Mit der elementar ausgestatteten Optio S10 verweigert sich Pentax dem Trend, Schnappschusskameras mit toll klingenden, aber fragwürdigen Features vollzustopfen. Schließlich ist auch nicht jeder ein Fan von beispielsweise Gesichtserkennungsfuntionen. Die Japaner orientieren sich stattdessen mit der Integration weniger, aber nützlicher Features an den fotografischen Wurzeln. Das würden wir gerne öfter sehen.

Design

Die günstige und einfache Ultrakompaktkamera mit 10-Megapixel-Sensor bringt ein 3-fach-Zoomobjektiv (f/2,8 bis f/5,4, äquivalent 38 bis 114 Millimeter) mit. Mittlerweile Standard ist ihr 64 Millimeter (2,5 Zoll) großes Display. Mit Abmessungen von 53 mal 86 mal 20 Millimetern und einem Gewicht von gerade mal 116 Gramm passt die S10 bequem in jede Jeanstasche.

Das Metallgehäuse fühlt sich insgesamt gut verarbeitet an. Allerdings neigt die Modus-Taste des Testgeräts dazu, gelegentlich hängenzubleiben. Das Modell ist in zwei Farbkombinationen erhältlich: Dunkelgrau und Silber oder Blau und Silber.

Die Platzierung der Bedienelemente entspricht der typischen Anordnung einer Schnappschusskamera. Die Ein-Aus-Taste und der Auslöser befinden sich auf der Gehäuseoberseite. Die Tasten zum Zoomen, für die Bildbetrachtung, das Menü sowie eine grüne programmierbare Funktionstaste liegen auf der Rückseite neben dem LCD. Die Vier-Wege-Navigationstaste bietet außerdem direkten Zugriff auf Blitzlicht, Makroeinstellungen, Selbstauslöser und Aufnahmemodi.

Sowohl der USB- als auch der Anschluss für das Ladegerät verbirgt sich unter dem Akku- und SD-Kartenfachdeckel. Ob das nur eine seltsame Eigenart oder ein wirkliches Ärgernis ist, muss allerdings jeder selbst entscheiden.

Funktionsumfang

Die grüne Taste kann so programmiert werden, dass sie vier beliebige Aufnahmeoptionen aufruft. Eine praktische Belegung wäre beispielsweise der schnelle Zugriff auf ISO-Empfindlichkeit, Messmodi, Belichtungsausgleich und Bildschärfemodus.

Die S10 lässt zwar manuelle und halb manuelle Belichtungseinstellungen wie Blenden- und Zeitautomatik vermissen. Dafür bietet sie aber einige nette und nützliche Funktionen.

Unsere Lieblingsfunktion ist die automatische ISO-Korrektur. Damit lässt sich die maximale Empfindlichkeit für jede volle Einstellstufe von ISO 100 bis ISO 1600 erreichen. Diese Funktion sollte jede Kamera haben.

Die S10 bietet außerdem sowohl automatische als auch individuell einsetzbare Rote-Augen-Korrektur. Die meisten Kameras bringen hier nur die Autoeinstellung mit, ergänzt durch einen etwas schwächeren Soft-Blitz.

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