15,4-Zoll-Notebooks für weniger als 500 Euro

Vor einem Jahr galt ein Notebook, das 700 Euro teuer war, als echtes Schnäppchen. Doch das hat sich geändert: Den Asus-Eee-PC bekommt man schon für 300 Euro, und auch Notebooks mit 15,4-Zoll-Display gibt es jetzt für 500 Euro. Allerdings sollte man beim Kauf solcher „Billig-Notebooks“ einige Dinge berücksichtigen.

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Asus hat mit dem Eee-PC ein Notebook für 300 Euro auf den Markt gebracht. Allerdings ist der Bildschirm sehr klein, und die Tastatur eignet sich nicht zum Tippen längerer Texte. Auch an der Hardwareausstattung hat der Hersteller kräftig gespart: Der Eee-PC muss mit einem 900-MHz-Prozessor und 512 MByte RAM auskommen. Ein optisches Laufwerk, Bluetooth oder Firewire fehlen völlig. Schon für etwas mehr Geld bekommt man ein vollwertig ausgestattetes Marken-Notebook mit 15,4-Zoll-Bildschirm. Der Preisradar stellt drei 500-Euro-Notebooks vor und erklärt, worauf man beim Kauf achten sollte.

Display

Gerade an Notebookdisplays werden hohe Anforderungen gestellt: Sie müssen nicht nur möglichst flach, leicht und hochauflösend sein, sondern zusätzlich über eine starke Helligkeit und eine gute Entspiegelung verfügen, damit sie das Bild auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch erkennbar darstellen. Die meisten 15,4-Zoll-Display verfügen über eine Breitbildauflösung von 1280 mal 800 Pixeln. Es gibt aber auch noch Geräte mit Bildschirmen im 4:3-Format und einer Auflösung von 1024 mal 768 Pixeln. Gerade für Leute, die auch ab und an einen Film auf ihrem Notebook ansehen möchten, bietet sich die Breitbildauflösung an.

Asus X51R
Das Asus X51R kommt mit einem 15,4-Zoll-Widescreen, der 1280 mal 800 Pixel auflöst (Bild: Asus).

Entspiegelung und Helligkeit sollte man möglichst selbst vergleichen. Es ist daher empfehlenswert, vor dem Kauf einen Händler aufzusuchen, der die eigenen Favoriten ausstellt. Grundsätzlich sollte ein Notebook-LCD eine Helligkeit von mindestens 150 ANSI Lumen erreichen. Was die Entspiegelung angeht, gibt es zwei Ansätze: Einige Hersteller verwenden matte Displayoberflächen, wodurch Spiegelungen weitgehend vermieden werden. Andere verzichten bewusst auf eine Entspiegelung und statten ihre Geräte stattdessen mit Glare-Type-LCDs aus, die besonders lebensechte Farben und hohe Kontrastwerte aufweisen. Letztere eignen sich allerdings nicht für den Außeneinsatz, da sie zu stark spiegeln.

Geschwindigkeit

Zweikernprozessoren findet man in 500-Euro-Notebooks nur äußerst selten. Die meisten Hersteller verbauen billige Einkernprozessoren wie den Intel Celeron M oder den AMD Sempron. Diese Prozessoren sind nicht so leistungsstark, dafür benötigen sie weniger Strom, was zu längeren Akkulaufzeiten führt. Deshalb sollte man auch unbedingt darauf achten, ein Gerät mit Mobil-Prozessor zu kaufen. Einige Hersteller verwenden nämlich Desktop-Prozessoren für ihre Billig-Notebooks. Von solchen Geräten kann man nur abraten. Die Akkulaufzeit solcher Geräte ist äußerst begrenzt. Außerdem produzieren Desktop-Prozessoren deutlich mehr Abwärme, die bei Notebooks nur sehr schwer abtransportiert werden kann.

Fujitsu Siemens Esprimo V5515
Das Esprimo V5515 von Fujitsu Siemens kommt mit Intel Celeron M 520 und 1 GByte RAM (Bild: Fujitsu Siemens).

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