Blu-ray-Filme: Wo man sie günstig ausleihen kann

Die HD-DVD ist tot, doch richtig munter wirkt auch Blu-ray nicht: Noch dominiert die gute alte DVD. Gerade mal jeder hundertste DVD-Titel hat ein Blu-ray-Brüderchen, und das dann meist zu einem deutlich höheren Preis. Wir zeigen Ihnen einige Möglichkeiten, wie Sie dennoch günstig an die hochauflösenden Filme kommen.

286 Filme auf Blu-ray-Disc (BD) listet aktuell der Preisvergleichsdienst Geizhals.net, Vorankündigungen eingeschlossen. Diesem kleinen Grüppchen steht eine Übermacht von knapp 33.000 DVDs gegenüber. Keine Frage, mittelfristig wird Blu-ray aufholen: Zumindest die Filme mit großem Budget erscheinen mittlerweile auch in diesem Format. Die Konkurrentin HD-DVD hat sich verabschiedet, als letzte der großen Studios schwenken in Kürze Paramount und Dreamworks auf BD um. Kleine Produktionen und die ganzen Klassiker lassen im neuen Format aber noch etliche Monate bis Jahre auf sich warten.

Die wenigen BDs, die es bereits zu kaufen gibt, sind teuer. Zwischen 20 und 35 Euro darf anlegen, wer sich den hochauflösenden Filmgenuss dauerhaft ins Regal stellen möchte. DVDs hingegen liegen für unter 5 Euro auf den Wühltischen, brandneue Titel kosten etwas über 10 Euro. Im Preisbereich jenseits der 20 Euro tummeln sich allenfalls noch die Special Editions mit Bonus-DVD oder Handtuch, Seife und Zahnbürste. (Letzteres waren Beigaben zur britischen Serie Fawlty Towers.)

Eine günstige Quelle für Blu-ray-Discs sind die Online-Verleiher – sie unterscheiden preislich meist nicht zwischen BD und DVD. Doch längst nicht jeder DVD-Verleih hat auch Blu-ray im Programm. Amango beispielsweise, einer der großen deutscher Anbieter, hat scheinbar des Ende des Formatkriegs noch nicht bemerkt und vertröstet seine Kunden auf den Sankt-Nimmerleins-Tag: „Noch ist nicht sicher, welches der beiden Formate von der Mehrheit unserer Kunden gewünscht ist“, schreibt Amango im Hilfebereich der Website. „Sobald ersichtlich ist, welches sich durchsetzen wird, finden Sie dieses in unserem Filmangebot.“

Damit Ihre HD-Geräte bis dahin keinen Rost ansetzen, zeigen wir Ihnen, bei welchen Anbietern Sie bereits jetzt günstig hochauflösende Filme erhalten.

Die bislang größte Auswahl: Video Buster

Videobuster

Viele Filme, viele Preismodelle: Video Buster verleiht BDs bis jetzt nur im Abo, bietet aber auch kurze Laufzeiten von einem oder drei Monaten.

Immerhin 245 BDs führt der Online-Verleih Video Buster – Peanuts zwar verglichen mit den 18.864 DVDs, aber die bislang größte Auswahl unter den deutschen Anbietern. Video Buster ist der gemeinsame Nachfolger von mehreren anderen Verleihern, darunter Netleih, Amovie, Invdeo und Dividi.

Bei Video Buster schließen Sie ein Abo ab, das mindestens einen Monat lang läuft. Auf einer Wunschliste notieren Sie die Filme, die Sie nach und nach ausleihen möchten. Eine Reihenfolge lässt sich nur grob vorgeben: Wie in der Branche üblich, versendet Video Buster stets diejenigen Filme, die gerade verfügbar sind.

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Der kleinste Abo-Tarif „Mini“ umfasst für 11,90 Euro bis zu vier DVDs oder BDs im Monat, aufgeteilt auf zwei Lieferungen. Die zweite Lieferung geht raus, sobald Sie die erste zurückgeschickt haben. Der alternative Tarif „Flex 2“ kostet 5,90 Euro Grundpreis im Monat und umfasst zwei Discs je Lieferung. Hier fallen für jede Disc zusätzlich 1,49 Euro Versandkosten an, dafür dürfen Sie aber auch mehr (oder weniger) als vier Discs im Monat bestellen. Mit längeren Abo-Laufzeiten lässt sich bei beiden Tarifen der Grundpreis drücken. Außerdem bietet Video Buster weitere Abos mit einer größeren Zahl an Filmen pro Lieferung. Der Tarif „À la carte“ ohne Abobindung wurde Ende Februar angekündigt, Preise stehen aber noch nicht fest.

Neben den Discs hat der Anbieter auch Film-Downloads im Programm, aber nicht in einer Qualität, die mit Blu-ray vergleichbar wäre.

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