Update: Das Iphone bei T-Mobile Deutschland

Um eine Minute nach Mitternacht geht der Verkauf des Iphones am 9. November bei T-Mobile los. Eine Handy-Revolution kommt nach Deutschland – mit Haken und hohen Preisen. Aber unaufhaltbar.


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Um eine Minute nach Mitternacht geht der Verkauf des Iphones am 9. November bei T-Mobile los. Eine Handy-Revolution kommt nach Deutschland – mit Haken und hohen Preisen. Aber unaufhaltbar.

Die beste Nachricht: Das Iphone ist da. Hier, bei uns in Deutschland. Der Verkauf startet am 9. November, um 0:01 Uhr. Das klingt ja schon nach Hype, nach vor dem Laden zeltenden Apple-Jüngern, nach Ansturm. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick nicht ganz, denn der Großteil der Republik müsste weit reisen, um unter den ersten Iphone-Besitzern zu sein. Denn nicht alle T-Punkte öffnen ihre Pforten um kurz nach Mitternacht. Sondern einer. In der Kölner Schildergasse.

Wir Nicht-Kölner müssen uns ein paar Stunden länger gedulden. Was aber nicht so schwer fallen sollte – denn wir warten ja schon länger. Die Amerikaner können die Apple-Handys bereits seit über vier Monaten kaufen. Übrigens nicht nur beim exklusiven Vertragspartner in den USA, dem Netzbetreiber AT&T, sondern auch bei Apple selbst.

Hierzulande gibt es das Iphone ausschließlich bei T-Mobile und bislang ausschließlich in Verbindung mit einem speziellen Iphone-Vertrag. 399 Euro kostet das Handy, zusätzlich will die Telekom monatlich zwischen 49 und 89 Euro von ihren Kunden. Die hohen Tarife rechtfertigt der Provider mit Datenflatrates, Inklusivminuten und Inklusiv-SMS.

Mit dem kleinen Paket Complete M für 49 Euro bekommt der T-Mobile-Kunde 100 Gesprächsminuten ins Festnetz sowie in alle Mobilfunknetze sowie 40 SMS. Das kann man nicht gerade als Schnäppchen bezeichnen – O2 verlangt etwa für sein Inklusiv-Paket 100, das die gleiche Zahl Gesprächsminuten mitbringt, gerade einmal 10 Euro Grundgebühr. Aber da ist ja auch keine Datenflatrate dabei.

Apropos Flatrate – was war das doch gleich? Genau, eine Leistung zum Pauschalpreis – unabhängig von der Intensität der Nutzung. Bei einer DSL-Flatrate etwa zahlt man einen gewissen Betrag und kann dafür ins Internet – ohne Aufpreis, egal, wie viel man surft. Bei einer Telefonflatrate ins Festnetz kann man telefonieren bis zum Umfallen oder es auch lassen, an der Gebühr ändert sich nichts. Und bei der Iphone-Flatrate von T-Mobile? Nach 200 MByte Datentransfer im Monat bremst der Provider die Geschwindigkeit auf maximal 64 KBit/s beim Download und 16 KBit/s beim Upload – maximal wäre das Vierfache zu holen.

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