PDAs mit GPS unter 500 Euro

Mittlerweile bekommt man bereist für weniger als 500 Euro einen PDA mit GPS. Diese Geräte eigenen sich als kostengünstige Alternative zu Standalone-GPS-Systemen. Zusätzlich verfügen manche über GSM, GPRS oder sogar UMTS und eigenen sich dadurch auch als Mobiltelefon. Der Preisradar stellt drei PDAs mit GPS vor, und erklärt, worauf man beim Kauf achten sollte.

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Wer häufig unterwegs ist, kennt das Problem: Man benötigt dringend die Anschrift eines Geschäftspartners oder etwas zu schreiben. Außerdem möchte man unbedingt wissen, ob eine wichtige E-Mail bereits angekommen ist. In solchen Fällen hilft ein Personal Digital Assistant – kurz PDA. Doch PDAs können nicht nur Adressen speichern und E-Mails lesen. Wer sich für ein Gerät mit GPS entscheidet, bekommt zusätzlich ein mobiles Navigationssystem. Der Preisradar zeigt, worauf man beim Kauf achten sollte, und stellt drei PDAs mit GPS für weniger als 500 Euro vor.

Technische Details

Ist das Display von schlechter Qualität, wird jede PDA-Benutzung zum Ärgernis. Annähernd die komplette Bedienung funktioniert schließlich mittels Touchscreen. Für Tastatureingaben blenden die PDAs eine Bildschirmtastatur ein, auf der dann mit Stift „getippt“ wird. Deshalb sollte das Display mindestens 2,5 Zoll messen. Einige Geräte kommen auch mit 3,5- oder 4-Zoll-Display. Die Auflösung beträgt fast immer 320 mal 240 Pixel. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf mehrere Geräte zu vergleichen. Dabei sollte man auch immer auf die Entspiegelung der Bildschirme achten. Gerade für den Einsatz als Navigationssystem im Auto ist das wichtig.

HP Ipaq HW 6915
Das Display des HP Ipaq HW 6915 ist 3 Zoll groß und löst 240 mal 320 Pixel auf (Bild: HP).

Eine weitere Grundvoraussetzung für eine gute Navigation ist ein Prozessor mit ausreichender Leistung sowie genügend RAM. Derzeit takten die meisten PDA-Prozessoren mit rund 400 MHz. Für die Navigation langt das vollkommen. Als RAM kommen 64 oder 128 MByte Speicher zum Einsatz. Weniger als 64 MByte sollte ein PDA mit Windows Mobile nicht haben, da das Betriebssystem bereits rund 32 MByte des Arbeitsspeichers belegt.

Neben ausreichender Leistung muss auch genug Speicherplatz für Navigationssoftware und Kartenmaterial zur Verfügung stehen. Die von uns ausgewählten Geräte kommen mit 128, 256 und 1024 MByte Flash-ROM. 128 MByte genügen nicht für Navigationssoftware und Kartenmaterial, da auch System, Anwendungen und Daten im Flash-Speicher Platz finden müssen. Allerdings sind alle drei Geräte mit Kartenslots ausgestattet, über die sich der interne Speicher problemlos erweitern lässt.

Der Lieferumfang des HTC Touch Cruise beinhaltet bereits eine Navigationssoftware von Tomtom mit Kartenmaterial für Westeuropa. Andernfalls bieten Hersteller wie Navigon, Falk oder Route66 Navigationslösungen für Windows Mobile an. Sie sind ab rund 150 Euro erhältlich. Allerdings sollte man beim Kauf auch auf das enthaltene Kartenmaterial achten und sich vorher überlegen, ob man lediglich Kartenmaterial für Deutschland benötigt, oder ob es gleich Karten für ganz Europa sein dürfen.

HTC Touch Cruise
Der HTC Touch Cruise kommt mit einer vorinstallierten Navigationssoftware von Tomtom und Kartenmaterial für Westeuropa (Bild: HTC).

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu PDAs mit GPS unter 500 Euro

  • Am 19. Dezember 2007 um 07:24 von Coke

    320×240 ist zu wenig…
    … wann endlich werden die PDAs — besonders, wenn sie für Navigation gedacht sind — mit mehr als 320×240 Pixel Auflösung ausgestattet? Sogar ein iPod Touch hat bereits 480×320 Pixel, das sollte doch inzwischen Minimalstandard sein. Besser wäre 640×480…

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