Der Philips SA9345 ist ein neues Mitglied von Philips‘ Streamium-Familie. Das niederländische Unternehmen drängt mit seinen Audio-Produkten beharrlich in den hart umkämpften, von Apples Ipod dominierten Markt. Bei einem Preis von 185 Euro, der den des neuen Ipod Nano mit Videofunktion deutlich überschreitet, erwartet man zumindest einen soliden Mitbewerber.

Design

Die Vorderseite des leichtgewichtigen SA9345 ist in glänzendem Schwarz gehalten. Der Rest des Gehäuses besticht mit einer eleganten, gebürsteten Oberfläche in Anthrazit. Die berührungsempfindlichen Bedienelemente finden sich unter dem Display. Drückt man eines davon, schimmern sie in attraktivem Blau. Einige Funktionen leuchten erst auf, wenn sie in einem bestimmten Menü zur Verfügung stehen.

Die glänzende Oberfläche zieht Fingerabdrücke natürlich magisch an. Das ist ein Schicksal, das die meisten Geräte mit berührungsempfindlichen Tasten oder Touchscreen teilen. Philips‘ neues Modell ist keine Ausnahme.

Eine praktische Menü-Taste öffnet Kontextmenüs für jeden der verschiedenen Modi. Da es keine spezielle Return-Taste gibt, muss man durch die einzelnen Menüs zurücknavigieren, um das Hauptmenü zu erreichen. Ein-Aus- und Lautstärketaste sind als separate Druckschalter an der linken und rechten Seite integriert.

Das 46 Millimeter große Farb-LCD bietet eine Auflösung von 220 mal 176 Pixeln. Es kann also nicht mit dem scharfen 51-Millimeter-Display des Ipod Nano mit 320 mal 240 Pixel mithalten. Durch die Verwendung vorwiegend blauer und schwarzer Hintergründe erscheint das Display recht dunkel. Dennoch ist es leicht ablesbar und erfüllt seinen Zweck hinreichend.

Funktionsumfang

Erfreulicherweise unterstützt der Audio-Player geschützte wie nicht geschützte MP3- und WMA-Dateien. Weniger erfreulich ist, dass die Formatauswahl damit schon endet: Es gibt keine Unterstützung für AAC, WAV, OGG oder FLAC.

Videos im WMV-Format gibt er gut wieder. Allerdings nur, solange die Auflösung maximal 220 mal 176 Pixel beträgt und 376 KBit/s nicht überschritten werden. Eine mitgelieferte Software übernimmt die Dateikonvertierung. Die Fotodarstellung arbeitet mit einfachen JPEG-Dateien.

Das Musikverzeichnis folgt der üblichen Struktur Interpret, Album, Titel. Man kann nach CD-Covern suchen, die das Gerät als 8 mal 8 Millimeter große farbige Thumbnails in einem 3-mal-3-Raster darstellt. Playlisten kann der Benutzer direkt im Kontextmenü des Wiedergabe-Bildschirms zusammenstellen.

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