Günstig zum eigenen Video: Speicherkarten-Camcorder ab 90 Euro

Camcorder, die Daten anstatt auf Band oder Festplatte auf SD- oder MMC-Karten speichern, gibt es schon ab rund 90 Euro. Sie sind klein und leicht und damit für Sportaufnahmen prädestiniert. Auch für Homevideos genügt die Qualität.

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Letztes Wochenende haben die Temperaturen zum ersten Mal in diesem Jahr die 20-Grad-Marke geknackt. Es ist also an der Zeit, das Fahrrad oder die Inline-Skates auszupacken und dem Winterspeck den Kampf anzusagen. Eine besondere Motivation können dabei selbstgedrehte Videos von besonders gelungenen Tricks sein, die man danach stolz dem Freundeskreis präsentieren kann. Allerdings gefährden zu wilde Sprünge nicht nur die Gesundheit – auch das Kameraequipment geht dabei leicht zu Bruch. Da ist es dann besonders ärgerlich, wenn gleich der teure Camcorder dran glauben muss. Allerdings gibt es eine Lösung: Hersteller wie Mustek oder Aiptek verkaufen digitale Camcorder mit SD/MMC-Kartenslot bereits ab 90 Euro. Sie kommen qualitativ und auflösungstechnisch zwar nicht an Marken-Geräte heran, dafür sind im Ernstfall nur rund 100 statt 1000 Euro dahin. Der Preisradar stellt drei Speicherkarten-Camcorder ab 90 Euro vor.

Technische Details

Alle drei Camcorder nutzen CMOS-Bildsensoren. Die Geräte von Aiptek und Mustek kommen mit einem 3-Megapixel-, das Technaxx-Modell mit einem 5-Megapixel-Sensor. Die 3-Megapixel-Sensoren weisen eine maximale physikalische Auflösung von 2048 mal 1536 Pixeln auf, der 5-Megapixel-CMOS schafft sogar 2592 mal 1944 Pixel.


Der Technaxx-Camcorder C8000 kommt mit einem 5-Megapixel-Bildsensor und einer maximalen physikalischen Auflösung von 2592 mal 1944 Pixeln.

Allerdings reicht die Rechenleistung der Camcorder nicht aus, um derart hohe Auflösungen flüssig zu verarbeiten und im komprimierten Videoformat MPEG4 zu speichern. Die maximale Videoauflösung liegt daher bei allen drei Geräten nur bei 640 mal 480 Pixeln. Durch diese relativ geringe Auflösung reicht die Rechenleistung für ruckelfreie Videos mit 30 Bildern pro Sekunde. Für Aufnahmen, die direkt ihren Weg zu Youtube und Co finden sollen, können die Camcorder Videos in der passenden Auflösung von 320 mal 240 Pixeln aufnehmen, was Speicherplatz spart. Das Mustek-Modell beherrscht zusätzlich die CIF-Auflösung mit 352 mal 388 Pixeln. Dabei handelt es sich um eine Bildauflösung, die sowohl auf PAL als auch auf NTSC-Geräten richtig dargestellt wird.

Bilder speichern die Camcorder aber sehr wohl mit der vollen physikalischen Auflösung. Dafür verwenden sie das JPEG-Bildformat. Interpoliert erreichen die Modelle von Aiptek und Technaxx sogar eine Auflösung von 10 Megapixeln, das Mustek-Gerät schafft 9,2 Megapixel. Allerdings nehmen die Camcorder Bilder trotzdem nur mit ihrer optischen Auflösung auf. Durch die Interpolation werden die Pixel nur auf die höhere Auflösung gestreckt. Die Qualität verbessert sich durch Interpolation nicht.

Laut den Herstellern funktioniert auch das Heranzoomen mit allen drei Camcordern. Aber das einzige Gerät, das wirklich eine optische Vergrößerung mitbringt, ist das von Aipek. Es kommt mit einem dreifachen optischen Zoom. Der achtfache digitale Zoom des Geräts vergrößert lediglich durch Software einen Bildausschnitt, wodurch die Auflösung des Bildes sinkt. Das Mustek-Modell verfügt über einen achtfachen, das Technaxx-Gerät über einen vierfachen digitalen Zoom.


Der Aiptek-Camcorder Pocket-DV Z100 LE verfügt als einziges der drei Geräte über einen optischen Zoom.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Günstig zum eigenen Video: Speicherkarten-Camcorder ab 90 Euro

  • Am 14. Juni 2008 um 03:22 von K

    hae
    wieso testest du son alten ramsch ? es gibt in der ü und sogar in u 100 preisklasse camcorder mit einer 1280×720@30p auflösung, das wäre jetzt mal interessant.
    erzähl jetzt nichts von, auflösung ist nicht alles…
    diese 640er mickeymauszeiten sind längst vorbei :o)

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