22-Zoll-TFTs mit Breitbildauflösung für weniger als 300 Euro

Die Preise von Flachbildschirmen fallen: Ein hochwertiger 19-Zoll-TFT kostet mittlerweile weniger als 200 Euro. Doch auch große TFTs werden trotz ihrer aufwändigen und fehleranfälligen Produktion immer günstiger. Der Preisradar stellt drei Geräte mit 22 Zoll und Widescreenauflösung für weniger als 300 Euro vor.

Die Preise von Flachbildschirmen fallen: Ein hochwertiger 19-Zoll-TFT kostet mittlerweile weniger als 200 Euro. Doch auch große TFTs werden trotz ihrer aufwändigen und fehleranfälligen Produktion immer günstiger. Der Preisradar stellt drei Geräte mit 22 Zoll und Widescreenauflösung für weniger als 300 Euro vor.

Die Fertigungsgenauigkeit steigt immer weiter an. Deshalb werden auch große Bildschirme, bei denen es in der Vergangenheit Probleme mit Pixelfehlern gab, immer günstiger. Nur noch ein kleiner Teil der Produkion ist heute mit Pixelfehlern behaftet und muss aussortiert werden.

Der Preisradar befasst sich mit drei 22-Zoll-TFTs der Marken Acer, Asus und Samsung. Alle drei Geräte haben eine Breitbildauflösung und kosten weniger als 300 Euro.

Technische Daten aufgeschlüsselt

Die unten aufgelisteten Modelle schaffen eine maximale Auflösung von 1680 mal 1050 Pixeln. Das reicht aus, um die HD-Auflösung 720 ohne Verluste darzustellen. Die Full-HD-Auflösung mit 1920 mal 1080 Pixeln schaffen die TFTs also nicht.

Neben der Auflösung tragen Helligkeit, Kontrast und die maximal darstellbaren Farben entscheidend zur Bildqualität bei. Bei allen drei Bildschirmen handelt es sich um TN-Displays (TN: Twisted Nematic oder nematische Drehzelle) mit 16,2 Millionen Farben. Im Gegensatz dazu schaffen MVA/PVA-Displays (MVA: Multi-Domain Vertical Alignment, PVA: Patterned Vertical Alignment) 16,7 Millionen Farben. Allerdings macht sich dieser Unterschied, wenn überhaupt, nur bei sehr genauem Hinsehen bemerkbar.

Die Helligkeit der unten aufgeführten Monitore liegt bei 300 Candela pro Quadratmeter. Das ist ein recht ordentlicher Wert. Es gibt allerdings auch schon Geräte mit 450 oder sogar 500 Candela pro Quadratmeter.

Die Geräte von Acer und Asus haben einen Kontrast von 700:1. Der Samsung-TFT schafft sogar einen Kontrastwert von 1000:1. Das ist für einen TFT-Bildschirm mit einer Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter sehr ordentlich, da TFTs mit einer Hintergrundbeleuchtung arbeiten und deshalb eigentlich kein echtes Schwarz darstellen können. Durch ein Dimmen der Hintergrundbeleuchtung können mittlerweile allerdings sogar Kontrastwerte bis 1600:1 erreicht werden.

Wer schon länger mit TFTs arbeitet, kann sich sicherlich noch an häßliche Mausspuren erinnern: Hohe Schaltzeiten machten TFTs ungeeignet für Filme. Heute ist das anders. Der unten aufgeführte Acer-TFT hat eine Schaltzeit von 5 Millisekunden. Die Modelle von Asus und Samsung schalten sogar in nur 2 Millisekunden. Das reicht, um 500 Frames pro Sekunde darzustellen. Filme haben in Deutschland 25 Frames pro Sekunde. Die TFTs sind also leicht schnell genug für die Filmdarstellung und auch für Profispieler, die 100 Frames pro Sekunde einstellen, reicht dieser Wert.

Ein weiteres Problem von TFT-Monitoren ist ihr Betrachtungswinkel. Sieht man sich ein LCD von der Seite an, werden ab einem bestimmten Winkel die Farben nicht mehr korrekt dargestellt. Das Gerät aus dem Hause Acer gibt den höchsten Wert an. Es stellt die Farben bis zu einem horizontalen Winkel von 170 Grad und einem vertikalen Winkel von 160 Grad noch richtig dar.

Zur Signalübertragung kommen alle drei Geräte mit einem D-Sub-Anschluss. Dieser überträgt das Bild bei hohen Auflösungen allerdings nicht ganz verlustfrei. Deshalb verfügen die Modelle von Asus und Samsung zusätzlich über einen DVI-D-Anschluss, der das Bildsignal digital und ohne Qualitätseinbußen überträgt. Auch der Acer-Flatscreen ist mit DVI-Anschluss erhältlich: Der AL2216wd kostet 240 Euro.

Durch die ständig steigenden Strompreise wird auch der Energieverbrauch der eigentlich ohnehin sparsamen LCD-Displays immer interessanter. Im normalen Betrieb haben die Flachbildschirme von Acer und Samsung eine Leistungsaufnahme von 55 Watt. Der Asus-Screen braucht mit 65 Watt etwas mehr. Im Standby-Modus nehmen alle drei Geräte lediglich 2 Watt auf.

Modellauswahl

Alle drei Flatscreens verfügen über eine Bilddiagonale von 22 Zoll und schaffen eine Breitbildauflösung von 1680 mal 1050 Pixeln. Alle drei punkten zudem durch gute Kontrast- und Helligkeitswerte. Auch die Reaktionszeit ist besonders bei den Modellen von Asus und Samsung sehr gut. Das Rennen um den höchsten Betrachtungswinkel gewinnt das Acer-Gerät. Der Asus Flatscreen punktet zudem durch Stereolautsprecher mit zweimal 1 Watt. Zudem ist er HDCP-fähig. Die Hersteller Acer und Samsung gewähren dafür 36 Monate Garantie.

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