Mediacenter mit 500 GByte ab 155 Euro

Computer sind laut und passen optisch nicht ins Wohnzimmer. Wer trotzdem auch dort auf seine PC-Multimedia-Daten zugreifen möchte, kann sich eine Festplatte mit integriertem Mediaplayer kaufen. Sie speichert Filme, Musik und Bilder – und bringt alles bequem auf den Fernseher.

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Wer auf seinem PC eine große Multimedia-Sammlung speichert, kennt das Problem: Wie bekommt man Filme, Fotos und Videos auf den Fernseher im Wohnzimmer, ohne gleich einen ganzen PC mit lauten Lüftern dort aufstellen zu müssen oder Kabel quer durch das Haus zu verlegen? Die Lösung heißt Mediacenter. Dabei handelt es sich um Multimediaspeicher mit Festplatte, die in der Lage sind, Videos, Musik und Fotos wiederzugeben.

Da die Geräte klein und leise sind und darüber hinaus nur wenig Strom verbrauchen, kann man sie dauerhaft laufen lassen. Dadurch hat man immer Zugriff auf die darauf gespeicherten Inhalte. Außerdem lassen sich Mediacenter bequem per Fernbedienung bedienen. Der Preisradar stellt drei Mediacenter mit einer Speicherkapazität von 500 GByte vor, die ab einem Preis von 155 Euro erhältlich sind.

Technische Details

Bevor man das Mediacenter im Wohnzimmer aufstellt und anschließt, müssen erst einmal die Daten vom Rechner auf dessen integrierte Festplatte. Bei den von uns gelisteten Mediacentern funktioniert das über die USB-Schnittstelle. Nach dem Anstecken erscheinen die Geräte im Windows Explorer als Laufwerk, so wie es auch bei USB-Festplatten der Fall ist. Das Übertragen der Daten läuft über mit der USB-2.0-Geschwindigkeit von maximal 480 MBit pro Sekunde. Um die 500 GByte komplett zu befüllen, brauchen die Geräte also mindestens zweieinhalb Stunden. In der Regel dauert es allerdings etwas länger, da USB 2.0 die maximale Übertragungsrate nur selten erreicht. Durch ihre USB-Konnektivität und ihr relativ geringes Gewicht eignen sich die Geräte übrigens auch hervorragend als mobile Medienbibliothek und zum Austauschen von Filmen, Musik oder anderen Dateien mit Freunden.


Das Teac-Mediacenter verfügt neben der integrierten Festplatte über einen Speicherkartenslot.

Damit das Mediacenter auch alle darauf kopierten Daten verarbeiten kann, sollte man vor dem Kauf herausfinden, aus welchen Dateiformaten die eigene Bibliothek besteht. Die Videocodecs MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4 sowie Divx und Xvid unterstützen die meisten Geräte. Ebenso sieht es mit den Audioformaten MP3 und WAV sowie dem Bildformat JPEG aus. Wer viele Filme oder Musik in anderen Formaten besitzt, sollte sich vor dem Kauf unbedingt die technischen Spezifikationen des Wunsch-Mediacenters durchlesen. Nur so kann man sicherstellen, dass die Box auch alle Formate versteht, auf die man angewiesen ist.

Nachdem die Festplatte befüllt ist, geht es an das Anschließen des Mediacenters an den Fernseher. Die von uns aufgeführten drei Geräte bieten dafür die Anschlüsse Composite- und Komponenten-Video. Die Geräte von Iomega und Plextor kommen darüber hinaus mit einem Scart-Anschluss, das Teac-Mediacenter mit einem VGA-Ausgang. Die beste Bildqualität erreichen die Übertragungsverfahren VGA, Komponenten-Video und, bei Nutzung der S-Video-Übertragung, Scart.

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