Der MP721c rangiert im Mittelfeld des Projektorangebots von Benq, das durch ihn um eine kostengünstigere Alternative zum MP721 erweitert wird.

Design

Bei einem Gewicht von 2,67 Kilogramm ist der MP721c sicherlich kein Gerät, das man ständig mit sich herumtragen möchte. Dennoch fällt er auf jeden Fall leicht genug aus, um von einem Raum zum anderen transportiert zu werden. Außerdem gehört eine praktische Schultertasche zum Lieferumfang. Darüber hinaus wirkt er auch weniger klobig als manche Konkurrenzprodukte, etwa der P1265 von Acer.

Oben auf dem Gehäuse befindet sich ein gitterförmiges Bedienfeld mit kleinen, silberfarbenen Einstelltasten. Neben dem Ein-Aus-Schalter und einer Taste für die Eingangsauswahl gibt es hier die üblichen Navigationselemente. Ebenso vorhanden sind verschiedene Tasten für den Ausgleich der Trapezverzerrung, den Ruhezustand und die automatische Einrichtung. Außerdem bietet die „Q“-Taste Zugriff auf ein Hilfesystem, das zu den am häufigsten auftretenden Problemen und Installationsfragen praktische Hinweise liefert.

Auch eine Fernbedienung im Kreditkartenformat wird mitgeliefert. Eine flache Knopfbatterie versorgt sie mit Energie. Leider hat sie ziemlich kleine, knifflige Tasten. Eine Hinterleuchtung oder einen eingebauten Laser-Pointer kann sie ebenfalls nicht aufweisen.

Die gesamte Aufmachung ist eher retro: Hoch- und Herunterfahren etwa werden von einer lauten Fanfare begleitet, die an Videospiele aus den 80er-Jahren erinnert. Das Gerät sieht auch nicht so elegant aus wie einige seiner Konkurrenten – beispielsweise der IN36 von Infocus. Doch eine glänzende dunkelblaue Lackierung täuscht gekonnt über seine Kunststoffkonstruktion hinweg.

Funktionsumfang

Ebenso wie beim MP721 handelt es sich auch bei seinem kleineren Bruder um einen DLP-Projektor mit einer nativen Auflösung von 1024 mal 768 Pixeln in einem mittelgroßen, transportfähigen Gehäuse. Der Hauptunterschied beider Geräte besteht in der Lichtstromstärke: Der MP721c hat mit 2200 ANSI-Lumen im Vergleich zu den 2500 ANSI-Lumen des MP721 ein niedrigeres Helligkeitsniveau.

Wie man es von einem modernen Projektor erwartet, unterstützt er HDTV-Auflösungen von bis zu 1080i – allerdings interpoliert. Dadurch ist der MP721c mit einer Reihe von Eingangssignalen kompatibel.

An der Rückseite sorgt eine vollständige Auswahl von Anschlüssen, darunter VGA-Ein- und Ausgänge, DVI-I, Composite-Video und S-Video, für gute Verbindungsmöglichkeiten mit den meisten AV-Geräten. Der VGA-Port akzeptiert auch Komponentenvideo-Quellen.

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