Die günstige Cybershot DSC-S700 rangiert am untersten Ende der diesjährigen Sony-Produktreihe. Deshalb sollte man von dieser Kamera nicht mehr erwarten, als brauchbare Fotos mit minimalem Aufwand zu produzieren. In dieser Hinsicht genügt sie hinlänglich den Anforderungen.

Design

Mit ihren kompakten Abmessungen (9 mal 6 mal 2,5 Zentimeter) und einem Gewicht von 130 Gramm findet die S700 bequem in jeder Jackentasche Platz. Die Bedienelemente ergeben die typische Grundausstattung: Auswahlrad und Ein-Aus-Taste liegen auf der Oberseite, auf der Rückseite finden sich Zoomschalter, Vier-Wege-Taste mit Bestätigungsknopf für Belichtungsausgleich, Blitz, Makroeinstellungen und Selbstauslöser. Tasten für Bildqualität/Löschen, Bildbetrachtung, Anzeige und Menü ergänzen die Auswahl.

All diese Tasten fallen groß genug aus. Das 61 Millimeter (2,4 Zoll) große LCD überlässt ihnen ausreichend Platz. Eine kleine Daumenablage gibt es auch noch. Man kann also recht bequem mit einer Hand fotografieren.

Allerdings fühlen sich die Tasten allesamt ziemlich flach an und wirken schwergängig. Die Navigationstaste scheint bisweilen gar keinen Fingerdruck zu registrieren. Wie auch viele andere Kameras dieser Klasse lässt die S700 einen optischen Sucher vermissen. Zudem kann es vorkommen, dass das Display bei hellem Sonnenlicht nicht ablesbar ist.

Funktionsumfang

Was die Ausstattung betrifft, so hat die S700 mit 7 Megapixeln nicht viel in petto. Wie üblich im preisgünstigen Marktsegment verfügt sie über ein relativ langsames Objektiv mit engem Winkel. Die Blendeneinstellungen reichen von f/2,8 bis f/4,8, die Brennweite von 35 bis 105 Millimeter KB-Äquivalent, und für Vergrößerungen sorgt ein 3-facher Zoom.

Die Menüs stellen einige Farbeffekte, Spot- oder Einzelmessung, verschiedene Voreinstellungen für den Weißabgleich, Empfindlichkeiten bis maximal ISO 1000, Fine- oder Standard-Komprimierung, Bildschärfe, Blitzkompensierung sowie Einzel- oder Serienbildmodus zur Verfügung.

Performance

Im Vergleich zu vielen anderen Modellen für den kleinen Geldbeutel bietet die S700 eine ordentliche Geschwindigkeit. Nach dem Einschalten ist sie in weniger als zwei Sekunden einsatzbereit. Bei guten Lichtverhältnissen, wenn es also für den Autofokus keine Kontrastprobleme gibt, beansprucht das Fokussieren und Auslösen 0,8 Sekunden. Das ist passabel, aber nicht herausragend.

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