Denon beeindruckt ja häufig mit seinen Kopfhörer- und Ohrhörerprodukten. Jetzt kommt vielleicht ein weiteres Modell zu dieser Liste hinzu.

Die neuen C551, die demnächst erhältlich sind, bewegen sich in einer Kategorie, die bislang von Ultimate Ears, Shure und Etymotic dominiert wird. Können diese 95 Euro teuren Audio-Aluprojektile im Kampf um den Ohrhörermarkt mitmischen?

Stärken

Man sieht sofort, dass der gleiche Arbeitsaufwand in diese Ohrhörer gesteckt wurde wie in die C700. Ihre projektilähnliche Form und die Ausführung in gebürstetem Aluminium weichen entschieden von dem ab, was Fans von Shure-Ohrhörern gewohnt sind. Obwohl diese Beschreibung nach hohem Gewicht klingt, sind die C551 erstaunlich leicht. Sie fühlen sich im Ohr nicht schwerer an als die Konkurrenz.

Zum Lieferumfang gehören eine exzellente Reißverschluss-Transportbox, Silikon-Stöpsel in drei Größen und ein 80 Zentimeter langes Verlängerungskabel.

Der Leistungstest beginnt mit dem basslastigen Titel „Yeah Yeah“ von Bodyrox. Die kräftige Basstrommel schlägt richtig durch. Auch der verzerrte Bass auf Pendulums „Tarantula“ wird von den C551 toll wiedergegeben und wirkt weitaus beeindruckender als bei den SE110 von Shure.

Die manchmal sanften, manchmal rasenden Bassläufe von Primus und Les Claypools kommen über diese Ohrhörer perfekt rüber. Die klare Snaredrum von Schlagzeuger Bryan Mantia hat eine Schlagkraft, die man eher von guten Hi-Fi-Lautsprecher erwartet. Auch die verzweigten Hi-Hat- und Glockenklänge besitzen die dichte, breite Tönung, die so charakteristisch für den Sound von Primus ist. Das Octoban-lastige Intro zum Primus-Titel „Eleven“ klingt ebenfalls wie live gehört.

Die C551 reproduzieren auch komplexere Songs überzeugend. So etwa Dream Theaters „Octavarium“ mit den wilden Drum- und Keyboard-Passagen, den Soli zweier Gitarren, den Streicherpassagen, dem Gesang und einem komplizierten Riff des siebensaitigen Basses.

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