Die T-Serie von Sony zeichnet sich eher durch unzählige Variationen als durch echte Verbesserungen aus. Anfang 2007 brachte Sony die Cybershot DSC-T100 auf den Markt – eine tolle kleine Kamera mit schneller Performance, umfangreichen Funktionen und solider Fotoqualität. Nur wenige Monate später präsentierte Sony die T200. Das ist ebenfalls eine schnelle Kamera mit sogar noch mehr Funktionen, deren Fotoqualität im Vergleich zur T100 jedoch nicht überzeugen kann. Und nun stellt Sony also die Cybershot DSC-T300 vor.

Die T300 ist schnell und bietet noch mehr Funktionen als die T200. Zu einem Preis von 350 Euro wird die Auflösung von 8 auf 10 Megapixel aufgestockt. Leider sehen die Fotos aber noch schlechter aus als bei der T200.

Design

Auf den ersten Blick wirkt die T300 ganz wie ihr Vorgängermodell. Mit nur 94 mal 59 mal 21 Millimetern und einem Gewicht von 177 Gramm einschließlich Batterie und Memory-Stick-Duo ist die T300 geringfügig kleiner und leichter als die T200. Im Inneren des schicken, schlanken Gehäuses mit dem charakteristischen Schiebedeckel wurden jedoch einige der grundlegenden Schwächen der T200 beseitigt.

Neben dem schicken Schiebedeckel – ein Markenzeichen aller Cybershot-Kameras der T-Serie – ist das Display das herausragendste Merkmal. Fast alle Funktionen der Kamera lassen sich über den 3,5-Zoll-LCD-Touchscreen (89 Millimeter) steuern. Die externen Bedienelemente beschränken sich auf Ein-Ausschalter, Wiedergabeknopf, Auslöser und Zoomschalter.

Der LCD-Bildschirm nimmt fast die gesamte Rückseite der Kamera ein. Für die Umrandung bleibt gerade noch ein halber Zentimeter. Einerseits ist eine große und helle Anzeige von Fotos und Menüs natürlich angenehm. Andererseits fehlt jedoch ein Platz, um beim Fotografieren den Daumen abzulegen. Hierfür ist zwar die stabile Gurtbefestigung an der rechten Seite der Kamera ganz nützlich. Ein großer Daumen fährt aber trotzdem leicht über das Display.

Doch auch wer das Fotografieren ohne zufällige Berührung des Touchscreens bewältigt, muss sich früher oder später mit der Menüführung auseinandersetzen. Die Menüs sind nicht nur verwirrend, sondern geradezu entnervend und ziemlich zeitraubend. Denn ständig wird eine OK-Bestätigung gefordert. Zum Ändern der Auflösung oder des Weißabgleichs, zum Aufrufen des Einstellungsmenüs – stets ist eine Bestätigung mit OK erforderlich. Und danach muss jede einzelne Einstellung nochmals mit OK quittiert werden.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Blender-Kamera: Sony Cybershot DSC-T300

  • Am 3. April 2008 um 11:50 von Christian von Traunstein

    Herr
    Die Sony DCS T300 ist eine sehr gute Kamera die auch sehr gute Fotos macht warum sollte sie sonst eine 7,6 Wertung bekommen! Ich bin voll von dieser Kamera überzeugt! Und kann Sie nur weiterempfehlen!

  • Am 14. Mai 2008 um 00:20 von www.schlauchboot-chartern.de

    Ich denke auch: 7,6 kann nicht schlecht sein.
    Hallo,

    warum wird die T300 bei 7,6 Punkten so schlecht gemacht? Wo kommen denn die Punkte her. Werde mir das Gerät mal Live und in Farbe anschauen.

    Schönen Gruß

  • Am 14. Mai 2008 um 11:46 von Daniel Schraeder

    7,6 entspricht "sehr gut"
    Hallo und vielen Dank für die Kommentare!

    In der Tat, "schlecht" ist die Bewertung nicht: 7,6 Punkte entsprechen der Note "sehr gut". Das ist doch ein tolles Ergebnis :-)

    Für eine noch bessere Note hat es leider nicht gereicht – siehe Testbericht. So ist beispielsweise die Bildqualität eben nicht ganz auf der Höhe der Zeit (und der Konkurrenz).

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

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