Das Area-51 m9750 ist wahrscheinlich der attraktivste Alienware-Laptop aller Zeiten. Es ist nicht nur leistungsfähig und extrem flexibel konfigurierbar, sondern sieht vor allem umwerfend gut aus. Man bekommt es direkt von Alienware ab einem Grundpreis von 1499 Euro.

Design

Alienware-Laptops waren bislang immer eher klobige Geräte. Daher kann man sich die Überraschung beim Auspacken des Area-51 m9750 vorstellen: Anstatt knalliger Farben gibt es jetzt eine elegante mattschwarze Lackierung auf dem Deckel und um die Tastatur herum sowie eine glänzend schwarze Einfassung des 17-Zoll-Displays. Damit sieht der Laptop fast wie ein schwarzes Apple Macbook aus, wären da nicht die gummierten Rippen und der leuchtende Alienkopf auf der Oberseite.

Alienware hat den m9750 mit einer Webcam oben in der Bildschirmeinfassung ausgestattet. Das 1,3-Megapixel-Modell taugt allerdings nur für Myspace-Schnappschüsse oder eine gelegentliche Videokonferenz. Aber immerhin kann man die Kamera drehen, um einen besseren Aufnahmewinkel zu erhalten.

Der m9750 bringt eine solide Auswahl an Anschlüssen mit, die auf das gesamte Gehäuse verteilt sind. Auf der linken Seite befinden sich ein Ethernet-Anschluss, zwei vertikal angebrachte USB-Ports, eine 4-polige Firewire-Buchse, ein SD-Kartenleser sowie ein Expresscard-Steckplatz.

An der rechten Seite gibt es ein äußerst nützliches Scrollrad zur Lautstärkereglung. Das ist eine wesentlich flexiblere Lösung als die üblichen Tasten. Daneben wird die Anschlusspalette mit Kopfhörer-, Mikrofon- und Lautsprecherbuchsen fortgesetzt. Auch ein weiterer USB-Port ist vorhanden. Ein vierter findet sich auf der Rückseite.

Alienware scheint den Laptop vor allem mit Blick auf Audio-Enthusiasten entwickelt zu haben, denn er bringt gleich zwei Arten von S/PDIF-Anschlüssen mit: Auf der rechten Seite gibt es einen optischen S/PDIF-Anschluss (Toslink), auf der Rückseite einen weiteren koaxialen. Über beide kann man den Laptop an Surround-Sound-Lautsprecher anschließen.

Bei einem Laptop dieser Größe verwundert es kaum, dass er mit einer komfortablen Tastatur ausgestattet ist. Direkt über dem Tastenfeld befindet sich eine Reihe von berührungsempfindlichen Steuerelementen. Sie erlauben einen schnellen Zugriff auf Webbrowser und E-Mail-Programm. Auch an einige Tasten für die Medienwiedergabe wurde gedacht. Das ist besonders nützlich, wenn man Filme oder Musik unterbrechen oder schnell vor- und zurückspulen will.

Funktionsumfang

Der Alienware m9750 hat diverse Extras zu bieten. Die Palette der Festplattenausrüstung beispielsweise fängt mit einem einfachen 120-GByte-Exemplar an und schraubt sich schrittweise bis auf 640 GByte hoch, die über zwei kombinierte Laufwerke realisiert werden.

Das kostet dann auch bis zu 289 Euro extra. Es sorgt aber auch für eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit bei Windows-Tasks, die nicht die zweite Festplatte benötigen. Auch das Booten läuft flotter ab. Der m9750 startet in etwa 50 Sekunden, was ziemlich beeindruckend ist. Diese Zeit lässt sich sicherlich noch verkürzen, wenn man nicht benötigte Dienste und Prozesse deaktiviert, die ansonsten beim Starten geladen werden.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Mobiles Gaming-Monster: Alienware Area-51 m9750

  • Am 31. März 2008 um 15:46 von Hannes

    5000 3dmarks??
    mit welcher graka war das testgerät ausgestattet?? sicher mit dem 8700er sli-gespann oder ?? also damit sind, ähnlich wie beim dell, um die 8000 punkte drin… es sei denn, ihr habt 3dmark im akkubetrieb laufen lassen oder uralte treiber benutzt.

    wollte ich nur klarstellen ;-D

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