Schon beim Auspacken des Alienware Area-51 7500 wird sofort klar, dass es sich bei diesem Rechner um alles andere als ein Standardsystem handelt. Das Gehäuse ist nicht nur wesentlich länger, breiter und schicker als das eines normalen Desktop-Rechners, der Area-51 wiegt auch gut das Doppelte. Aber das Gewicht ist nicht das einzige, was hier doppelt vorhanden ist. So kommt der PC mit zwei Systemfestplatten im RAID, zwei Grafikkarten, zwei RAM-Bausteinen und sogar zwei Ethernet-Schnittstellen. Das hat allerdings die Folge, dass dieser außerirdisch anmutende PC sich auch beim Stromverbrauch gerne mal das Doppelte genehmigt.

Dafür braucht sich diese Gaming-Maschine auch leistungsmäßig nicht vor der Konkurrenz verstecken. Durch die im RAID laufenden Systemplatten ist er schon beim Starten von Windows Vista sehr flott. Startet man dann den Grafik-Benchmark 3D Mark 06, kann der Alien seine ganze Leistung entfalten. So holt das System 13.929 3D-Mark-Punkte und wirkt auch bei vollem Anti-Aliasing unbeeindruckt, ja fast schon gelangweilt. Ein Blick auf das Strommessgerät während des Benchmarks verrät aber, dass der Rechner schuftet wie ein Berserker. Während des Benchmarks bringt er es auf einen Verbrauch von gigantischen 480 Watt. Allerdings haben solche Leistungswerte auch ihren Preis. In der von uns getesteten Konfiguration kostet der Area-51 7500 2612 Euro.

Design

Alienware liefert den Area-51 7500 in seinem bekannten P2-Gehäuse in der Farbe Cyborg Green. Und in der Tat erinnert diese Farbe an die grün leuchtenden Scanner, die die Borg aus Star Trek am Kopf tragen. Die Form der Außenhülle dieses PC-Raumschiffs wirkt stromlinienförmig. Ecken findet man an diesem Gehäuse nur auf der Rück- sowie der unteren Seite. Die Front mit dem leuchtenden Alienkopf in ihrer Mitte läuft in einem Schwung im restlichen Gehäuse aus. Überhaupt ist dieser Computer so geschwungen, dass jemand, der ihn nicht kennt, vor dem ersten Aufklappen der Laufwerksabdeckung Angst hat, etwas könnte sich verkanten und abbrechen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Abdeckung schwingt geradezu graziös nach Links weg.

Schaut man den Rechner von vorne an, wirkt er wie ein einäugiger Alien mit kantiger USB-Firewire-Audioport-Nase und weit auslaufenden Kiemen unten an beiden Seiten. Diese Kiemen sind silbern lackiert, genauso wie das Auge dieses Außerirdischen – der Alienware-Kopf. Unter den Kiemen hat der Hersteller das Gehäuse schwarz lackiert, was einen Eindruck von räumlicher Tiefe hervorruft.

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