Benq kommt einem sicherlich nicht als erster Name in den Sinn, wenn man an Kamerahersteller denkt. Doch das Unternehmen produziert schon seit einer Weile unkomplizierte kompakte Schnappschusskameras am laufenden Band.

Die DC-E1000 bringt eine Auflösung von 10 Megapixeln sowie eine ganze Reihe von Funktionen mit. Das Ganze gibt es zu einem günstigen Preis. CNET testet die E1000, um zu überprüfen, ob sie die im Online-Handel veranschlagten 140 Euro denn auch wirklich wert ist.

Design

Trotz des kantigen Designs und des kräftig gebauten Metallgehäuses versprüht die DC-E1000 minimalistischen Charme. Ihr silbernes, quadratisches Clickpad, die bronzefarbenen Akzente und eine feine rote Umrandung des Objektivs tragen dazu bei. Die Tasten sind jedoch ein wenig klein geraten.

Neben dem Auslöser sitzt die Taste für hohe ISO-Werte. Diese Funktion verdient besondere Kritik. Sie soll Verwacklungen ausgleichen, aber das resultierende Bildrauschen ist nicht gerade eine gelungene Lösung. Verschiedene Hersteller bezeichnen diese Funktion gern als verbesserte Bildstabilisierung oder, wie Benq, als „Super-Shake-Free“-Funktion. Das sind Bezeichnungen, über die sich wahrlich streiten lässt.

Die Kamera verfügt über ein großartiges 76-Millimeter-Display (3 Zoll), das fast die gesamte Rückseite einnimmt. Im Aufnahmemodus ist das LCD klar und scharf.

Im Übrigen ist es sehr erfreulich, dass Benq seine Kameras mit stabilen Taschen ausliefert.

Funktionsumfang

Die E1000 ist in vielerlei Hinsicht eine recht gewöhnliche Kompaktkamera. Sie bietet die üblichen Leistungsmerkmale, zum Beispiel einen optischen 3-fach-Zoom, Gesichtserkennung und Empfindlichkeitseinstellungen bis ISO 1600. Dem Fotografen stehen zahlreiche Motivprogramme zur Verfügung. Allerdings stellen zwei davon lediglich Abwandlungen hoher ISO-Einstellungen dar. Andere, etwa die Modi Skizze und Ölmalerei, sind einfach nur technische Spielereien.

Beeindruckender sind da schon Verschluss- und Blendenautomatik. Die Blendenautomatik erlaubt zwar nur die Einstellung minimaler und maximaler Werte. Doch die Verschlussautomatik ist enorm flexibel: Sie liefert eine breite Palette von Verschlussgeschwindigkeiten, angefangen bei 1/2000 Sekunde bis 8 Sekunden.

Es gibt außerdem drei Messmodi und eine Belichtungsoption, die es gestattet, drei Versionen desselben Bildes mit unterschiedlichen Einstellungen abzuspeichern. Leider ist kein Schnellzugriff auf diese Aufnahmeoptionen vorhanden. Anstatt über eine spezielle Taste abrufbar, sind sie tief in den Menüs versteckt.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Günstige Schnappschüsse: Benq DC-E1000

  • Am 18. März 2008 um 15:04 von Marcel Müller

    Bemerkung
    Also ich würde persönlich keine 140€ für ne Diggi-Cam ausgeben die nur ne 6,0 von möglichen 10 hat !!!!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *