth ist nicht integriert. Dafür soll es aber ein 56k-Modem geben. Dank dreier USB-2.0-Schnittstellen kann man Speicher und weiteres Computerzubehör nachrüsten, außerdem gibt es wohl einen PCI-Express-Steckplatz. Für den komfortablen Umgang mit Speicherkarten hat der Hersteller ein Lesegerät integriert, das MMC- und SD-Karten sowie Memory Sticks liest.

A propos Speicher: Auf eine Festplatte hat Asus verzichtet. Das Eee kommt ausschließlich mit Flash-Speicher. Verschiedene Quellen berichten über Kapazitäten von 2 bis 16 GByte. Je nach Ausführung sitzen zwischen 256 und 512 MByte RAM im Eee, der sich auf bis zu einem Gigabyte erweitern lässt.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Asus Eee: Das billigste Notebook der Welt?

  • Am 28. August 2009 um 16:34 von Peter Sagen

    Asus Eee
    Bleibt nur zu hoffen das Asus nicht wieder minderwertige Bauteile verwendet wie bei der Z53 Serie.
    Sonst ist das Preis-Leistungsverhältnis nicht gegeben.

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