Externe 500-GByte-Festplatten für weniger als 110 Euro

Mit zunehmender Internetgeschwindigkeit und immer umfangreicherer Software steigt der persönliche Speicherbedarf. Das Nachrüsten von internem Speicher ist aufwändig. Externe Festplatten müssen lediglich angesteckt werden. Der Preisradar erklärt, auf was man beim Kauf achten sollte.

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Besonders Leute, die Musik und Filme aus dem Internet herunterladen, kennen das Problem: Die eingebaute Festplatte ist voll, und das Brennen auf CDs oder DVDs dauert viel zu lange. Die Lösung sind externe Speichermedien wie USB-Sticks, Speicherkarten oder Festplatten.

Für das Sichern großer Datenmengen bieten sich externe Festplatten an. Zum einen sind die Daten auf ihnen relativ sicher gelagert – zumindest wesentlich sicherer als auf CDs oder DVDs -, zum anderen ist der Gigabyte-Preis mit rund 25 Cent sehr niedrig. Der Preisradar stellt deshalb drei 500 GByte große externe 3,5-Zoll-Festplatten für weniger als 110 Euro vor.

Technische Details

Alle drei Festplatten speichern 500 GByte Daten. Allerdings ist die Kapazität nicht alles. Die Platten müssen auch schnell sein, da es sonst ewig dauert, sie zu befüllen. Verschiedene Faktoren beeinflussen die tatsächliche Geschwindigkeit.

Begrenzender Faktor ist die maximale Übertragungsgeschwindigkeit des Anschlusses, über den die Festplatten mit dem Computer verbunden sind. Meistens kommt hier USB zu Einsatz. Es gibt auch externe Platten mit Firewire- oder E-SATA-Anschluss. Allerdings hat nicht jeder Rechner einen Firewire- oder E-SATA-Port. Externe Platten mit diesen Anschlüssen sind zudem teurer.

Iomega Value-Series 500 GByte
Die 500-GByte-Version der Value-Series-Festplatten von Iomega kommt mit USB-2.0-Anschluss (Bild: Iomega).

Mit USB-2.0-Unterstützung gehen bis zu 480 MBit pro Sekunde über den Anschluss. Das bedeutet, dass sich eine 500-GByte-Festplatte bei einer maximalen USB-Geschwindigkeit von 60 MByte pro Sekunde in rund 2,5 Stunden befüllen lässt. In der Realität dauert es allerdings immer länger: Der USB-Port erreicht nahezu niemals die 480 MBit pro Sekunde. Zudem wird die Übertragung unter Umständen noch an anderen Stellen ausgebremst.

Bis vor rund zwei Jahren waren auch sehr teure Festplatten kaum schneller als der USB-2.0-Anschluss. Mittlerweile erreichen gute Laufwerke Geschwindigkeiten von rund 90 MByte pro Sekunde. Der Geschwindigkeitszuwachs resultiert aus der höheren Datendichte auf den einzelnen Festplattenscheiben, sodass bei gleicher Umdrehungsanzahl mehr Daten in der gleichen Zeit gelesen werden. Unsere drei Festplatte drehen alle mit 7200 Umdrehungen pro Sekunde. In einigen Händler-Regalen findet man auch noch Restbestände von alten Laufwerken, die noch mit 5400 Umdrehungen pro Minute laufen. Von solchen Drives ist allerdings abzuraten.

Neben Datendichte und Umdrehungsgeschwindigkeit spielt auch der Festplatten-Cache eine große Rolle für die Laufwerksgeschwindigkeit. Der Cache ist eine Art festplatteneigener RAM-Speicher. Oft benötigte Daten werden in den schnellen Plattencache geladen. Dadurch reduziert sich die Zugriffszeit auf diese Daten enorm. Für die dauerhafte Datenspeicherung spielt das zwar keine so große Rolle, lässt man allerdings Anwendungen von der externen Festplatte laufen, macht sich ein großer Cache deutlich bemerkbar. Die unten aufgeführten drei Laufwerke haben zwischen 8 und 16 MByte Cache. Weniger als 8 MByte sind nicht empfehlenswert.

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