Die Ixus 860 IS ist das neueste Modell in der schicken Ixus-Reihe erfolgreicher Kompaktkameras. Mit einem Preis von rund 350 Euro mag die 860 IS für eine 8-Megapixel-Kamera teuer erscheinen. Doch Canon ist offenbar aus dem Megapixel-Wettlauf ausgeschert und hat dieses Modell stattdessen mit zahlreichen Funktionen vollgepackt.

Design

Die 860 IS setzt die Ixus-Tradition eines eleganten zweifarbigen Stylings in Silber und Schwarz fort. Der silberne Objektivring und ein griffiger schwarzer Streifen rund um die Kamera unterstreichen das. Das Display ist mit 76 Millimetern (3 Zoll) in der Diagonalen riesig. Es bietet ein scharfes und helles Bild in 230.000-Pixel-Auflösung.

Mit ihrem Metallgehäuse fühlt sich die 860 IS solide und stattlich an. Das Batterie- und Kartenfach wirkt robust. Auf die USB-Abdeckung trifft das weniger zu. Die Kamera ist nicht so schlank wie andere Modelle aus der Ixus-Reihe. Doch dank ihres bündig eingezogenen Objektivs passt die 860 IS gut in die Tasche.

Funktionsumfang

Die 860 IS wartet mit immens vielen Funktionen auf. Wie bei den meisten Modellen der Ixus-Reihe sind die manuellen Einstellmöglichkeiten jedoch beschränkt.

Bei Kompaktkameras ist eine optische Bildstabilisierung stets anerkennenswert. Die drei Modi, die hier zur Verfügung stehen, fallen aber besonders auf. Einer davon kompensiert beispielsweise nur vertikale Bewegungen. Damit kann man einem beweglichen Motiv horizontal nachschwenken, ohne das System zu verwirren, das den Sensor steuert.

Das Denken übernimmt Canons neuer Digic-III-Prozessor. Das betrifft etwa die Rauschunterdrückung und eine Gesichtserkennung, die Autofokus und Belichtung für bis zu neun Gesichter pro Aufnahme justiert. Zehn Szenenmodi stehen zur Verfügung. Das mag zwar angesichts der 30 und mehr, die manche Hersteller bieten, nicht viel scheinen. Doch alle wichtigen, etwa Nacht- und Porträtmodus, sind vorhanden.

Navigation und Bedienung gehen intuitiv von der Hand. Die Menüs sind farbenreich und gut zugänglich. Sie verfügen über große und klare Schrifttypen, die das geräumige Display optimal nutzen. Der Vorteil des riesigen Displays wird im Aufnahmemodus allerdings etwas geschmälert, weil es mit übergroßen Symbolen übersät ist. Sie lassen sich aber deaktivieren. Die spezielle Sharing-Taste zum Drucken oder Übertragen von Dateien kann auch anders belegt werden und so den Zugriff auf häufig gebrauchte Settings beschleunigen.

Die Effizienz des Weißabgleichs und der Belichtungsautomatik gleichen das Fehlen einer manuellen Einstellung halbwegs aus. Der Autofokus hat nur selten Schwierigkeiten. Auch nicht bei Dunkelheit, da ihn ein leistungsfähiges AF-Hilfslicht unterstützt. Farben gibt die 860 IS akkurat wieder, und mit Bildrauschen geht die Kamera ebenfalls vernünftig um.

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