Sharp ist normalerweise als Anbieter hochwertiger LCD-Fernsehgeräte bekannt. Dennoch ist man sich bei Sharp durchaus bewusst, dass man im heutigen Markt der fallenden Preise nicht ganz auf die unteren Preissparten verzichten kann. Daher nun also der LC-32AD5E: Zum Listenpreis von 749 Euro – in manchen Online-Shops auch schon ab 650 Euro – ist er der bei Weitem preiswerteste 32-Zoll-LCD-Fernseher, den Sharp je auf den Markt gebracht hat. Doch wie viele Kompromisse musste der Hersteller eingehen, um so einen niedrigen Preis zu erzielen?

Stärken

Der Hauptvorteil des LC-32AD5E liegt klar auf der Hand: sein Preis. Mit 750 Euro kostet er nur geringfügig mehr als die ultrabilligen Geräte, die unter diversen Markennamen massenhaft verschachert werden.

Der LC-32AD5E besticht aber auch durch sein Design. Mit einer glänzenden schwarzen Einfassung und dem eleganten, in Silber gehaltenen abgewinkelten Lautsprecherbereich setzt er sich eindrucksvoll in Szene. Das wirkt alles andere als billig.

Auch was die Anschlussmöglichkeiten des Fernsehers betrifft gibt es nichts zu meckern. Zwei HDMI-Buchsen sind für diesen Preis absolut fair. Zudem gibt es unter anderem auch einen Component-Video-Eingang und einen PC-Port.

Wie nicht anders zu erwarten, ist der LC-32AD5E allerdings nicht gerade mit Funktionen überladen. Dennoch bietet er eine Reihe praktischer Optionen, wie etwa Rauschunterdrückung und Schwarzwertanpassung. Auch ein Filmmodus zur Abstimmung der Progressive-Scan-Einstellungen des Geräts auf Filmquellen ist vorhanden.

In der Praxis liegt die größte Stärke der Bildwiedergabe des Sharp in ihrer Farbintensität. Bei hellen Szenen wirken die Farben kräftig, lebendig und stabil. Das sind Merkmale, die andere preiswerte LCDs oft vermissen lassen. Dank dieser Farbintensität wirkt das Bild generell ungewöhnlich solide und dreidimensional.

Lobenswert ist auch die Schärfe des LC-32AD5E bei der Wiedergabe von 720p-HD-Quellen. Bewegungsunschärfen fallen viel weniger gravierend aus, als man erwarten würde. Bildrauschen aller Art ist minimal, sowohl bei HD- wie auch bei Standard-Auflösung.

Ein weiterer Pluspunkt sind die ausreichend hohen Schwarzwerte, die sich erreichen lassen, wenn man die Hintergrundbeleuchtung auf -4 oder -5 einstellt. Auch der Klang, den die ziemlich kleinen integrierten Lautsprecher liefern, wirkt überraschend kräftig.

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