Panasonic ist schon lange im Geschäft mit Frontprojektoren. Fast genauso lange rütteln die Japaner mit ihrer aggressiven Preispolitik den Markt für Heimkinoprojektoren durch. Das hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass die Preise in diesem Segment insgesamt gefallen sind. Heute ist es so erschwinglich wie nie zuvor, sich zu Hause ein Kinoerlebnis auf großer Leinwand zu verschaffen.

Das jüngste Modell des Herstellers ist der PT-AE2000U, ein Projektor mit 1080p-Auflösung, der etwa 2600 Euro kostet. Wie die meisten Angebote in dieser Preisklasse ist das Gerät nicht perfekt. Dennoch sticht es die Mehrzahl der Konkurrenzprodukte, beispielsweise den Sanyo PLV-Z2000, klar aus.

Design

Die äußere Erscheinung des PT-AE2000U dürfte kaum besondere Aufmerksamkeit erregen. Der Projektor kommt als schlichter rechteckiger Kasten ganz in Schwarz daher. Dadurch fällt er bei einer Montage an dunklen Decken nicht weiter auf. Sämtliche Anschlüsse befinden sich in der Mitte der Rückseite des Geräts. Eine Klappe an der Seite verbirgt die Menütaste, den Vierwege-Navigationsschalter sowie die Einstellmöglichkeiten für Fokus und Zoom.

Die mitgelieferte Fernbedienung des PT-AE2000U glänzt durch ihr exzellentes Design. Die Ergonomie kann wirklich überzeugen. Besonders angenehm ist es, dass man mit dem Daumen häufig benutzte Tasten bequem erreichen kann. Die vollständig hinterleuchtete Fernbedienung ist ein Universalmodell. Sie lässt sich auch zur Steuerung anderer Komponenten verwenden. Das interne Menüsystem ist recht übersichtlich, man findet sich gut darin zurecht.

Funktionsumfang

Der PT-AE2000U bringt eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten mit. Vertikaler und horizontaler Lens-Shift erweisen sich bei der Installation als wahrer Segen. Bei der Montage des Projektors relativ zur Leinwand genießt man deshalb ziemlich viel Freiraum. Elektronischer Zoom und Fokus sorgen ebenfalls für eine leichte Einrichtung. Mit diesen Funktionen kann der Benutzer das Bild scharf stellen, während er in der Nähe der Leinwand steht, anstatt hinten am Projektor.

Insgesamt gibt es sieben Bildmodi. Das ist mehr als bei jedem getesteten Projektor bisher und dürfte die meisten Benutzer schon vor eine herausfordernde Qual der Wahl stellen. Im Test kommt „Cinema 1“ zum Einsatz, weil das die neutralste Einstellung ist. Sie bietet eine gute Ausgangsbasis, um aus dem PT-AE2000U ein möglichst naturgetreues Bild herauszukitzeln. Es gibt auch eine „Auto-Iris“-Funktion. Sie wird jedoch wie üblich deaktiviert, damit Lichtleistung und Schwarzwerte stabil bleiben.

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