DVB-T-Antenne für 5 Euro: So klappt der Eigenbau

Wer weder Kabel- noch Satellitenfernsehen nutzen kann, ist auf das digitale Antennenfernsehen DVB-T angewiesen. Leider sind viele Antennen teuer, und der Empfang bleibt trotzdem schlecht. Allerdings genügt ein altes Antennenkabel für den Eigenbau einer individuell abgestimmten Antenne.

Am 4. August 2004 hat in Deutschland die Abschaltung des analogen Antennenfernsehens begonnen. Wer heute noch über Antenne fernsehen möchte, benötigt einen DVB-T-Receiver zum Empfangen des nun digitalen Signals. Im Gegensatz zum analogen Fernsehen gibt es bei DVB-T keinen schlechten Empfang – es gibt nur perfekten oder gar keinen. Gerade bei schlechtem und stürmischem Wetter kann es deshalb passieren, dass der Fernsehabend wegen fehlendem TV-Signal ausfällt.

Gute Antennen helfen, so etwas zu vermeiden. Allerdings kosten sie mindestens 30 Euro, und nach dem ersten Test kommt es oft zur Ernüchterung: Der Empfang verbessert sich häufig kaum. Der Grund liegt in den regional unterschiedlichen Sendefrequenzen. Kaufantennen sind in der Regel auf einen Mittelwert aller DVB-T-Sendefrequenzen abgestimmt.

Der folgende Artikel zeigt, wie aus einem simplen Antennenkabel eine leistungsfähige DVB-T-Dipol-Antenne wird. Durch ihre angepasste Abstimmung sichert sie auch bei schlechtem Wetter den Fernsehabend.

DVB-T-Frequenzen

Für den Bau einer Dipol-Antenne benötigt man die niedrigste Sendefrequenz. Leider ist sie nicht deutschlandweit gleich. Regional senden die verschiedenen Fernsehsender auf verschiedenen Frequenzen. Das ermöglicht unterschiedliche, zur Region passende Programmteile. Die folgende Tabelle zeigt am Beispiel Bayern, wie unterschiedlich die Frequenzen und somit auch die idealen Antennenlängen sind.

Bundesland: Bayern
Region kleinster
Kanal
niedrigste
Frequenz
Länge
Innenleiter
Länge
Drahtgeflecht
Ausrichtung
Schwaben
Grünten 28 530 13,8 cm 13,5 cm horizontal
Augsburg/Welden 25 506 14,5 cm 14,2 cm horizontal
Oberbayern
München 10 212,5 34,8 cm 34,1 cm vertikal
Wendelstein 10 212,5 34,8 cm 34,1 cm vertikal
Hohenpeißenberg 28 530 13,8 cm 13,5 cm horizontal
Pfaffenhofen 25 506 14,5 cm 14,2 cm horizontal
Niederbayern
Pfarrkirchen 27 522 14,0 cm 13,7 cm horizontal
Brotjacklriegel 7 191,5 38,7 cm 37,9 cm vertikal
Landshut 27 522 14,0 cm 13,7 cm horizontal
Oberpfalz
Dillberg 6 184,5 40,2 cm 39,3 cm vertikal
Hoher Bogen 7 191,5 38,7 cm 37,9 cm vertikal
Hohe Linie 7 191,5 38,7 cm 37,9 cm vertikal
Mittelfranken
Nürnberg 6 184,5 40,2 cm 39,3 cm vertikal
Dillberg 6 184,5 40,2 cm 39,3 cm vertikal
Unterfranken
Würzburg 10 212,5 34,8 cm 34,1 cm horizontal
Rhön 25 506 14,5 cm 14,2 cm horizontal
Kreuzberg 36 594 12,3 cm 12,1 cm horizontal
Berchtesgadener Land
Untersberg 25 506 14,5 cm 14,2 cm horizontal

Eine Liste der Sendefrequenzen für ganz Deutschland bietet die Website ueberallfernsehen.de zum Download an. Für den Eigenbau müssen Sie dort lediglich die niedrigste Frequenz für Ihre Heimatregion heraussuchen.

Neueste Kommentare 

196 Kommentare zu DVB-T-Antenne für 5 Euro: So klappt der Eigenbau

  • Am 28. Mai 2008 um 11:16 von Volker

    horizontal und vertikal
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Antennenmast sendet einige Kanäle horizontal und einige vertikal (Berlin-Schäferberg). Wie soll ich jetzt die Antenne ausrichten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Volker

  • Am 28. Mai 2008 um 12:43 von Pascal Poschenrieder

    Antennenausrichtung Berlin Schäferberg
    Der DVB-T-Sender in Berlin Schäferberg sendet die Kanäle 5 und 7 mit vertikaler Ausrichtung. Auf ihnen laufen die Sender HSE24, FAB, WDR, SWR, MDR, NDR und arte. Die restlichen Kanäle werden horizontal ausgestrahlt.

    Im Idealfall verzichtet man auf die vertikalen Kanäle und richtet die Antenne horizontal aus. Ansonsten wäre ein leichtes Neigen der Antenne möglich. Dadurch verschlechtert sich zwar die Empfangsqualität der horizontal ausgestrahlten Kanäle, dafür kommt aber noch etwas von den vertikalen beim Empfänger an.

    Ich würde versuchen, die Antenne horizontal auszurichten, und einen Kanalsuchlauf zu machen. Findet der Receiver die betroffenen vertikalen Kanäle dabei nicht, würde ich einen zweiten Suchlauf mit vertikaler Antennenausrichtung machen. Danach sollte der Receiver alle Kanäle (sowohl horizontal also auch vertikale) kennen. Jetzt würde ich die Antenne wieder horizontal ausrichten, und probieren, ob auch die vertikalen empfangen werden. Falls nicht, Antenne leicht neigen.

  • Am 28. Mai 2008 um 16:38 von Volker

    Vielen Dank
    Vielen Dank

  • Am 2. Juni 2008 um 11:56 von Martin

    Sendeantenne auswählen
    Hallo,

    bevor ich meine Antenne baue muss ich mich noch für eine Sendeantenne entscheiden.

    1. Entfernung: 25,5 km; Höhe 120m; Leistung 50 kW
    2. Entfernung: 37,0 km; Höhe 170m; Leistung 100 kW

    Berge o.ä. liegen nicht dazwischen, die Antennen senden auf verschiedenen Kanälen.

    Beeinflusst nun die Entfernung oder die Sendeleistung den Empfang mehr?

    Welche Sendeantenne würdet Ihr mir Empfehlen?

  • Am 4. Juni 2008 um 10:40 von Pascal Poschenrieder

    Re: Sendeantenne auswählen
    Hallo,

    theoretisch kann man berechnen, von welcher Antenne mehr Sendeleistung bei Ihnen ankommt. Das ist allerdings sehr kompliziert, da auch Reflexionen des Signals am Boden berücksichtig werden müssten.

    Ich würde an ihrer Stelle die den Turm auswählen, der eine längere Empfangsantenne benötigt. Diese würde ich anfertigen, und ausprobieren, ob der Empfang gut ist. Falls nicht, würde ich die Antenne einfach so weit kürzen, bis sie von der Länge zum anderen Sender passt.

  • Am 9. Juni 2008 um 10:12 von Jürgen

    Antennenlänge
    Hallo,
    in meinem Empfangsgebiet (Travemünde) wäre der Sender aus Lübeck zu empfangen. Die Frequenzen liegen zwischen 490 MHz (V oder auch H) und 625 MHz für RTL, wäre es nicht sinnvoll, wenn ich das ZDF nicht empfangen möchte die nächste Frequenz (z.B 530 MHz für NDR) als Berechnungsgrundlage zu wählen, um den Empfang für RTL mit 625 MHz zu verbessern, oder macht das keinen Sinn?

    Vielen Dank für Antwort und viele Grüße Jürgen

  • Am 10. Juni 2008 um 21:05 von Dominic K.

    Herr
    Servus,

    vielen vielen Dank für diesen Artikel!
    Stand kurz davor mir eine extra Antenne mit Verstärker zu kaufen. Ich hatte mit der, beim Receiver mitgelieferten, Antenne in der Wohnung überhaupt keinen Empfang und an bestimmten Punkten auf Balkon etc. extrem wenig!
    Hätte nie gedacht dass es so einfach ist ne Antenne selbst zu basteln – hat mich 15 minuten gekostet inclusive Frequens nachschauen. Und – es funktioniert super gut!!
    Nochmal danke – auch für die super einfache Anleitung!!
    Gruß
    Dominic

  • Am 11. Juni 2008 um 12:42 von Pascal Poschenrieder

    Hallo Jürgen
    Grundsätzlich macht das schon Sinn. Allerdings liegen die Frequenzen ohnehin recht nah beieinander. Habe bei mir zu Hause wesentlich größere Abstände zwischen den Sendefrequenzen.
    Aus diesem Grund würde ich dazu raten, die 490 MHz zu nehmen.

  • Am 11. Juni 2008 um 14:44 von Christof

    Frage zum Metallgeflecht
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    um das freigelegte Metallgeflecht nach hinten über den nicht abisolierten Teil des Antennenkabels zu schieben, muss doch diese von dem übrigen Kabelteil abgeschnitten werden? Oder muss das freigelegte zurückgeschobene Drahtgeflecht mit dem restlichen Teil verbunden sein?

    Vielen Dank für eine Antwort!

  • Am 16. Juni 2008 um 13:33 von bernd

    Schlechtes Wetter/ gutes Wetter
    Hallo,

    ich empfange DVB-T per Rechner und habe einen Haupauge Nova-Stick mit Antenne.
    Das geht mehr schlecht als recht, als Seltenseher ist es aber ausreichend.
    Was mich wundert und ich hätte immer gedacht, es ist andersrum: bei schlechtem Wetter ist der Empfang MERKLICH besser, als bei gutem Wetter.
    Das ist doch nicht normal, oder?

    Vielen Grüße
    bernd

    • Am 9. Dezember 2011 um 21:32 von OE!GBW

      AW: Schlechtes Wetter/ gutes Wetter
      Wie definierst Du schlecht und gut? Antennen fühlen anders wie Menschen. Sie spühren nur Elekromagnetische Wellen, alles andere läst sie kalt.
      Eh klar – oder?

  • Am 20. Juni 2008 um 11:13 von Rainer

    Excel-Sheet
    Super Bauanleitung, Danke!

    Für die Rechenfaulen unter uns (wie ich zum Beispiel ;-) habe ich die Formel in ein Excel-Sheet eingepackt. Einfach nur die niedrigste Frequenz eintragen und ggf. noch die Bandbreite anpassen und schon werden die Längen berechnet.
    Wer’s haben will bekommts per Email von mir (rainer.perse@web.de).

    Viele Grüße
    Rainer

  • Am 30. Juni 2008 um 14:16 von Chris

    Alufolie
    Man liest verschiedentlich (z.B. bei http://www.qxm.de/digitalewelt/20040517-111208/hardware-hack-fuer-dvb-t-empfang), dass das Umwickeln des umgestülpten Geflechts mit Alufolie von Vorteil ist. Diese Anleitung zielt aber eher auf das ‘pure Geflecht’. Was ist nun besser?

  • Am 2. Juli 2008 um 14:03 von Paul

    Großmeister
    Mir ist beim Lesen aufgefallen, warum sollte man das Dielektrikum zwischen Geflecht und Innenleiter entfernen? Das sollte doch überhaupt keinen Einfluss auf die Funkwelle haben!

  • Am 3. Juli 2008 um 10:18 von Pascal Poschenrieder

    Hallo Christof
    Das Metallgeflecht darf nicht abgeschnitten werden. Es bildet den Zweiten Teil der Dipolantenne und muss deshalb auch mit dem restlichen nicht freigelegten Geflecht verbunden bleiben. Es muss einfach umgestülpt nach hinten über die Isolierung des Kabels geschoben werden.

  • Am 3. Juli 2008 um 10:20 von Pascal Poschenrieder

    Hallo bernd
    Das ist in der Tat etwas seltsam. Hängt die Antenne vielleicht in der falschen Polarisationsrichtung?

  • Am 3. Juli 2008 um 10:22 von Pascal Poschenrieder

    Hallo Chris, hallo Paul
    Ich habe das mit der Alufolie auch gelesen und ausprobiert. Bei meinen Versuchen hat sich die Empfangsqualität durch das Umwickeln eher verschlechtert als verbessert.

    Das Entfernen des Dielektrikums empfehle ich ebenfalls auf Grund von Erfahrungswerten. Ich habe mehrere Antennen gebaut, mit und ohne Dielektrikum. Den besten Empfang hatte ich allerdings in mehreren Tests ohne das Dielektrikum.

  • Am 7. Juli 2008 um 07:43 von ahnungsloser

    Selbstgebaut
    In Essen ungünstige lage: Ohne viel getue. länge pi mal daumen, geflecht aufgeschnitten, umgeklappt, alufolie drum, draht ans fenster kanäle 29,35,48,52,57,59 prima da. 21 und 25 mit ein wenig gefummel.
    Klasse! danke!

  • Am 15. Juli 2008 um 17:39 von Eugen

    empfangsbereich/Antennenlänge
    bei mir handelt es sich um folgendes prob. :
    ich wohne in rheinland-pfalz (PLZ 57610)
    und weiß jetzt nicht welche länge und ob ich es H oder V an die wand kleben soll

  • Am 15. Juli 2008 um 17:55 von rtfm

    @Eugen
    Hi Eugen,

    hier ist die Liste der Sendeanstalten und Frequenzen:
    http://www.ueberallfernsehen.de/data/senderliste.pdf

    Dort findest Du auch die Frequenzangaben zum nächsten Sender in Deiner Umgebung. Wie Du aus diesen Infos die Antennenlänge berechnest, steht im Artikel.

    Viel Spaß, Dein rtfm.

  • Am 15. Juli 2008 um 20:04 von Eugen

    empfangsbereich/Antennenlänge
    thx für die info

  • Am 15. Juli 2008 um 20:45 von Eugen

    Antennenlänge
    ich weiß garnet wie ich das ausrechnen soll
    das is meine erste antenne un ich bin noch garnicht erfahrem auf diesem bereich un ich bin doch erst nur 16 jahr alt

  • Am 16. Juli 2008 um 12:21 von rtfm

    @Eugen
    Hallo nochmal,

    jetzt ist sogar eine Excel-Tabelle dazu gekommen, die Dir beim Ausrechnen hilft. Probier’s doch mal – alles, was Du machen musst, ist erklärt.

    Rtfm

  • Am 20. Juli 2008 um 14:15 von Joerg

    Klappt wie am Schnürchen!
    Danke für die einfache, plausible Anleitung. Mit gekauften Zimmerantennen klappte es eher schlecht als recht, mit der selbst gebauten bekomme ich 15 Programme auf meinem PC mit eingebautem Decoder. Danke!

  • Am 21. Juli 2008 um 04:41 von Hans

    Bezugsfrequenz
    Warum muss man bei der Berechnung die unterste Frequenz des gewünschten Kanals nehmen und nicht die Mittenfrequenz?

  • Am 21. Juli 2008 um 13:28 von Pascal Poschenrieder

    Warum man die unterste Frequenz nehmen muss
    Hallo Hans,

    das liegt daran, dass die unterste Frequenz die längste Wellenlänge aufweist. Diese muss in die Dipollänge passen. Kürzere Wellen passen dann automatisch hinein.

    Mit freundlichem Gruß, Pascal.

  • Am 31. Juli 2008 um 14:24 von Harald

    Resonanzfrequenz
    Das mit der untersten Frequenz verstehe ich auch nicht. Ich denke, dass die Antenne einen Schwingkreis darstellt. Das bedeutet, dass die Antenne nur eine einzige Resonanzfrequenz hat. Darüber und darunter muss daher die Empfangsleistung abnehmen. Wenn ich also nicht die Mittenfrequenz, sondern das untere Ende des unteren Seitenbandes für die Berechnung heranziehe habe ich einen Amplitudenabfall nach beiden Seiten. Das Argument, dass die kürzere Wellenlänge reinpasst kann daher nicht stimmen sonst würde die Antenne ja alle Sender oberhalb der gewählten Mittenfrequenz empfangen und es wäre keine Resonanzbedingung gegeben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Harald

  • Am 1. August 2008 um 16:10 von Thomas

    die dritten Programme wollen nicht
    Hallo,

    erstmal allerbesten Dank für die tolle Anleitung zu der noch tolleren Antenne. Das Bild ist wirklich viel stabiler und besser als mit einer relativ teuren Aktivantenne.

    Das einzig dumme ist, dass wir damit komplett die dritten Programme nicht kriegen, also keinen WDR-Sender, kein SWR, MDR. Und da weiß ich jetzt echt nicht mehr weiter. Vielleicht könnt Ihr mir ja einen Tip geben.

    Wir empfangen in Krefeld, vermutlich aus Düsseldorf oder Wesel. In beiden Fällen liegt die niedrigste Frequenz bei 538 Mhz, macht 13,6 cm für den Innenleiter und 13,3 für das Geflecht. Gesendet wird komplett vertikal. Entsprechend hat sich auch nichts verändert, wenn wir die Antenne mal horizontal ausgerichtet haben.

    Wer weiß Rat?

    Besten Dank schon mal und Grüße

  • Am 11. August 2008 um 19:59 von Steffen

    bitte helft einem totalen laien…
    Hallo,

    ich habe sehr interessiert die Bauanleitung gelesen und denke, ich werde das auch mal versuchen. So ein altes Stück Kabel findet sich immer irgendwo. Mein Problem liegt jetzt aber woanders: Was ist der Empfänger? Geht das Kabel direkt in den Fernseher? Oder in einen Receiver? Ich vermute ja in einen Receiver, aber was für einen brauche ich da, und wieviel kosten die?

    Ich hoffe auf eure Antworten. Vielen Dank schonmal im Voraus.

    Gruß, Steffen

  • Am 18. August 2008 um 00:59 von Pit

    s. drüber
    Steffen,

    falls ich mich irre dürft ihr mich gern korrigieren. Für gewöhnlich brauchst du ein DVB-T receiver, Preispanne ist sehr unterschiedlich würd aber sagen ab 35-45 Euro aufwärts. Das Kabel hat bereits einen Stecker auf der anderen Seite, der in den Reciever gehört, evtl braucht man ein Adapter, meist mitgeliefert.

    zum Teil haben neue Fernseh geräte bereits einen Eingebauten DVB-T reciever, aber nicht in der Regel.

  • Am 20. August 2008 um 20:50 von Georg

    Wohnmobil
    Hi,

    da wir sehr häufig mit dem Wohnmobil in unserer Republik unterwegs sind und daher stehts eine andere Länge der Antenne benötigen, ist es sicher von Vorteil eine Standart Antenne zu nutzen. Oder hat jeand einen Tipp wie die Selbstbauantenne gebaut werden sollte?

    Gruß Georg

  • Am 4. September 2008 um 17:05 von Daniel

    Ich versteh da was nicht so ganz
    Hallo, ich wollte da auch mal meinen senf abgeben:)

    1. Es sollte bestimmt Lichtgeschwindigkeit heißen, Lichtgescheindigkeit ist mir etwas unbekannt.
    2. Seit wann kann man die Bandbreite einer Antenne per Zahlen festlegen? Als Funkamateur weiß ich das die Breitbandigkeit von der Stärke der Antenne in Bezug zur Wellenlänge steht.
    3. Mit diesen Formeln komme ich auf -50,xx da passt etwas nicht ganz.
    4. Die ganze Zeit lese ich von Dipol! Ich sehe keinen Dipol – bestenfalls ist da für mich eine Groundplane (Rundstrahler) zu erkennen und das mit ganz schlechten Radialen (umgegnickte Abschirmung).

    5. Mein Vorschlag wäre eine Doppelquad, die bringt den 3-fachen gewinn. Der hir zu erwartende Gewinn liegt bei 0- max 1 dBd….
    Ein Groundplane ist eine Verkürzte Antenne (Notbehelfsantenne) die in diesem Fall Lambda/4 hat und daher rund 16 Ohm Fußpunktimpedanz aufweißt. Da das Fernsehkabel genau 75 Ohm Impedanz hat, handelt es sich hier um eine perfekte Fehlanpassung!

    Naja, wenn der TV-Sender paar km von der Antenne entfernt ist spiel diese sehr schlecht abgestimmte Antenne keine große Rolle – eine normal Kücjengabel an stelle des Innenleters liefert genau das elbe Ergebnis – wetten?

    • Am 9. Dezember 2011 um 21:49 von OE!GBW

      AW: Ich versteh da was nicht so ganz
      Zuerst die eigenen und dann die fremden Fehler ausbessern.
      Aber mit LICHTGESCHWINDIGKEIT! ! !

  • Am 5. September 2008 um 10:27 von Pascal Poschenrieder

    Hallo Daniel
    danke für deinen Kommentar.
    Mit der Lichtgeschwindigkeit hast du natürlich recht. Fehler ist mittlerweile korrigiert.

    Zu deinen restlichen Einwänden kann ich sagen, dass ich kein Funkprofi bin. Ich habe die Antenne mit meinem Schulwissen berechnet. Allerdings bin ich mir doch sehr sicher, dass es sich hier um einen Dipol handelt (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Dipolantenne).

    Auch die Anpassung und die Verstärkung scheint so schlecht nicht zu sein. Ich habe die Antenne mittlerweile im Auto getestet und selbst bei über 100 km/h!! über 60 Kilometer einen fehlerfreien Empfang gehabt.

    Wenn deine Lösung mit dem Doppelquad allerdings besser funktioniert, würde ich mich sehr freuen, wenn du hier eine Bauanleitung posten könntest.

    Gruß, Pascal

  • Am 5. September 2008 um 19:13 von Tim

    Befestigungen von Leiterlänge abziehen?
    Hallo, danke erstmal für die gute Idee,

    ich bin absoluter Laie, was Funk angeht.
    Habe eine Antenne nach der Beschreibung gebastelt. Für den Bereich BS kam ich (ARD, Kanal 8, 198,5 Mhz, VHF- alle anderen Sender UHF) auf eine Innenleiterlänge von 37,3 und Metallgeflecht 36,5. Ich hoffe, das stimmt soweit.
    Wenn ich nun aber das Metallgeflecht fixiere, und den Innenleiter an die Wand klebe- müsste ich hier die verklebten Stellen sinnvoller Weise zu den eigentlichen Längen addieren, oder tut der abgeklebte Bereich dem Empfang keinen Abbruch?
    Ein erster Test funktionierte, der Empfang war allerdings deutlich schlechter, als mit der Hausantenne, dennoch wäre es für weitere Zimmer sehr interessant!
    Danke im Voraus!

    Grüße, Tim

  • Am 6. September 2008 um 12:51 von Uwe Fischer

    Antenne etwas anders – funktioniert auch
    Super Tip mit der Selbstbau Antenne.

    Ich hab es so gemacht:
    fertiges Antennenkabel mit den beiden Steckern genommen. Den Stecker mit dem hohlen Stift in der Mitte nicht abgeschnitten sondern ein Stück starres Kupferkabel zum Bsp. von einer NYM Leitung 3×1.5 abisoliert und in den htohlen Stift eingelötet und auf die errechnete Länge nach Tabelle gekürzt. Zweites Stück Kupferkabel an die Metallhülse des Steckers in engegengesetze Richtung angelötet und Länge nach Tabelle angepasst.
    Antenne an Fernseher (eingebauter DVB-Tuner) angeschlossen andere Dipol-Seite horizontal an der Wand befestigt und alle Programme einwandfrei empfangbar.
    Sender ist der Raichberg in Baden-Württemberg.

    Empfang einwandfrei obwohl laut Info auf http://www.ueberallfernsehen.de für meine Region eigentlich eine Aussenantenne nötig ist.

    • Am 23. Oktober 2010 um 17:42 von Angela Stiegler

      AW: Antenne etwas anders – funktioniert auch
      Habe terra tec home cinema-tv-stick. möchte deine konstruktion nachbauen. Bitte um zusendung dieser konstruktion. DANKE angela

  • Am 6. September 2008 um 17:55 von Daniel

    @Pascal
    Hallo Pascal.

    Ein DIpol ist wie das wort schon sagt eine 2 Polige Antenne, die aus 2 identischen und symetrischen teilen besteht. Diese sind entweder in 180 Grad winkel von einander entfernt oder auch als schleife geschloßen.

    Hab auf einer anderen Seite diese Antenne nochmals gefunden, dort steht das die umgeknickte Abschirmung gleichzeitig als Sperrtopf gilt – dann wäre es keine Groundpalne mehr sondern eine J-Antenne (Jpole-Antenne).

    Ok lassen wirs bei einer Dipolantenne, ist ja im grunde egal, hauptsache der empfang stimmt.
    Da wären wir beim nächsten Problem: eine Lambda/2 Dipol hat genau 0 dBd gewinn, also im grunde garkeinen (das heißt nicht das man auch ohne antenne schauen könnte).

    Die Doppelquad die ich meinte, die ist im grunde eine Richtantenne und muß gedreht werden und zum TV-Sender schauen – die ist natürlich garnichts zum Autofahren :)

    Dadurch das sie eine Richtwirkung hat, hat sie auch einen viel größeren gewinn. Der Gewinn ist nicht wirklich messbar, aber es gibt näherungsformeln dafür auf die man sich relativ gut verlassen kann, gestenfalls ligt man da +/-1 dB daneben.

    Ich kann dir hier paar links posten für so eine Doppelquad. Die ist natürlich nur für zuhause aber dafür rund 3x Stärker als ein 0 dBd Dipol.

    Ich weiß nicht ob man hier Links von der Konkurenz posten kann:-)
    Der Admin soll das dann löschen fall unerwünscht.

    http://www.vfo-magazin.de/index.pl/einfache_doppelquad_fr_dvb-t_im_selbstbau__02/2008

    http://www.electronicbude.de/Bastelecke/Hybrid%20Quad/Hybrid%20Quad%20-%20Teil%201%20-%20Die%20Koenigsklasse.htm

    Hier eine Doppelquad für den WLan bereich, da steht das die Antenne über 10 dBi = 8 dBd hat, der gewinn hat nichts mit der Frequenz zu tun.
    http://forum.db3om.de/ftopic1515.html

    http://www.o-41.de/site/index.php?id=22

    Ok das wars schon, ein schönes Wochende in die Runde

  • Am 6. September 2008 um 21:04 von Ariane Tux

    Doppelquad
    Hallo,
    Ich möchte nun auch meinen Senf zu diesem Beitrag leisten:
    @Daniel: Wie kommst Du auf eine Groundplane? Eine Groundplane zeichnet sich IMHO dadurch aus, dass Strahler und Radiale zueinander in 90-135 Grad befinden. Ich sehe hier einen gestreckten Dipol.

    Nun zum Doppelquad:
    Aus einem Draht zwei auf den spitzen stehende Quadrate mit Seitenlänge lambda/4 biegen und Enden verlöten. Speisepunkt ist in der Mitte. Seele ind Schirm werden je an eine Ecke in der Mitte angeschlossen:
    /
    /
    / Der Punkt in der Mitte darf sich nicht berühren! Eine Seite mit der Seele, die andere
    / mit dem Schirm verbinden.

  • Am 8. September 2008 um 09:47 von Pascal Poschenrieder

    Hallo Tim
    du musst die Befestigung nicht von der Leiterlänge abziehen. Ein Stück Tesafilm oder Klebeband sind keine Hindernisse für die elektromagnetischen Wellen.

    An Daniel und Ariane Tux: Danke für die Anleitungen.

    Gruß, Pascal

  • Am 9. September 2008 um 01:34 von Daniel

    @ Ariane Tux
    Hi…
    Ok solls ein Dipol sein:) Mich stört da nur das der eine dipolschänker (die Abschirmung) kapazitiv sehr an der zuleitung klebt und somit wenig zum empfang beiträgt.
    Ich würde die kapazität zwischen dieser umgeknickten Abschirmung und dem Antennenkabel auf rund 30pf schätzen…das ist sehr viel….ausserdem gerät der dipol dadurch aus seiner resonanz weil die antere hälfte (der Innenleiter) schön frei liegt und ungehindert empfangen kann, wobei dein gegenstück mit einer hohen kapazität zu kämpfen hat.

    Ich lass mich gerne belehren wenn ich da falsch liege.
    Diese Antenne könnte man mal mit EXNEC 5 durchtesten, ich kenn mich allerdings mit dem programm nicht aus. :(

    73 de Daniel

  • Am 11. September 2008 um 08:48 von Goldbrunner

    DVB-T-Antenne für 5 Euro
    Hallo,
    habe mir die Anleitung genau durchgelesen,
    die Tabelle mit der Berechung in der Exel-Tabelle verglichen – Pfarrkirchen ist unterschiedlich.
    Das Abisolieren des Kabels – Innenleiter plus 10 cm – ist das richtig?
    Bitte schnelle Nachricht – E I L T

    MfG
    Hans-Jürgen

  • Am 16. September 2008 um 09:29 von Harald

    Mittenfrequenz
    Hab leider bis heute keine Antwort bekommen. Daher nochmal meine Frage:
    Wer kennt sich hier aus? Ich denke, dass die Antenne einen Schwingkreis darstellt. Das bedeutet, dass die Antenne nur eine einzige Resonanzfrequenz hat. Darüber und darunter muss daher die Empfangsleistung abnehmen. Wenn ich also nicht die Mittenfrequenz des Senders, sondern dessen unteres Ende also das untere Seitenband für die Berechnung heranziehe habe ich einen Amplitudenabfall nach beiden Seiten. Das Argument, dass die kürzere Wellenlänge reinpasst verstehe ich nicht. Es kann ja nur eine einzige Resonanzfrequenz vorliegen. Da könnte ich ja ansonst die Antenne so lang wie möglich wählen und einfach alle Sender mit Wellenlänge kleiner oder gleich der Antennenlänge empfangen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Harald

  • Am 17. September 2008 um 11:10 von Daniel

    Antworten…
    >dass die Antenne einen Schwingkreis darstellt…
    Ja das ist Richtig, eine Antenne ist ein geschlossener Schwingkreis!
    Der Nachteil an diesen Monobandantennen ist, das sie nur für eine Frequenz brauchbar sind…also auf keinen fall denken das die von 150-800 MHz geht….das wird mit so einer Antenne nie möglich sein!

    Um es genau zu nehmen: Du müßtest praktisch für jeden 2ten TV-Sender nach oben oder nach unten, eine eigene Antenne bauen! Weil eine Antenne max. 5 MHz Bandbreite hat.

    Zur not tut sie als empfangsantenne trotzdem, wenn du recht nahe am TV-Sender wohnst…aber sie bringt auf keinen fall bei mehreren Sendern den Gewinn den Sie auf der abgestimmten Frequenz bringt!

    Für Breitbandantennen eigenen sich ausschließlich und nur die sogenannten Logarithmisch-Periodische Dipolantenne….die ist sehr breitbandig und würde den gesamten DVB-T bereich abdecken (und noch mehr) die ist natürlich nix zum aufs Autodach kleben :)

    >Da könnte ich ja ansonst die Antenne so lang wie möglich wählen….
    Ja der text verleitet einen da etwas, es ist bestimmt die bandbreite eines einigen senders gemeint, das wären dann 8MHz…aber für ein Halbwellendipol ist das auch schon viel zu viel!

    Die bandbreite einer antenne wird berechnet von der mittenfrequenz (resonazfrequenz) und geht dann nach unten bis -3db abfall und nach oben bis -3db Abfall….dieser Abstand zwischen den -3db’s nennet man dann Bandbreite.

    Das ist eine Richtantenne für eine Festmontage zuhause irgendo….sie sollte allerdings zum TV-Sender schauen:)

    Übrigens für den Autor dieser 5 Euro Antenne:
    Hier ist die Gleiche Antenne in der PDF zu sehen, ABER als "wirklicher Dipol", so wäre ich dann auch überzeugt das es sich tatsächlich um einen Dipol handelt :)

    http://www.digittrade.de/shop/info/tests/funkamateur_test.pdf

  • Am 17. September 2008 um 11:47 von Pascal Poschenrieder

    Hallo Hans-Jürgen
    Ich habe die Längen für Pfarrkirchen mit der Excel-Tabelle berechnet und bin auf den gleichen Wert wie im Artikel gekommen. Der Innenleiter muss 14 und das Metallgeflecht 13,7 Zentimeter lang sein.

    Liebe Grüße, Pascal

  • Am 18. September 2008 um 09:34 von Harald

    Mittenfrequenz
    Hier ist offenbar ein Missverständnis entstanden:
    Ich habde die Formel zur Berechnung der Antennenlänge in Frage gestellt, weil eben NICHT die Mittenfrequenz zur Berechnung herangezogen wird.

    ….Die bandbreite einer antenne wird berechnet von der mittenfrequenz (resonazfrequenz) und geht dann nach unten bis -3db abfall und nach oben bis -3db Abfall….dieser Abstand zwischen den -3db’s nennet man dann Bandbreite….

    Genau dies war ja meine Frage, weil in der Formel Lambda = c/f für f nochmals die halbe Bandbreite abgezogen wird. Und dieser Punkt kann aus meiner Sicht nicht stimmen, weil es bei Abziehen der halben Bandbreite ja dann nicht mehr um die Mittenfrequenz des Senders handelt, sondern um dessen unteres Seitenband.
    Auch im Excel-Sheet kommt diese (falsche) Formel zum Einsatz!!!!
    Das bedeutet aber, dass der maximale Antennengewinn dann genau nicht auf der Mittenfrequenz des Senders liegt, sondern um die halbe Bandbreite unterhalb. Un das ergibt keinen Sinn aus meiner Sicht.

  • Am 27. September 2008 um 15:39 von Harald

    Mittenfrequenz
    Gib es hier niemanden der diese einfache Frage beantworten kann?

  • Am 30. September 2008 um 01:22 von Daniel

    @Harald
    Hallo Harald.

    >Gib es hier niemanden der diese einfache Frage beantworten kann?
    Naja, die profis treiben sich wo anders rum:)

    Ich kann dir so ein programmchen schreiben, das berechnet dann die maße für dich.
    Ich würde dir jetzt diese komische antenne nicht vorschlagen – wenn du die antenne zuhause nutzen willst, dann bau dir eine doppel-quad, die hat rund 8-10 dBd gewinn. ein Dipol in seiner besten ausführung hat genau 0 dB.

    Hast du interesse? Dann schick mir eine emailadresse (eine die eh zugespamt wird :)
    Dann reden wir weiter.

  • Am 30. September 2008 um 13:15 von Harald

    Mittenfrequenz
    Also ich brauch weder eine Dipol noch eine Biquad. Kann mir schon vorstellen, dass ein reiner Dipol nicht der Weisheit letzter Schluss ist aber ich hab rein akademisches Interesse daran, weil ich nicht einseh warum die halbe Bandbreite im Nenner der Formel abgezogen werden soll. Kann doch nicht stimmen, oder?
    Der Autor nimmt auch keine Stellung dazu also wird er wohl auch nicht weiter darüber nachgedacht haben.
    Meine zugespamte mail-Adresse lautet : modigliani@gmx.net

  • Am 30. September 2008 um 14:56 von Rainer

    Mittenfrequenz – Na und?
    Hallo Harald.
    Dein akademisches Interesse ist an dieser Stelle nicht hilfreich, denn hier ging es um ein Selbstbau-Projekt, und nicht um theoretische Physik.
    Und die Antenne ist sowieso "unscharf", da kommt’s auf einen zusätzlichen Berechnungsfehler in dieser Größenordnung auch nicht mehr an:

    1. Die Länge wird für genau eine bestimmte Frequenz gefertigt. Für alle Sender ober- oder unterhalb dieser Frequenz stimmt die Länge der Antenne sowieso nicht mehr.

    2. Der Bau der Antenne kommt durch Fertigungstoleranzen sowieso nur näherungsweise an die errechneten Idealwerte (oder kannst du auf 1/2mm genau Drahtgeflecht abisolieren?).

    Trotz allem funktioniert der Selbstbau zumindest bei mir sehr gut. Wer in Sendernähe wohnt, braucht nix anderes (aber da tät’s der feuchte Finger sicher auch schon :-)

  • Am 30. September 2008 um 19:06 von Harald

    Mittenfrequenz- Na und
    Rainer,
    ich hatte zwar nicht vor hier theoretische Physik abzuhandeln aber es wird doch erlaubt sein eine Formel in Frage zu stellen wenn sie falsch ist. Andernfalls könnte ich doch gleich 50% der Formel weglassen und eine Länge wählen die der Wellenlänge des Senders entspricht. Aber in diesem Fall rechne ich mit Lambda = c/f und damit ist die Sache erledigt. Insofern wäre mein Beitrag enorm hilfreich, weil wir somit festgestellt hätten, dass weder Verkürzungsfaktoren noch ein Abziehen der halben Wellenlänge ( wie beschrieben) notwendig wäre.
    Und damit wäre die ganze Sache sehr vereinfacht. Wenn ich mich für theoretische Physik interessieren würde, obwohl es sich hier eigentlich um praktisch angewandte Physik handelt, dann würde ich nicht in diesem Forum schreiben.
    Wozu überhaupt eine Länge berechnen wenn es der feuchte Finger in Sendernähe auch tut. Da ist die Länge der Antenne ja komplett egal.

  • Am 2. Oktober 2008 um 17:41 von Siggi

    Mittenfrequenz – Harald
    Hi Harald,
    Pascal hat eine Bastelanleitung zum Selbstbau einer Antenne mit dem Ziel der Kostenminimierung geliefert ! Und hat das m.Ea. richtig gut gemacht.
    Leistungsmaximierung war wohl nie sein Ziel.
    Deine Fragen passen in ein Populär-Forum vielleicht der Georg-Simon-Ohm Hochschule.

    Bitte bleibt doch in der Schiene.

  • Am 2. Oktober 2008 um 22:54 von Harald

    Mittenfrequenz
    Ja sicher aber es handelt sich hier nicht so sehr um Leistungsmaximierung, sondern um Leistungsminimierung bei maximalem Rechenaufwand. Das kann wohl nicht sinnvoll sein, oder?
    Ich habe auch nicht den Aufbau der Antenne kritisiert oder den Autor, sondern nur die Formel.
    Warum eine relativ komplizierte Formel die hier im Forum offenbar niemand versteht und die darüber hinaus wahrscheinlich falsch ist anwenden wenn jeder Lambda = c/f versteht? Schließlich hat es ja bereits von anderer Seite auch schon eine Frage zu diesem Thema gegeben. Ich bin also nicht der Erste.
    Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich damit einen konstruktiven Beitrag leiste und damit eben genau "auf Schiene" bin.

  • Am 5. Oktober 2008 um 01:15 von secuder

    Mittenfrequenz
    Hallo Siggi,
    ich finde die Frage von Harald verständlich und gut und auch gar nicht zu theoretisch – alleine die Frage zu stellen heisst ja nicht, die Selbstbauanleitung falsch zu finden.
    Ob es sich um einen Dipol oder nicht handelt, ist für mich als Laie mindestens genauso theoretisch. Sollte doch beides hier geklärt werden können…

  • Am 4. November 2008 um 18:30 von Björn

    Wahnsinn!
    10 Minuten Arbeit für endlich guten Empfang. Hatte vorher ne 20 EU Antenne mit Verstärker und hatte 3 programme.

    Jetzt ca. 20 programme, endlich vernünftige Empfangsqualität.
    Und das beste: Man kann die Antenne sogar komplett verstecken, ohne das man sie sieht!

  • Am 10. November 2008 um 22:20 von Icke

    DVB-T Antenne
    Hallo zusammen,

    hier in Berlin reicht schon ein einfacher Draht (ca. 2m Klingeldraht), in den Mittenkontakt gesteckt, um relativ guten Empfang zu haben!

    Eine Antenne ist eine Antenne ist eine Antenne….eine Antenne ist ein Stück Draht!

    Allzeit guten Empfang…
    mike

  • Am 12. November 2008 um 20:15 von Termie

    DANKE!
    mit der mitgelieferten Antenne meines DVB-T Receivers hatte ich n u l l Empfang. Heute die Antenne nachgebaut, und nach bisschen Feinschliff in Sachen ‘Standort’ nun bei fast allen Programmen um die 80% Signal und 100% Bildqualität! :o) Genial, danke für diesen klasse Tip!

  • Am 18. November 2008 um 13:05 von Jörg

    herr
    An alle Professoren oder Besserwisser!

    Was solls die Antenne is richtig gut und das ist das was zählt !!! Ihr könnt ja rechnen und prüfen was ihr wollt, fakt ist das das Teil funzt und das sehr gut.
    Gruß Jörg

  • Am 22. November 2008 um 02:51 von Carlo

    DVB-T-Antenne
    In Nürnberg ist die untere Grenzfrequenz 184,5Mhz und die obere 850Mhz! Bei ausreichender Nähe zu dem Sender müsste der Dipol mit ungefähr 41cm pro Dipolseite die untere Grenzfrequenz perfekt erfassen. Die Korrekturfaktoren für Innen- und Außenleiter gehen m.E. in der Unschärfe der Konstruktion unter. In 42 cm (x2) ist aber nicht nur Lambda/4 für 184,5, sondern auch Lambda/1 für etwa 720Mhz enthalten. D.h., dass auch weitere Frequenzen empfangen werden können. Ich habe mich gewundert, warum gerade die ARD, Arte etc. mit meinem 12,5 cm Dipol nicht hereinkommen. Die Antwort ist jetzt klar: mit dieser Länge fällt unterhalb von ca. 580Mhz der Empfang massiv ab! Für weitere Entfernungen ist die Doppel-Quad sicher besser, da sie ebenso wie andere Konstruktionen (Yagi etc.) mehr Gewinn bringt. Die Konstruktion ist aber aufwendiger. Alternativ würde ich einen echten Dipol mit ausreichender Länge vorziehen, da das Problem mit der kapazitiven Belastung bei der Konstruktion aus Koax-Kabel nicht zu unterschätzen ist. NB: Klasse Diskussion hier!

  • Am 23. November 2008 um 19:51 von Bärticher

    Senden und Empfangen vermischt?
    Hallo!

    Bin zufällig auf diese Seite gekommen, da ich auch eine _wirklich_ funktionierende Antenne suche.

    Aber zu der Thematik "Antennencharakteristik" (Dipol oder sonstwas) sollte man beachten, dass die Charakteristik für das Senden von Informationen viel wichtiger ist, als für den Empfang.
    Beispiel dafür: Normale analoge Dachantennen.
    Das sind (waren) keine reinen "Dipole", sondern Alugestänge, die eine gewisse Bandbreite abgedeckt (empfangen) haben.
    Sind in einer Dachantenne links und rechts zwei Pole getrennt? Nein!

    Bei einer Sendeantenne sieht es ganz anders aus.
    Da sind zwei Pole notwendig, um die Information in den Äther zu bekommen.

    Also, Harald, versteife Dich bitte nicht zu sehr auf Deine Berechnungen. Die stimmen nur bedingt. ;-)

    Übrigens gibt es keinen reinen Dipol, da die Zuleitung die Charakteristik verfälscht – ob isoliert oder nicht. Und diese Verfälschung trifft nicht nur auf einen Antennentyp zu.

    Die ganz genaue Berechnung einer Antenne ist schier unmöglich.
    Formel hin – Formel her.
    Bestes Beispiel: Hunderte unterschiedliche Formen und Größen analoger Antennen.

    Nun bitte nicht "schreien", dass es ja um diditales Fernsehen geht!
    Es geht aber auch um Freqoenz und Bandbreite. So gesehen unterscheiden sich beide nicht voneinander. Der Unterschied ist der Empfänger, der die Signale umsetzt. Der Antenne ist es egal, ob sie Null und Ein(s) empfängt, oder ob die Signale auf- und absteigend sind.

    Ergo: Diese Selbstbauantenne scheint ein "primitives Optimum" zu sein, das gar nicht weiter berechnet werden muß. Weshalb das Rad neu berechnen, wenn es doch rund läuft?!
    Ob nun irgend eine Formel, die vielleicht auch für andere Anwendungsfälle gedacht ist, 2,5 mm mehr oder weniger ausgibt, ist doch uninteressant. (Es sei denn, sie verbessert die Leistung auf 150 oder 200 Prozent.)
    Aber Harald kann da ja sicher mal einen Vorschlag machen …

  • Am 28. November 2008 um 12:01 von Andreas R.

    Lieber höchste Frequenz für Berechnung, wenn man nur diese empfangen möchte?
    Hallo,

    möchte auch so eine Antenne bauen und hab mal eine Frage?

    Ich möchte unbedingt Tele 5 (Kanal 64) empfangen, diese hat eine Frequenz von 818MHz (Kanalbreite 8MHz). Die kleinste Frequenz liegt bei 198,5MHz (Kanal 8, Kanalbreite 7MHz).

    Meine Frage, wenn ich nur Tele 5 empfangen möchte, und auf die übrigen Programme verzichten kann, sollte ich vielleicht lieber eine Antenne bauen, die mit einer Frequenz von 818MHz berechnet ist.
    Notfalls würde ich mir eine zweite Antenn bauen, damit ich die anderen Sender empfangen kann.

    Hoffe Ihr könnt mir helfen.

  • Am 28. November 2008 um 16:39 von Pascal Poschenrieder

    Re: Lieber höchste Frequenz
    Hallo Andreas,

    in diesem Fall solltest du wirklich besser eine Antenne für 818 MHz berechnen. Falls du die anderen Programme dann nicht empfänst, kannst du dir, wie du ja selbst schon richtig bemerkt hast, eine zweite Antenne bauen.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Basteln,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 29. November 2008 um 09:16 von Andreas R.

    Lieber höchste Frequenz
    Hallo Pascal,

    man das ging ja fix, danke für die schnelle Antwort.

    Super, dann kann ich ja loslegen.
    Danke nochmal.

    Gruß,

    Andy

  • Am 30. November 2008 um 01:28 von Andreas R.

    Lieber höchste Frequenz
    Hallo Pascal,

    danke für Deine schnelle Antwort. Habe die Antenne heute gebaut. Morgen will ich mal einen kleinen DVB-t Fernseher ausleihen und hier bei mir zu Hause mit der Antenne probieren.

    Also, drück die Daumen :-)

    Gruß,

    Andy

  • Am 4. Dezember 2008 um 13:48 von Keine Ahnung

    Gut und Schlecht
    Bayreuth ab 25.11.08 – DVB-T, wie Antenne ? Hab gesucht, hier gefunden, gebaut, probiert – funktioniert. Krieg den Hals nicht vollgenug – gekauft eine aktive Antenne mit Dämpfungsregler für knappe 40 Ois. Angeschlossen, langes Kabel, rumprobiert, oben, unten, rechts, links, Dämpfung gestellt – alles mit Leistungsanzeige auf Monitor: Weniger Sender, Rest mit sensiblem Empfang. Geärgert. Eingepackt, zurückgeschafft. Ein Bier gegönnt. Bastelantenne wieder ran, schön versteckt, festgeklebt und glücklich mit allen Sendern, die der Ochsenkopf in die Landschaft bläst. Danke Pascal.

  • Am 5. Dezember 2008 um 11:04 von Sven

    ich kann das exel sheet nicht öffnen..
    hallo,
    ich ärgere mich auch grad mit einer gekauften antenne rum.
    ich habe auch schon mal geschaut, meine niedrigste frequenz ist 490hz.
    könnt mir da mal jemand die leiterlängen ausrechnen?
    mein sendemast dürfte der in lübeck-stockelsdorf sein.

  • Am 5. Dezember 2008 um 11:37 von Pascal Poschenrieder

    Re: kann das Excel-Sheet nicht öffnen
    Hallo Sven,

    habe die Leiterlängen für dich ausgerechnet:
    Länge Innenleiter (cm): 15,0
    Länge Metallgeflecht (cm): 14,7

    Viel Spaß beim Basteln.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 5. Dezember 2008 um 13:29 von Sven

    Re: kann das Excel-Sheet nicht öffnen
    vielen dank für die schnelle hilfe. leider hab ich damit nur 3 programme…

    was kann ich falsch gemacht haben?

    da hatte ich mit der gekauften mehr, damit waren es 19. allerdings mit einigen störungen, je nach wetterlage.

  • Am 5. Dezember 2008 um 14:19 von Pascal Poschenrieder

    Re: kann das Excel-Sheet nicht öffnen
    Hallo Sven,
    das ist eine gute Frage. Welche drei Sender bekommst du denn rein? Hast du die Antenne vertikal aufgehängt? Hängt sie in der Nähe des Fensters?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 5. Dezember 2008 um 14:46 von Sven

    Re: kann das Excel-Sheet nicht öffnen
    hi,

    jo die antenne hängt/hing vertikal. ich hatte auch ne menge andere positionen probiert.
    ich hab sie direkt ans fenster gehängt.

    programme müßte ich nochmal nachsehen, auf jeden fall war br dabei.

    ich werde ev nochmal ne außenantenne probieren.

    ansonsten kommt der spiegel auf die terrasse… ;o)

  • Am 5. Dezember 2008 um 16:35 von Pascal Poschenrieder

    Re: kann das Excel-Sheet nicht öffnen
    Hallo Sven,
    Also BR wird auf Kanal 28 mit 530 MHz gesendet. Bekommst du ZDF, oder 3Sat rein?

  • Am 5. Dezember 2008 um 18:24 von Sven

    Re: kann das Excel-Sheet nicht öffnen
    nabend,

    ich hab eben mal nachgeschaut. ich bekomme: ndr alle, mdr, wdr und br

    antenne hängt vertikal direkt an der scheibe, so hoch wie es geht im eck.

  • Am 13. Dezember 2008 um 22:06 von twilight

    Herr
    Hallo erstmal,

    so, nach langem rumprobieren ich jetzt:
    hab vor ein paar Tagen meine beiden Fernseher mit DVB-T ausgestattet, also Receiver und aktive Antenne mit 36dB Verstärker, nur zwei Stunden später (unheimlich viel rumprobieren und mit Antenne durch die Gegend laufen) haatte ich mäßigen bis guten Empfang, je nach Sender. OK aber war mir nicht gut genug, also ein bisschen recherchiert und die Anleitung bei http://www.qxm.de/digitalewelt/20040517-111208?com=1 gefunden – schnell mal mit nem alten Kabel diese sogenannte Berlin-Variante ausprobiert, also 10 cm/41 cm und damit auf anhieb ein super Empfang. Neugierig geworden find ich dann jetzt diese Seite hier. Dank Excel-Sheet (danke übrigens) weiss ich jetzt, daß es noch ein bisschen besser gehen kann – müsste also 13,7 cm Innenleiter haben – die nächste wirds werden :)
    Trotzdem, selbst mit der “falschen” Länge immer noch ein besseres Ergebnis als mit aktiver Antenne. Fazit: Antenne zurück in Laden, Strom sparen und für das gesparte Geld schön Bier kaufen für’n nächsten Fernsehabend.

  • Am 17. Dezember 2008 um 01:38 von Der Basteltip !

    Herr
    Wenn ihr Überallfernsehn ganz schnell und einfache empfangen wollt,könnt ihr auch eine kleine Magnetfussantenne nehmen (CB-Funk) und die so basteln das ihr sie anschliesen könnt.Hab ich auch gemacht und bekomme sogar die Nachbarstationen rein.Wohne in Sachsen-Anhalt und bekomme Brauschweig (Niedersachsen) damit.
    Aber Achtung! Die Antenne bitte auf einen Metalluntergrund stellen damit die Antenne Masse bekommt.

    Viel spass und weiterhin ALLzeit Guten Empfang ^^

  • Am 29. Dezember 2008 um 22:40 von Lutze

    Hmmm …
    also wenn ich von Berlin Schäferberg oder Alex ausgehe muss ich ins Exelsheet nur 177,5 als niedrigste Frequenz eingeben / Bandbreite bleibt so ??!

    erhalte dann aber 41,9 zu 41 als Länge und nicht wie zB twilight schreibt nur 13,7 für den Innenleiter … ??!

    wie denn nu ???

  • Am 3. Januar 2009 um 03:09 von Tiesi

    genauigkeit
    hallo. bin absoluter Laie und brauche deshalb Hilfe.
    Ich wohne in Münster und muss für die Privaten Sender an den Sendemast in Dortmund kommen. hierfür bräuchte ich eigentlich eine Dachantenne…
    meine Zimmerantenne schafft das natürlich nicht, aber auch leider meine Selbstbau-Antenne nicht. Habe sie vertikal ausgerichtet, jedoch wohl noch nicht optimal. Aber wo liegt dieses Optimum grundsätzlich? Hoch und am Fenster, aufm Balkon etc…???
    Und kann man überhaupt eine solche Entfernung mit einer Selbstbau-Antenne schaffen?
    Außerdem finde ich es doch sehr schwierig die genauen Maße einzuhalten, da das Geflecht doch sehr flexibel ist, sprich: so 100% genau hab ich das nicht hinbekommen; ist das ein Problem? Ich habe so einen USB Stick mit DVB-T.
    Viele Fragen warten auf viele Antworten. Besten Dank

    Gruß Tiesi

  • Am 4. Januar 2009 um 10:01 von Richard

    Länge Antenne für Raubling/Bayern
    Hallo,

    kann mir jemand bei der Berechnung der richtigen Länge für Raubling (PL/ 83064) behilflich sein?

    Bin leider nicht so fit in diesen Dingen.

    Die PLZ lautet 83064 Raubling

    Sendemast denke ich ist der Wendelstein.

    Habe vom Wohnzimmer aus direkte Sicht.

    Mit den Kaufmodellen wie One for All, Technisat T11 o.ä. habe ich kein gutes Bild.

    Mit einer nicht berechneten Antenne, Länge 40/35 waren einige Programme glasklar!!

    So würd ich mir alle wünschen.

    Hoffe es klapt

    Danke vorab

  • Am 4. Januar 2009 um 15:57 von Frank

    Gutes Rezept ;-)
    Danke für die Anleitung.

    Ich habe die Informationen benutzt um meine vorhandene, kommerzielle Dipol-Antenne für Berlin einzustellen. Einen Stab habe ich auf 41cm und einen auf 48cm Länge eingestellt. Die Antennenstäbe stehen in einem 45° Winkel zur Horizontalen.

    Jetzt empfange ich alle Programme außer Euronews/N-TV.

  • Am 5. Januar 2009 um 22:08 von Julian Bütner

    Antennenkabel?
    Hallo alle zusammen,

    wo ist denn das das Antennenkabel beim Fernseher. Kann ich das auch an einem laufendem Fernseher rausschneiden, ohne dass er an Empfangsqualität verliert oder muss ich da ein altes Gerät nehmen.

  • Am 5. Januar 2009 um 22:14 von Julian Bütner

    Aja, nachwas
    ich empfang mit der mitgelieferten billigantenne 12 Sender. Ist das gut für Sailauf (63877) oder geht da noch mehr??? Gäbe es in meinem Ort auch eine Möglichkeit sat.1 oder prosieben oder so zu empfangen, denn ich bekomm nur mdr und hr und so?

    P.S.: Sorry für Doppelpost

  • Am 7. Januar 2009 um 14:53 von Hans_joe

    Ich habe sie für Dortmund gebaut …
    Hallo Leute,

    ich wohne in Hamm/Wetf. und habe die Antenne für Standort Dortmund gebaut (niederigste Frequenz 506). Nach anfänglichen Schwierigkeien mit dem Material, habe ich gutes koaxialkabel aus dem Baumarkt verwendet (1,19 €/m). Der Empfang ist super. Der Verkäufer im TV-Handel hatte mir vorher für meinen Wohnort zu eine Zimmerantenne geraten; Stabantennen schloß er für einen guten Empfang aus.
    Toller Tip.

    Gruß

    Jans_joe

  • Am 8. Januar 2009 um 23:12 von Pascal Poschenrieder

    Re: Antennenkabel und empfangbare Sender
    Hallo Julian Bütner,
    das Antennenkabel steckt man beim Fernseher hinten in die Antennenbuchse an. Allerdings benötigt der Fernseher für den DVB-T-Empfang einen eingebauten DVB-T-Receiver. Andernfalls ist ein separater Empfänger notwendig. Das Kabel gibt es im Baumarkt zu kaufen.

    Die empfangbaren Sender findest du in dieser Datei: http://www.ueberallfernsehen.de/data/senderliste.pdf
    Suche nach dem Sender, der am nächsten an deinem deinem Wohnort liegt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 20. Januar 2009 um 16:52 von Chris

    Letzte Müll!!
    Experimentier schon seit langem mit ner Dachantenne und diversen gekauften Antennen rum!! Hab mir jetz für meine Region laut eurem Plan auch eine eigene gebastelt und siehe da immer noch kein Empfang!
    Obwohl ich hier bei mir eigentlich mit Aussenantenne keine Probleme haben dürfte!!
    Diverse Fachhändler sind auch mit ihrem Latein am Ende!!
    Der Plasma tut via Digitalem Satteliten TV einwandfrei aber mit integriertem DVB-T und versch. Antennen garnicht. Genau wie bei einem 2ten Gerät!!
    Also schließe ich einen defekten Fernseher aus!

    Da sieht man mal wieder DVB-T ist und bleibt der letzte Schrott und wird sich auch nie und nimmer durchsetzen!!
    Hoffentlich kommt jetz endlich HDTV via Sattelit!!

    trotzdem THX für die coole Hilfestellung ;-)

    MfG

  • Am 27. Januar 2009 um 00:38 von Günther Kramer

    Danke an den Tipp-Geber
    Hallo Pascal,
    auf der Suche nach einer DVB-T Antenne im Internet bin ich rein zufällig auf diese Seite und den Tipp mit Deinem Antennen-Eigenbau gestoßen.
    Also ich hab’s probiert. Das Blankziehen der Kabel von einem zig Jahre alten Kabel war nicht so einfach. Das Geflecht ist stellenweise gerissen, habe es notdürftg geflickt. Ich wohne in NRW Sendebereich Langenberg. Habe die Antenne dann unter die Decke geklebt. Da ich Souterrain wohne, ist der höchste Punkt in meiner Wohnung nur ca. 1m über Straßenniveau. Habe für alles ca. 30 Min. gebraucht.
    Aber es funktioniert! 25 Sender, mehr als vorher (12) mit einer kleinen Stabantenne. Die ganze Palette von Langenberg: RTL, SAT1, ZDF, ARD, CNN, Viva, Kabel1, Eurosport, Dritte von WDR, NDR usw. usw.
    Einfach Klasse. Und in besserer Qualität. Das Signal war vorher bei 4 Balken, jetzt bei 5. Ich bin begeistert.
    Lambda = c/f, Dipol oder Doppelquad alles Käse hoch3! Dein Baussatz funzt grandios. Danke vielmals für diesen Spartipp.

  • Am 28. Januar 2009 um 22:45 von Horst Maier

    Sendegebiet Frankfurt -verschiedene Frequenzen-
    Hallo, vor ab schon mal ein großes Dankeschön an den/die Ideenhaber.

    Ich wohne im Einzugsbereich Gießen (Kinzenbach/Heuchelheim, PLZ: 35452) und empfange mein DVB-T Signal von Frankfurt oder vom Großen Feldberg (Daten in Tabelle identisch).
    Meine Frage: Welche dieser 6 Frequenzen soll ich zur Berechnung verwenden?
    Ort Kanäle Frequenz Sender
    Frankfurt/GF 8 198,5 Phoenix, BR, SWR-RP
    Frankfurt/GF 22 482 ZDF, 3-Sat, Kika /ZDFdokukanal, ZDFInfokanal
    Frankfurt/GF 34 578 RTL, RTL 2, Super RTL, VOX
    Frankfurt/GF 37 602 Das Erste, hr, EinsExtra/arte
    Frankfurt/GF 54 738 Pro7, Sat.1, Kabel1, N24
    Frankfurt/GF 64 818 Tele5, Eurosport, rheinmaintv

    Ich möchte wirklich so viele wie mögliche Sender empfangen und weiß nicht welche Frequenz sinnvoll ist, vielleicht der Mittelwert aller Frequenzen? Zusätzlich muss ich sagen, dass ich im Notfall auch auf Phoenix, BR und SWR-RP verzichten könnte, wenn das zu stark aus der Reihe tanzen würde.

    Viele Grüße und Danke schon im Voraus für eine Antwort!
    Horst

  • Am 1. Februar 2009 um 14:09 von Dirk Moringen

    Eigenbau Antenne
    Hallo Leute.Vielleicht hat ja jemand Lust,sich meines Problems anzunehmen.Zunächst:ich habe eine bis 36DB aktiv Verstärkerantenne.Damit mal ein gutes,mal ein weniger gutes Bild(im Gegensatz zur Aussage,es gäbe entweder nur Vollwertige oder eben gar kein Bild),aber leider viele Störungen und Ausfälle.Habe deshalb versucht,beschr. Selbstbauantenne zu bauen.Wohne in Erftstadt bei Köln(50374)Je nach Infoquelle braucht man Außenantenne,oder eben nicht.Sender Colonius inKöln.UHF??,niedrigste Frequenz 514HZ.Also 14,3plus10=24,3 Innenleiter,14,0 Metallgeflecht(cm natürlich).Muß das Metallgeflecht abgeschnitten werden oder nicht? Wie schafft man es überhaupt,ohne es zu zerstören,es überzustülpen.Ich habe es abgeschnitten und einigermaßen übergestülpt(nicht ohne Beschädigung).Und dann:nichts,0 Empfang,keine Reaktion.Was mache ich falsch.Im Vorraus vielen Dank Dirk

  • Am 1. Februar 2009 um 14:17 von Dirk Moringen

    Selbstbau Antenne
    Sorry,es handelt sich selbstverständlich um DVB-T Vergessen zu erwähnen Dirk

  • Am 3. Februar 2009 um 13:02 von Toni

    Dvb-t Hagen
    also bei mir willes nicht klappen,fernsehn mit eingebaut dvb-t antenne habe ich auf 13,3/13,6 verucht vertical nicht orizontal auch nicht,wo liegt der fehler?

    mfg

  • Am 7. Februar 2009 um 14:13 von Jens

    Kanalwechsel
    ACHTUNG : KANALWECHSEL !!!

    Im Raum Hamburg ziehen in der Nacht vom 23. auf den 24.Februar 2009 die dritten Programme NDR, WDR, MDR und BR von Kanal 9 auf Kanal 54 um.

  • Am 7. Februar 2009 um 14:32 von Jens

    Umrechnung für DVB-T Antenne
    Da ich kein Exel-Programm besitze, bitte ich um Mithilfe. Seid so nett und ermittelt mir zwei Werte für den Antennenbau in Hamburg. Die niedrigsten Frequenzen lauten:

    bis zum 23.Februar2009: VHF Kanal 9 mit 205,5MHz

    und

    ab den 24.Februar2009: UHF Kanal 23 mit 490 MHz.

    Schon mal vielen Dank im Voraus!

  • Am 7. Februar 2009 um 15:09 von Andreas

    Klappt wunderbar in München
    Vielen Dank für diesen Artikel,
    In München (Lehel, Altbauwohnung 1. Stock) klappts absolut wunderbar! Bekomme alle Sender und Signalsträke 80%, wobei mein erster Eigenbauversuch noch nicht einmal wirklich gelungne ist. Vielleicht werde ich da noch nachbessern.
    Jetzt frag ich mich ob es sich lohnen würde, mal Salzburg anzupeilen wegen ORF… Hat das Jemand in München schon mal versucht?
    Viele Grüße,
    Andreas

  • Am 9. Februar 2009 um 11:03 von Pascal Poschenrieder

    Re: Sendegebiet Frankfurt -verschiedene Frequenzen-
    Hallo Horst Maier,

    du solltest immer die niedrigste Frequenz nehmen. Wenn du also nicht auf Phoenix und Co. verzichten willst, nimmst du 198,5 MHz. Andernfalls berechnest du die Antenne für 482 MHz.

    Liebe Grüße,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Februar 2009 um 11:11 von Pascal Poschenrieder

    Re: Eigenbau Antenne
    Hallo Dirk Moringen,

    Du hast dich irgendwie bei den Leiterlängen verrechnet. Die korrekten Längen sind folgende:
    Länge Innenleiter (cm): 14,3
    Länge Metallgeflecht (cm): 14,0

    Liebe Grüße,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Februar 2009 um 11:15 von Pascal Poschenrieder

    Re: DVB-T Hagen
    Hallo Toni,

    ich komme bei der Berechnung der Leiterlängen für deinen Standort auf folgendes:
    Länge Innenleiter (cm): 12,3
    Länge Metallgeflecht (cm): 12,1
    (Stadthagen/Bückeberg)

    Liebe Grüße,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Februar 2009 um 11:17 von Pascal Poschenrieder

    Re: Umrechnung für DVB-T Antenne
    Hallo Jens,

    bis zum 23.Februar2009: VHF Kanal 9 mit 205,5MHz:
    Länge Innenleiter (cm): 36,1
    Länge Metallgeflecht (cm): 35,3

    Ab den 24.Februar2009: UHF Kanal 23 mit 490 MHz:
    Länge Innenleiter (cm): 15,0
    Länge Metallgeflecht (cm): 14,7

    Liebe Grüße,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Februar 2009 um 11:20 von Pascal Poschenrieder

    Re: Klappt wunderbar in München
    Hallo Andreas,

    der Empfang von ORF wird mit dieser Antenne an deinem Standort nicht funktionieren. Ich wohne östlich von München auf einer Anhöhe. Trotzdem empfange ich kein ORF, und das obwohl ich mehrere dieser Antennen gleichzeitig betreibe. Für ORF benötigst du eine extrem starke Richtantenne und auch dann muss es nicht funktionieren.

    Liebe Grüße,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Februar 2009 um 13:58 von Gerhard Zipp

    DVB-T Empfang Südhessen
    Hallo Ihr Antennenbastler,
    habe mir auch nach dieser Anleitung eine gebaut.
    Da ich DVB-T von Frankfuer empfange und der kleinste Kanal 8 mit der Frequenz 198,5 ist, sind meine Maße für die Selbstbau-Antenne 37,4 cm Innenleiter und 36,6 cm Metallgeflecht.
    Die Antenne hängt bei mir vertikal an der Westseite der Garage und ich empfange Super die Sender die auf Kanal 8 liegen (Phoenix, BR, SWR-RP).
    Warum kommen die restlichen Sender nicht rein?
    Müssen die Maße der Antenne auf den mm exakt stimmen?
    Ich muss noch anmerken, ich habe die Antenne an meinen Sat Multischalter angeschlossen (der hat dafür einen Engang), aber das dürfte ja damit nichts zu tun haben.
    Mit freundlichem Gruß
    Gerhard Zipp

  • Am 23. Februar 2009 um 22:15 von Ernst

    Länge der Zuleitung
    Gibt es eigentlich Grenzen in Bezug auf die Zuleitung, also den Abstand vom Dipol zum Fernseher? Ich habe ein mehrere Meter langes Kabel verwendet und erhalte mit der Selbstbauvariante Null Empfang!

    Das Metallgeflecht hat ja je nach Streckung/Stauchung eine andere Länge. Wie eng bzw. weit darf/muss das Geflecht auseinander sein?

  • Am 2. März 2009 um 17:29 von Arno

    Antenne DVBT / Berlin
    Hallo Leute!
    Auch ich habe die Selbstbauversion in kurzer Zeit mit Erfolg gebaut, beim durchlesen diverser Artikel stieß ich auf UHF u. CB Funk. Erinnerte mich an meine CB – Funkzeit. Um es kurz zu machen die Altbestände Mobilfunkantennen z.B. DV 27 + Colt gecheckt. Einen Koaxialstecker dran und ab ging die Post. DVBT Stick in den Laptop / Suchlauf 28 Sender auf Anhieb in Topqualität. Horcht mal rum bei den CB Funkern ob sie nicht noch alte Antennen rumzuliegen haben??? Auch ist es sehr interessant falls jemand die Antenne Außen anbringen muss. Die Colt ist ein dünner Stahlstrahler mit Fuss ca. 16o cm der auch sehr unaufällig ist. Zu Qualität ist noch zu sagen ich schneide Filme mit die Qualität ist besser als bei meinem Kabel das von Kabel Deutschland kommt. Aber das liegt im Moment noch an den alten Gebäudekabeln. Ich wünschen maximale Erfolge und Tschüss aus Berlin

  • Am 4. März 2009 um 13:52 von Reinders

    funktioniert der Eigenbau auch für ein Hausantennenanlage?
    ich habe vor Jahren meine Dachantenne entfernt und bin auf Kabelfernsehen umgestiegen. In meinem Haus sind 5-Räumen mit Fernsehanschlüsse vernetzt und werden über Kabelfernsehen versorgt.
    Da ich unter dem Dach noch die Anschlüsse von der entfernten Dachantenne habe, frage ich, ob der Eigenbau auch bei mir für alle Räume funktionieren würde, wenn ich den Eigenbau am alten Dach-Antennenanschluß anschließen?
    Ich würde mich über eine professionelle Antwort sehr freuen, vielen Dank im voraus.

  • Am 11. März 2009 um 01:40 von Peter

    Antennen Test Wiesbaden
    Hallo Zusammen,
    habe mir die Seite angeschaut und gleich mal so eine Antenne nach Excelberechnung gebaut. Meine Ergebnisse beruhen auf zwei Tests, an gegenüberligenden Stadtteilen (Frauenstein – Rambach). Habe bisher eine Stabantenne aktiv (SkyMaster ca.16EU billig und gut und eine EasyLine Flachantenne (ca.14Eu wird bis 37Eu im I-Net gehandelt, aufpassen!) mit eigener Stromversorgung und regelbarer Empfängerleistung war noch billiger und ist super. Empfang der Programme mit einer Signalstärke von 90% bis 100% Signalqualität 45% bis 60%.
    Mit dem Wunderkabel Signalstärke zwischen 29% und 45% Signalqualität über 70%.
    OK das erklärt sich damit das unser Hausberg die Hohe Wurzel einen mortz Sender hat. Die Leistungsschwächste Frequenz wird hier mit 20KW gesendet bei einer Luftlinie von ca. 15-20Km und den Rest powern die mit 100KW über Wiesbaden. Eigentlich müßten wir mit einem nassen Lappen hier empfangen können, der würde vermutlich auch die ganzen Reflektionswellen filtern.
    Also kurz, mit der Passivantenne das geht. Mehr Sender kommen nicht rein, zwei pixeln kräftig und zwei fehlen. Mit der aktiven Stabantenne und der Flachantenne sind alle Sender sauber und stabil. Diese kommen wohl mit den Reflektionen besser zurecht. Man kann sich mit den Dipol behelfen aber das Wunder ist es nicht für unsere Gegend, da sind die max. 16 Euro gut angelegt.

    Macht weiter so.
    Grüße aus Wiesbaden

  • Am 24. März 2009 um 12:17 von Chistoph

    Hier gibts Programme für DVB-T Empfang
    Hallo, ich habe hier
    http:/www.pisica.de/
    unter Downloads => Amateurfunker
    das Programm DVB-T Antenne runtergeladen und hab damit die Doppel-Quad (rechte antenne) nachbebaut.

    Ich muß sagen, der Empfang damit ist viel besser als die mit einer Kaufantenne um 79,- ..und die Kaufantenne muß man auch noch in die Steckdose stecken (Netzteil) :-(
    Ich bekomme eigenlich alle programme damit rein, sind etwa 36 stück!

  • Am 25. März 2009 um 15:05 von Albert Poelk

    DVB-T Antenne fürs Wohnmobil
    Hallo,
    bin recht häufig mit dem Wohnmobil in den verschiedensten Regionen Deutschlands unterwegs.
    Die Antenne soll an einem 2 m Mast befestigt werden, der nur in Parkposition des Mobils aufgerichtet wird.
    Was sollte ich beim Bau der Antenne beachten um möglichst viele Frequenzen empfangen zu können.
    Vielen Dank im Voraus
    Albert

  • Am 30. März 2009 um 12:22 von Thomas

    grübel…
    Spiel da gerade mit einem Nova-T USB Stick rum, und hatte mir zunächst die bereits erwähnte "Berlin Variante" gebastelt, also 41cm Geflecht, 10 innen. Damit gingen hier in München/Laim zumindest mal 21 Sender rein, nicht besonders gut allerdings.

    Da stieß ich dann auf diesen Artikel und habe nun ein paar mm hin oder her eine München-Variante, und jetzt geht kein einziger Sender mehr rein. Ein scan findet garnichts mehr.
    Selbes Kabel, das war lang genug.

    Woran kann denn das nun liegen?

  • Am 12. April 2009 um 17:42 von Erich Krämer

    Danke
    Jetzt hab ich mich ein halbes Jahr lang mit DVD kucken begnügt und bin gestenr auf diese Seite gestosse. Heute am Flohmarkt ein billiges Kabel gekauft, geschnipselt und gebastelt. Und nun??

    HURRA!!! Es geht. Vielen vielen Dank

  • Am 22. April 2009 um 18:18 von Pascal Poschenrieder

    An alle, die noch Empfangsprobleme haben
    Hallo liebe Leser,

    wir haben mittlerweile eine Bauanleitung für eine verbesserte Version der Eigenbau-Antenne online gestellt. Ihr findet sie unter folgendem Link: Doppelquad-DVB-T-Antenne für 5 Euro basteln

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Basteln,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 8. Mai 2009 um 06:01 von David

    Frage zu Signalstärke und Signalqualität
    Hallo,

    ich habe die beschriebene Antenne ebenfalls erfolgreich nachgebaut. =)

    Die Signalstärke liegt damit bei ca 30/100 und die Signalqualität fast dauerhaft bei 100/100.(laut der Antennenjustage meines Receiers) Damit lassen sich auch alle Sender perfekt schauen, zumindest bei dem relativ gutem Wetter wie es im Moment der Fall ist.

    Nun zur eigentlichen Frage. Lohnt es sich einen Doppelquad oder Multidoppelquad für mich zu bauen oder ist die Signalstärke eigentlich unwichtig?

    Danke schon mal für die Antworten?

  • Am 8. Mai 2009 um 10:49 von Pascal Poschenrieder

    Re: Frage zu Signalstärke und Signalqualität
    Hallo David,

    Solange du eine Signalqualität von 100/100 hast, ist die Signalstärke egal. Allerdings kann ich dir trotzdem den Nachbau des einfachen Doppelquads empfehlen, da du dann auch bei richtig schlechtem Wetter 100 Prozent Signalqualität haben wirst.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 23. Mai 2009 um 19:40 von Stefan P

    Optimale Antenne für 1 Sender
    Hi!

    Ich möchte eigentlich nur einen Sender (Pro7) empfangen können.
    Diesen dafür aber möglichst gut.
    Ich wohne im Keller und habe es heute erstmals mit einer geliehenen aktiven Antenne geschafft Pro 7 zu empfangen. (will schlag den raab live sehen ;) )
    Leider teilweise etwas ruckellig und wenn ich den rollo zu mache gar nicht mehr.

    Vielleicht könnte ich mit einer speziell dafür abgestimmten Selbstbau Antenne noch bessere Ergebnisse erzielen.

    Welche variante nehm ich da am besten?

    Danke!!

  • Am 25. Mai 2009 um 15:20 von Pascal Poschenrieder

    Re. Optimale Antenne für 1 Sender
    Hallo Stefan,

    dafür nehmen sie am besten eine einfache Doppelquad-Antenne (http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41001557/die+beste+eigenbau_dvb_t_antenne+doppelquad+fuer+5+euro+basteln.htm). Diese berechnen Sie genau für den Transponder, über den Sie Pro7 empfangen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 3. Juni 2009 um 10:55 von Günther

    Alte Fensehantenne recyclen
    Moin,

    Ich habe heute eine alte Fernsehantenne gefunden. Es handelt sich um eine solche, die zwei Stangen besitzt, die man ausziehen kann. Ich habe diese aufgeschraubt und verwundert festgestellt, dass darin ein Schwingkreis untergebracht wurde. Nun meine Frage: Die Antenne so lassen und die Stäbe nach bedarf in der Länge herausziehen oder einen echten Dipol daraus machen? Wohl gemerkt sind beide Stäbe nicht galvanisch voneinander getrennt. Was nu?

    Danke für Hilfe mal im Vorraus. ;)

    Grüße,
    Günther

  • Am 4. Juni 2009 um 06:19 von Gerhard

    DVB-T Antenne för 5 Euro: So klappt der Eigenbau
    Servus Antennenbastler!
    Ich habe schon seit ungefähr 25 Jahren keinen Groschen (Alte Österreichische Münze ca. 1/14 Eurocent ;-)) für eine Radio- oder Fernseh-Antenne ausgegeben. Ich hatte immer Empfangsprobleme mit den industriell hergestellten Zimmerantennen. Bis ich in den 80er Jahren in einer Buchhandlung das kleine Buch "Antennen zum Selbstbauen" (ISBN 3-7724-0301-8) fand und sofort kaufte. In dem Buch ist die notwendigste Teorie der UKW und Fernsehantennen auf den esten Seiten kurz erklärt. Der Rest des Buches enthält Anleitungen, wie man aus Holzleisten, Pappe, leitenden Lack, Oberputz Verteilerdosen, 240 Ohm Antennenkabeln und Koaxialkabeln praktisch ohne finanziellen Aufwand Leistungsfähige Antennen basteln kann. Es sind Bauanleitungen mit auf den jeweiligen Kanal genau berechnete Tabellen mit den Abmessungen für verschiedene Antennenformen. Auch die Zweielemente Richtantenne HB9CV die auch als Schweizer Antenne bekannte für das 144 Mhz Amateurfunkband ist dabei. Die bringt einen Spannungsgewinn von cirka 6dB. Damit hatte ich endlich Rauschfreien UKW Musikempfang. Da Sie durch ihren geringe Fußpunktwiderstand ohne Anpassunngsglied direkt mit einem 60 Ohm Koaxialkabe an den Empfänger angeschlossen werden kann meine ich, dass es für Gegenden mit sehr schwachen Signal, einen Versuch wert ist die Abmessungen für eine TVB-T Antenne zu berechnen. Ich habe aber keine Ahnung ob das auch so geht wie ich mir das mit dem Berechnen für die Fernsehfrequenzen. Kann mir jemand der sich mit den Verhalten der UHF = Unheimlich Hohe Frequenz und der VHF = Verdammt Hohen Frequenz auskennt sagen ob ich die Abmessungen im Verhältniss der Wellenlängen linear verkleinern darf oder ob ich einen Korekturfaktor berücksichtigen muss ? Mir ist schon klar,dass die Ausbreitung von Elektomagnetischen Wellen mit zunehmender Frequenz immer unergründlicher wird. Vieleicht funktioniert das so wie ich mir das vorstelle ja überhaupt nicht.
    Auf Hilfe wartet
    Gerhard B.
    aus Wien

  • Am 4. Juni 2009 um 14:39 von Pascal Poschenrieder

    Re: Alte Fensehantenne recyclen
    Hallo Günther,
    einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert. Ich würde einfach die Antennelänge für den Innenleiter berechnen und die Stabantenne dann auf die gewünschte Länge ausfahren. Falls das nicht funktioniert, würde ich einfach etwas mit der Länge herumprobieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 4. Juni 2009 um 14:41 von Pascal Poschenrieder

    Re: DVB-T Antenne för 5 Euro: So klappt der Eigenbau
    Hallo Gerhard,

    Sie können die Antenne einfach im Verhältnis linear verkleinern. Ein Kurrekturfaktor ist grundsätzlich nicht notwendig. Ich würde es einfach einmal versuchen und würde mich über einen anschließenden Erfahrungsbericht freuen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Juni 2009 um 15:54 von Matthias

    dvb-t für 5Euro in 89407(Dillingen)
    Hallo,
    Ich habe die Frequenzen und Abmaße von Augsburg aus der Tabelle des Artikels benutzt.
    Ich habe das einfache Modell der Antenne gebastelt.
    Sensationell. Ich hätte niemals gedacht das etwas so einfaches funktionieren kann.
    Nebenbei konnte ich feststellen, das ca. 2m Höhenunterschied für die Antenne die Leistung um etwa 10% verstärken konnte.

    Vielen Dank für den Artikel
    Matthias

  • Am 14. Juni 2009 um 16:41 von Michael

    Empfang nur bei 4 Sendern
    Hallo,

    hab endlich die Zeit gefunden, mit meinem Sohn die einfache Stabantenne zu basteln. Dabei gibt es allerdings nicht den Wow-Effekt, den viele andere haben.

    In Münster sind lt. Liste drei Kanäle mit den Frequenzen 474 (21), 666 (45) und 778 Mhz (59) auf Sendung, zweimal (Münster und Münster-Stadt). Mit der von uns gebauten Antenne empfangen wir allerdings nur die Sender des Kanals 21 einwandfrei, wobei es da nahezu egal ist, wie die Antenne orientiert ist. Die Sender von Kanal 59 kommen gestört herein, die von Kanal 45 überhaupt nicht.

    Woran kann das liegen? Ist die Antenne zu sehr auf 474 Mhz abgestimmt? Mit einer kleinen Stummelantenne, die bei einem DVB-T-Stick dabei lag ist der Empfang aller Sender möglich, wenn für die Antenne ein idealer Standort genutzt wird, daher die Enttäuschung, dass es mit der Selbstbauantenne nicht geht.

    Den Bau der anderen beiden Antennen habe wir zwar schon in Erwägung gezogen, wüßten aber trotzdem gern, warum der Empfang bei uns nicht besser als der der kommerziellen ist, wie es bei vielen der Fall ist.

    Gruß Michael

  • Am 15. Juni 2009 um 10:29 von Pascal Poschenrieder

    Re: Empfang nur bei 4 Sendern
    Hallo Michael,

    Die Antenne ist immer auf die niedrigste Frequenz abgestimmt. Deswegen haben Sie bei 474 MHz Empfang und bei den anderen Frequenzen nicht. Ich würde den Bau der einfachen Doppelquad-Antenne (http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41001557/die+beste+eigenbau_dvb_t_antenne+doppelquad+fuer+5+euro+basteln.htm) empfehlen. Sie bietet eine bessere Verstärkung und ist auf das komplette Frenquenzsprektrum abgestimmt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder

  • Am 15. Juni 2009 um 13:49 von Condor

    30 Sender in Münster
    in Münster PLZ 48161 erhalte ich 30 Sender mit der selbstgebauten Antenne, incl. SAT1, Pro7, tele5 usw. Dabei empfange ich die Sender von Münster, Baumberge und Dortmund

    Der Selbstbau ist wirklich super.
    Da ich den bestehenden Kabelanschluß hiermit ablösen wollte, habe ich das Antennenkabel vom Dachboden bis zum Hausanschlußverteiler (25 Meter) gezogen. Leider bekam ich dann nur noch 4 Programme. Hierfür habe ich mir dann eine Innenantenne mit Verstärker gekauft und auf dem Dachobden installiert.
    Damit empfange ich wieder alle 30 Programme.

    Viele Grüße

  • Am 22. Juli 2009 um 21:29 von SPB Andi

    Werde ich auch probieren…
    Hier in Spremberg (EG, ca. 140m ü.n.N.) empfange ich die Berliner (ca. 120 km Luftlinie) DVB-T Standorte nur bei ausreichenden überreichweiten. Sogar der Tschechische Standort Usti (K33; K58) kamen schon rein und ein Polnischer Standort, dort aber nur Test`s! Habe in der Küche eine aktive außenantenne Kathrein Richtung Osten, mit ihr kommt Löbau/Sachsen und die Polen.
    Im Wohnzimmer (Ebenfalls aktive Außenantenne, jedoch auf dem Balkon) Richtung Westen kommen Berlin, Calau und die Tschechen (Tschechen andere Pol., antenne drehen).
    Werde eure Quad-und/oder Multi-Quadantenne mal bauen und ausprobieren.
    Bin schon gespannt.
    Vielleicht bis bald

    MfG

    Andreas

  • Am 24. Juli 2009 um 11:29 von thomas schaffrath

    Selbstbau DVBT-Antenne
    Habe in Nackenheim zwei Kaufantenen probiert, eine vom Media Markt und eine mit DVBT-Stick vom Reichelt. Dagegen habe ich auch eine einzige hingeschmissene Leiterschleife mit einem gammeligen alten Rest eines Antennenkabels und eine Breitband-Schmetterlings-Antenne aus einer alten Keksdose vom Real getestet. Ergebnis: Die gekauften Lösungen bringen Signalstärke Null. Die hingeschmissene Leiterschleife geht im Arbeitszimmer sehr gut, weil sie den Großen Feldberg im Taunus im Blick hat. Im Wohnzimmer stimmt die Ausrichtung dafür nicht, und die Stahlbetontreppe ist im Weg. Die Schmetterlings-Breitband-Antenne aus zwei gleichseitigen Dreiecken mit 10,5cm Kantenlänge kregt fast alle Sender rein. Man muss sich allerdings zwischen Bibel TV, das von der Hohen Wurzel kommt, und Bayern vom Großen Feldberg entscheiden: Ich habe mich für das zweite entschieden (der Papst möge es verzeihen).

    Jetzt können wir für 7 Euro im Wohnzimmer und am Computer DVBT empfangen, und dazu haben wir auch noch die Kekse gefuttert! (REAL High Quality Butterkekse oder Dänische Kekse aus dem EDEKA – das Dosenblech lässt sich hervorragend löten!)

  • Am 30. Juli 2009 um 06:56 von otmar

    Eigenimpedanz
    ich moechte diese antenne fuer einen anderen zweck in einem "passiv repeater" system zusammen mit einer yagi-antenne benutzten. der antennenkabel der von der yagi-antenne kommt hat eine impedanz von 50 ohm. wenn ich daraus die antenne bastele hat diese dann eine eigenimpedanz von 50 ohm?
    oder eine andere formulierung der frage: ist die eigenimpedanz der antenne gleich mit der impedanz des kabels?

    danke fuer jede hilfe

  • Am 31. Juli 2009 um 07:48 von Jürgen Hoffmann

    Metallgeflecht bei Eigenbauantenne
    Hallo,

    wie ist die Anleitung gemeint "Metallgeflechtstraff über hinteren Teil des Kabels schieben"?
    Dazu müßte das Geflecht ja aufgeweitet und dabach umgebogen werden, wobei es seine Stabilität uind Form verliert. Oder verstehe ich da was falsch?

  • Am 31. Juli 2009 um 07:52 von Jürgen Hoffmann

    Metallgeflecht bei Eigenbauantenne
    Mir ist in der anleitung nicht klar, wie das Metallgeflecht nach hinten über den noch isolierten Teil des Kabels geschoben werden soll. Dabei deformiert es sich doch völlig und verliert Form und Stabilität. Oder verstehe ich da etwas falsch?

  • Am 2. August 2009 um 13:30 von mae west

    kabellänge
    hallo,

    ich bin mir nicht sicher was die längen anbetrifft.
    Länge des abisolierten innenleiters z.b. für augsburg / welden 14,5 cm
    Länge des Drahtgeflechtes 14,2 cm
    ALSO: 28,7 cm abisolieren und die letzten 14,5 cm innenleiter freilegen
    Ist das so richtig ?

    mfg
    mae

  • Am 6. August 2009 um 18:55 von Lustfinger

    Kein Empfang Hilfe nötig
    Hallo leute vielleicht kann mir einer von euch helfen.
    Hab mir nen DVB-T Stick gekauft für den PC (TerraTec Cinergy DT USB XS Diversity)
    Hab es erst mit den beiden Antennen Probiert die dabei sind kein einziger sender.
    Bin dann hier auf den Artikel gestoßen Eigenbau super Sache aber selbst damit findet mein Prog. (Stick) Keinen sender. Vielleicht benutze ich die falsche Frequenz zur Berechnung,
    Wäre schon dankbar wenn mir jemand die passende Frequenz sagen könnte und zwar für den Raum Spreewald Liegt unterhalb von Berlin PLZ.: 15910
    Danke schon mal

  • Am 11. August 2009 um 01:53 von Max Meister

    Berlin – welche Angaben richtig ?
    Kann mir bitte jemand sagen ,welche Angaben richtig sind?

    Die Berlinantenne von der alle sprechen hat s 41 cm Innenleiter / 10 cm Metallgeflecht.

    Laut Exeltabelle (177,5MHZ , Bandbreite =5) liegen die idialen Werte jedoch bei 41,5 Innenleiter / 40,7 Metallgeflecht

    Danke schonmal

  • Am 15. August 2009 um 09:15 von S.Pallad

    Antennenanpassung
    Hallo
    Sehr interessante Anregungen zum Antennenbau,leider wird hier meiner Meinung ein Punkt vergessen,die richtige Antennenanpassung.Der Dipol hat ja einen symetrischen Ausgang von 240 Ohm und das Koaxkabel 60 Ohm unsymetrisch.Bei einer optimalen Anpassung von Antenne und Kabel über ein Anpassglied wäre bestimmt ein noch besserer Gewin möglich.
    SP

  • Am 16. August 2009 um 20:52 von Lustfinger

    Kein Empfang Hilfe nötig
    Juhu Problem gelöst, hab ne CB-Funk Antenne verwendet und diese aufs dach gestellt. Nun hab ich Empfang

  • Am 17. August 2009 um 12:35 von Pascal Poschenrieder

    Re: Eigenimpedanz
    Hallo otmar,

    die Impedanz der Antenne beträgt dann 50 Ohm, da du ja den Kupferleiter des Kabels verwendest.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. August 2009 um 12:37 von Pascal Poschenrieder

    Re: Metallgeflecht bei Eigenbauantenne
    Hallo Jürgen Hoffmann,

    das Geflecht wird umgebogen und nach hinten über das Kabel gestülpt. Dazu muss es in der Tat etwas aufgeweitet werden, was durch ein einfaches zusammenstauchen funktioniert. Seine Form verliert es dabei eigentlich nicht. Zudem wird diese ohnehin dann durch das Kabelstück, über das das Geflecht gestülpt wird, wieder gehalten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. August 2009 um 12:39 von Pascal Poschenrieder

    Re: Kabellänge
    Hallo mae,

    theoretisch ist das richtig. Allerdings wird das Metallgeflecht durch das Umstülpen etwas kürzer. Du solltest also etwas mehr abisolieren und dann am Ende die Längen durch Abzwicken auf den richtigen Wert bringen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. August 2009 um 12:42 von Pascal Poschenrieder

    Re: Kein Empfang Hilfe nötig
    Hallo Lustfinger,

    Ihre Antenne sollte folgende Daten haben: 41,5 Innenleiter / 40,7 Metallgeflecht.
    Sind Sie sicher, dass Sie einen digitalen anstatt eines analogen Senderscans durchgeführt haben?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. August 2009 um 12:43 von Pascal Poschenrieder

    Re: Berlin – welche Angaben richtig ?
    Hallo Max Meister,

    der richtige Wert ist in der Tat 41,5 Innenleiter / 40,7 Metallgeflecht.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 25. August 2009 um 17:51 von fabian

    horizontal oder wertikal?
    hallo,
    ich empfange vom Sender in Waldenburg (BW) und frage mich, ob hier die polarisierung horizontal oder vertikal ist.
    ich würde mich über hilfe sehr freuen.

  • Am 29. August 2009 um 12:11 von Installateurrudi

    DVB-T ORF
    Liebe Profis.
    Meine alte Dachantenne Kanal 30-69 bringt unter Dach nicht die entsprechende Qualität. Bildausfälle usw.
    Es geht um den ORF der in unserem Bereich mit Kanal 43 und einer Frequenz von 650 Mhz Horizontal Süd- Süd /Ost ausstrahlt.
    Die Bandbreite liegt bei 8 Mhz, die Modulation bei 16 QAM, OFDM Varante 8k, Nutzträger 6817, Symbolduaer 896 ys, Guard Intervall 1/4 (224 ys)
    Coderate 3/4, Datenrate 14,93 Mbit/s

    Ich habe meine Wohnung genau in die Blickrichtung des Senders (Luftlinie etwa 10 km) und möchte mir nun eine eigene Antenne an der Außenwand befestigen.
    Wie groß müsste da ein Quardrat für meine ORF Frequenz sein?
    Kann ich diese beiden Quadrate zwischen zwei Plexiglasscheiben geben, ohne einen Verlust zu erleiden?

    Danke im Vorhinein für eure Empfehlungen! Rudi

  • Am 31. August 2009 um 10:45 von Pascal Poschenrieder

    Re: horizontal oder wertikal?
    Hallo fabian,

    Waldenburg sendet horizontal polaisiert.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 3. September 2009 um 23:24 von Wolfgang

    DVB-T-Antenne für 0 Euro
    servus,

    habe diese Seite gefunden und habe gleich die Antenne (Kabel) nachgebaut. 5 minarbeit. wohne in nürnberg masse stimmen, nur antenne funzt horizontal besser als vertikal

    gruß, wolfgang

  • Am 26. Oktober 2009 um 15:37 von Erwin Huber

    neue DVB-Frequenzen in D
    danke für die super Anleitung für eine günstige & leistungsfähige Antenne.
    Eine kleine Ergänzung:

    Inzwischen wurden vielerorts die Frequenzen geändert. Um den Mobilfunkanbietern neue Frequenzbänder verkaufen zu können, wurden alle UHF-Sender ins VHF-Band verlegt. Die Frequenztabelle für Bayern ist daher ungültig. Vor dem Bau der Antenne daher im Internet die Frequenzen kontrollieren.

  • Am 3. Dezember 2009 um 11:53 von Rudolphono

    Wellen-/Antennenlänge
    Hallo.

    Möchte die Antenne in der Fensterleibung in einem Kabelkanal oder hinter einer Gardine verstecken.
    Deshalb ist es kein Problem diese auf die volle oder die halbe Wellenlänge auszulegen.
    Kann ich einfach die Längen aus Exel-sheed verdoppeln bzw. vervierfachen, oder ändern sich die Verkürzungsfaktoren?

    Danke schonmal für die Hilfe.

    Gruß Ralle

  • Am 3. Dezember 2009 um 11:59 von Pascal Poschenrieder

    Re: Wellen-/Antennenlänge
    Hallo Rudolphono,

    dazu sollten Sie die Formeln im Excel-Sheet anpassen.
    Die Formel im Feld B7 sollte dann satt "=B$3/((B$1-B$2/2)*1000000)*B$4/4*100" folgendermaßen lauten: "=B$3/((B$1-B$2/2)*1000000)*B$4/2*100"
    Die Formel in Feld B8 sollte dann so aussehen: "=B$3/((B$1-B$2/2)*1000000)*B$5/2*100"

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 15. Januar 2010 um 00:11 von Hannes

    Rtl…
    Hallo zusammen,
    Ich habe mir heute die Dipol-Antenne gebastelt, hat auch super funktioniert…
    Ich wohne in Ludwigsburg und habe mich entsprechend am Standort Stuttgart-Frauenkopf orientiert.
    Meine Antenne hat die Längen:
    Innenleiter:15,1cm
    Metallgeflecht:14,8cm
    Ich empfange auch die 8 Sender, die in der Senderliste angegeben sind, nur wie bekomme ich nun Rtl und die anderen hochfrequenten Sender rein?
    Hab ich die falsche Länge gewählt oder benötige ich eine zweite bzw eine andere Antenne?

    Gruß Hannes

  • Am 15. Januar 2010 um 11:36 von Pascal Poschenrieder

    Re: Rtl…
    Hallo Hannes,

    ich empfehle Ihnen den Bau unserer Doppelquad-Antenne mit Reflektor (http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41503233/dvb_t_antennen+im+eigenbau+bester+empfang+dank+reflektor.htm). Sie bietet einen deutlich besseren Empfang als die Dipol-Variante. Damit sollte sie auch die privaten Sender ohne jegliches Problem empfangen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 22. Januar 2010 um 17:14 von Uli

    Genau 4 Minuten…
    hat es gebraucht, um die Antenne zu fertigen, dann nochmal eine für die Ausrichtung. Ergebnis: Funktioniert 1 A, bringt 24 Sender in guter bis sehr guter Qualität und das auch in meiner ländlichen Region (zwischen Holzkirchen und Bad Tölz). Danke für die Super-Anleitung und die Excel-Hilfe!

  • Am 18. Februar 2010 um 18:41 von Bastler

    Hervorragend
    ich fasse mich kurz: Monatelange Experimente mit Kaufantennen, Auskunft: hier in Woflenbüttel(Niedersachsen) Aussenantenne notwendig, dann diese Anleitung gefunden, Berliner Antenne gebaut,im Wohnzimmer versteckt, alles gut.

  • Am 3. April 2010 um 19:08 von Heinz Wild

    TV Senden
    kann mir jemand helfen ?? Ich moechte ein empfangenes TV UHF Signal in eine andere Richtung weiter senden. Was habe ich zu tun ?? Das Empfangssignal ist nach Verstaerkung bei 100 dB/mikroVolt . Der direkt Anschluss an eine vertikal orientierte ANtenne bringt nichts. Weis jemand wie ich diese Antenne umbauen muss dass sie zur Sendeantenne wird ??
    Gruss Heinz

    • Am 12. April 2010 um 12:14 von Pascal Poschenrieder

      AW: TV Senden
      Hallo Heinz,

      dafür benötigen Sie zuerst einen Sender (gespeister Schwingkreis). Allerdings ist das Senden von TV-Signalen für den Privatgebrauch illegal.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. April 2010 um 17:06 von Michael

    Vielen Dank
    Vielen Dank für den Super Tip und die 1a Anleitung.
    Die Antenne funktioniert erstklassig und besser als eine gekaufte mit einem Verstärker.

  • Am 21. April 2010 um 21:21 von Verzweifelte

    Hilfe
    Hallo,

    ich hatte mich sehr gefreut, als ich diese Anleitung gefunden hatte. Leider funktioniert es bei mir nicht.

    Vllt kann mir ja jemand helfen und sagen woran es liegt.

    Zu den Eckdaten:
    Ich komme aus Dortmund, habe dementsprechend als kleinsten Kanal 25 (Frequenz 506) und die Antenne vertikal angebracht. Die Innenlänge beträgt, mithilfe der Excel-Tabelle, 14,5cm und die des Metallgeflechts 14,2.

    Evtl habe ich mich vertan?
    Oder kann es sein, dass es am Fernseher liegt? Es ist ein etwas älteres Modell.

    Ich hoffe es hat jemand eine Idee und kann mir helfen :o)

    Gruß,
    Sarah

  • Am 3. Mai 2010 um 23:02 von Christian aus H. an der L.

    Antenne verkleiden?
    Hab mit Erfolg im zweiten Anlauf die Antenne nachgebaut (beim ersten mal hatte sich das Drahtgeflecht irgendwie "verkantet" und ließ sich nicht umstülpen…)! Jetzt meine Frage: Kann leider erst am Wochenende ausprobieren inwieweit sie funzt, aber bin guter Dinge bei den ganzen positiven Resonanzen… Kann ich die Antenne auch verkleiden? Also z.B hinter einem Kabelkanal? Vielleicht muss/möchte ich die Antenne auch auf dem Balkon anbringen: Kann ich sie dann vielleicht wassergeschützt aufbauen? Z.B in einem Rohr, das man oben und unten verschließt? Bin totaler Laie was die Physik angeht, die dahintersteht, deswegen hab ich keine Ahnung, was das Signal stört und was nicht… Vielen Dank für die Hilfe und die super Bauanleitung!

    • Am 10. Mai 2010 um 13:00 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antenne verkleiden?
      Hallo Christian,

      das Verkleiden ist möglich. Kunststoffe stören den Empfang nicht. Metallische Gegenstände stören den Empfang stark.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 3. Mai 2010 um 23:18 von Christian aus H. an der L.

    75Ohm
    Ich sehe gerade, dass das Kabel welches ich verwendet habe 93 Ohm auf der Isolierung stehen hat. Sind die 75 Ohm eine Mindestangabe oder müssen es 75 Ohm sein? Hab noch ein Kabel mit 75 Ohm, würd das aber gerne erstmal unbenutzt lassen…
    Nochmal Danke!

    • Am 10. Mai 2010 um 13:01 von Pascal Poschenrieder

      AW: 75Ohm
      Hallo Christian,

      es sollte ein Kabel mit genau 75 Ohm sein. Andernfalls ist der Empfang viel schlechter oder überhaupt nicht vorhanden.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 24. Mai 2010 um 20:34 von C H

    DVBT bei Sonne kein Empfang
    Hallo, ich habe das Problem, das ich bei gutem Wetter keinen Empfang habe, kein ARD, ZDF etc,auch kein RTL, VOX usw, nur SAT1 und Pro Sieben. Ich wohne zur Mieter und habe eine Dachwohnung, unter mir sind noch 2 Parteien, wir teilen uns eine Antenne, die Draussen am Dach befestigt ist.

    • Am 25. Mai 2010 um 20:00 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVBT bei Sonne kein Empfang
      Hallo,

      das ist ein sehr merkwürdiger Effekt, den ich mir nicht erklären kann. Normalerweise kommt es höchstens bei schlechtem Wetter zu schlechtem Empfang. Ist es vielleicht möglich, dass bei Sonne die Markise eines Nachbarn oder ähnliches die Antenne abschirmt?
      Ansonsten wäre es eventuelle möglich, das ein Kontakt locker ist und bei hoher Luftfeuchtigkeit trotzdem Strom fließt. Ist die Luft trocken, ist der Kontakt unterbrochen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 12. Juni 2010 um 08:33 von Oli

    Frequenzumrichter
    Erst mal klasse Artikel hier….

    Ich hab mal ne frage und zwar benutzen wir dvb-t in unserer industrie halle. ARD und ZDF gehen einwandfrei (zur WM natürlich gut ausser für die paar Spiele auf RTL). und genau da liegt unser Problem. Wir haben Frequenzumrichter in der Halle und die senden natürlich viele störsignale. und bevor wir uns ein 30m kabel kaufen wollte ich mich erkundigen ob die ausreichend abgeschirmt sind…

    Bin auch für andere Vorschläge offen.

    • Am 14. Juni 2010 um 16:35 von Pascal Poschenrieder

      AW: Frequenzumrichter
      Hallo Oli,

      wenn Sie ein doppelt geschirmtes Kabel kaufen, sollte es keine Probleme geben.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 26. Juni 2010 um 12:10 von Soenke

    Danke!
    Hallo zusammen,
    habe die einfache Dipol-Antenne aus nem alten 75-Ohm Antennenkabel nach eurer Anleitung gebaut. Es ist wirklich klasse, sofort astreiner Empfang ohne großes Drumrum! Und das, obwohl ich die errechneten Werte nicht 100% eingehalten habe(+- 2mm).

    Vielen Dank!

  • Am 12. Juli 2010 um 13:20 von Michael Schütze

    Befestigung Dipol-Antenne
    Hallo zusammen,

    Ich will mir eine Dipol -Antenne bauen – wie kann ich diese etwas eleganter fixieren als mit Klebeband ?

    Kann ich Clips um das Drahtgeflecht machen ohne das der Empfang leidet ? Oder event. Karton für eine Röhre verwenden ?

    Vielen Dank und freundliche Grüße von
    Michael

    • Am 12. Juli 2010 um 16:50 von Pascal Poschenrieder

      AW: Befestigung Dipol-Antenne
      Hallo Michael,

      Sie können jegliches Material verwenden, das nicht metallisch ist. Nur leitendes Metall stört den Empfang.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 30. Juli 2010 um 07:59 von Graefe

    Nicht schlecht
    Das Abisolieren des Innenleiters ist nicht so einfach. Ich frage mich, wofür dieser überhaupt entfernt werden muss, schließlich ist es doch nur Kunststoff?!
    Ansonsten sind die Empfangseigenschaften der Antenne wirklich erstaunlich und viel besser als meine bisherige Stabantenne.
    Danke!

    • Am 30. Juli 2010 um 10:23 von Pascal Poschenrieder

      AW: Nicht schlecht
      Hallo Graefe,

      in unserem Test hat sich gezeigt, dass der Innenleiter bei einigen Kabeln einen negativen Einfluss auf den Empfang hat, da er vermutlich irgendwelche Stoffe enthält, die eine abschirmende Wirkung haben. Genau konnten wir uns auch nicht erklären, warum die Innenleiter einiger Kabel eine negative Auswirkung haben, wir haben diese aber klar messen können.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 5. Oktober 2010 um 17:38 von DVB-T Frankfurt

    Perfekt!!!
    Ich habe den Artikel schon vor einiger Zeit mal gelesen, hatte aber noch keinen akuten Bedarf, da ich noch eine geliehene Antenne im Betrieb hatte. Da ich diese nun zurückgeben musste, musste ich mich entscheiden. Entweder Geld ausgeben und mir einen weiteren elektrischen Verbraucher anschaffen oder in den nächsten Elektroladen gehen und mir ein Antennenkabel kaufen. Ich habe mich für das Experminent entschieden. Habe mir gleich zwei Kabel gekauft, da ich für ein 1,5m Kabel nur 1,49 Euro bezahlen musste und für den Fall, dass etwas schiefgeht ein Ersatzkabel hatte. Habe also kurz nachgesehen wie die niedrigste Frequenz bei mir ist. (Frankfurt: 198,5 MHz –> 37,4 cm laut Excel Sheet). Wie in der Anleitung beschrieben 10 cm dazu addiert. Ungeduldig wie ich bin, mal testweise angeschlossen… Was soll ich sagen, perfekt!!! Kein weiteres anpassen der Länge notwendig. Auch das Drahtgeflecht ist nichtmal straf über dem nicht abisoliertem Teil.
    Danke für die Anleitung!

  • Am 8. Dezember 2010 um 13:11 von Conslinger

    Geänderte Frequenzen
    Hallo!

    Kann es sein dass sich die Frequenzen geändert haben? Denn die Frequenzen die im Artikel für München aufgeführt sind und die Frequenzen die ich unter ueberallfernsehen.de gefunden habe stimmen nicht überein!

    Viele Grüße aus München

    • Am 14. Dezember 2010 um 11:20 von Pascal Poschenrieder

      AW: Geänderte Frequenzen
      Hallo,

      die Frequenzen haben sich in der Tat geändert. Die von überallfernsehen.de angegebenen sind aktuell.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 29. Januar 2011 um 16:36 von Lars R.

    Immer schön ruhig bleiben mit der Physik!
    Halle Allerseits,
    da diese Seite sehr weit vorne in den Suchergebinsse zu DVB-T Antennen ist, geb ich doch auch mal meine Senf dazu.

    Zunächst mal, ja! Es funktioniert!
    Habe durch diesen Eigenbau jetzt prima Empfang sowohl der deutschen als auch der französischen DVB-T Kanäle. (Wohne im Grenzgebiet bei Strassburg)
    Also herzliches Dankeschön an den Poster!

    Nun aber folgendes:
    Ich bin kein Antennenexperte, wohl aber Diplom-Physiker.
    Und da muss ich bei manchen Dingen schon etwas schmunzeln.
    Wir sind uns hoffentlich alle bewußt, dass die oben beschrieben Antenne eine Bastelei weit ab vom Optimum darstellt.
    Diese Antenne enthält sicherlich einige systematische grobe bauliche Fehler.
    Z.B. wurde die kapazitive Kopplung der umgestülpten Abschirmung bereits erwähnt.
    Auch werden die meisten Leute die Antenne eh nur ungenau Ausrichten.
    Wodurch das peinlich genaue Abmessen der Länge der Antenne dann hinfällig wird, da diese Leute dann mit einer effektiv verkürzen Länge empfangen.

    Wenn dann noch von den Verkürzungsfaktoren 0.95 und 0.97 gesprochen wird wirds abenteuerlich. Und die Berücksichtigung der halben Bandbreite in der Formel genauso. (mal davon abgesehen dass sie falsch ist, wie viel weiter oben schon bemerkt).

    Leute, lasst doch den Unsinn!
    Das ist pseudowissenschaftliches Voodoo!

    Der ganze Artikel lässt sich so zusammenfassen:
    Schneidet von einem Antennenkabel ca. 15cm der Ummantelung ab, stülpt es nach hinten und fertig ist die Behelfsantenne.

    Warum 15cm? Weil deutschlandweit in guter Näherung gilt: Die mittlere Frequenz von DVB-T ist etwa 600MHz. (grob). => lambda/4 = 12,5 cm. Und das wird großzügig aufgerundet.

    Zum einen um bei der Ausrichtung mehr Spiel zu haben.
    Zum anderen, weil das Geflecht beim umstülpen deutlich an Länge verliert weil es aufgefächert wird. (Ein Punkt den komischerweise noch niemand erwähnt hat)

    Also lasst mal schön die Taschenrechner (und vor allem die Excel-Tabellen) stecken. Das ist lächerlich! Das gaukelt eine Präzision vor die in der Praxis nicht zum tragen kommt. Dazu sind im System schon viel zu viele Fehler drin.

    Die Positionierung der Antenne (so weit oben wie es geht und an (Fenster-)Öffnungen) hat viel größeren Einfluss auf den Empfang. Selbst erlebt.

    Gruß,
    Lars R.

    • Am 3. Februar 2011 um 12:16 von Pascal Poschenrieder

      AW: Immer schön ruhig bleiben mit der Physik!
      Hallo Lars,

      vielen Dank für die zahlreichen Hinweise.
      In der Tat ist unsere Anleitung nicht perfekt – obwohl die Antenne in der Praxis gute Dienste leistet. Es war sozusagen unser erster Versuch. Wir haben mittlerweile bereits zahlreiche weitere Anleitungen für Eigenbau-Antennen veröffentlicht, in denen viele der von Ihnen angesprochenen Probleme behoben wurden. Dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass auch dort noch Optimierungsmöglichkeiten offen sind. Trotzdem hat sich die Leistung der Antennen immer weiter verbessert. Unser neuestes Modell – eine Yagi-Uda-Antenne ( http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41530178/yagi_uda_richtantenne_im_eigenbau_orf__mtv_co__per_dvb_t_empfangen.htm ) – überwindet bereits über 200 Kilometer zum Sender. Vielleicht haben Sie Lust, sich diese Antenne auch einmal anzusehen. Wir würden uns über Ratschläge eines Profis freuen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 23. Februar 2011 um 10:45 von mike215

    Länge Dipol nach SCHWÄCHSTEM Kanal dimensionieren !
    @Lars R, alle: Das mit der Länge ist nicht so unwichtig ! Habe gestern aus der Not raus einen einfachen Dipol gebaut, Länge nach der niedrigsten Frequenz K32 (13cm) berechnet. Effekt: Der sowieso schon schlechte Empfang bei K56(?) war völlig weg ! Gekürzt auf 10 cm (incl Drahtgeflecht natürlich),horizontal/ vertikal-Ausrichtung verglichen und alles war Paletti ! Man sollte also die Längenberechnung (wohl für ALLE Varianten !) an der Frequenz des SCHWÄCHSTEN Signals ausrichten ! Und die Kunststoffummantelung des Innenleiters kann man meiner Meinung nach ruhig dranlassen für den einfachen Dipol, zumal bei 7mm-Koaxkabel der Kunststoff über dem Innenleiter wie verschweisst ist (praktisch nicht abzubekommen das Zeug). Die 15 cm wären jedenfalls definitiv nicht zu brauchen gewesen !

  • Am 26. Februar 2011 um 16:55 von Mike

    Empfang im Keller?
    Hallo! Ich überlege grade, ob es eine Möglichkeit gibt, eine Zimmerantenne zu basteln, mit der ich in einem Kellerraum Empfang bekomme. Hat da jemand Erfahrungswerte? Gruß Mike

    • Am 14. März 2011 um 19:44 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang im Keller?
      Hallo Mike,

      ob der Empfang im Keller funktioniert, hängt von sehr vielen Faktoren ab (Sendeleistung, Abstand zum Sender, Baumaterial). Am ehesten haben Sie mit unserer Doppelquad-Antenne mit Reflektor ( http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41503233/dvb_t_antennen_im_eigenbau_bester_empfang_dank_reflektor.htm ) Erfolg.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 6. Juni 2011 um 11:28 von Stefan64

        AW: AW: Empfang im Keller?
        Ich habe da mal eine Frage zum Reflektor.
        Ist es unbedingt nötig, ein Alublech zu nehmen oder ist ein Stahlblech auch ausreichend?

        • Am 9. Juni 2011 um 19:15 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: Empfang im Keller?
          Hallo Stefan,

          ein Stahlblech eignet sich ebenfalls hervorragend.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 8. März 2011 um 15:29 von Matthias

    MediaCenter findet nix
    Ich habe diese Antenne jetzt nachgebaut, aber WIN MediaCenter sagt mir, dass es keine Signale findet… Ich kann mir aber nicht vorstellen woran das liegt. Ich wohne ihn der Nähe von München und hab damit auch die angegebenen Längen benutzt!

    Danke!

  • Am 24. April 2011 um 13:10 von Do1hbk

    DVB-T Dipol
    Hallo!
    Danke für die Bauanleitung des Dipols. Die Plstikisolierung vom Empfangsdraht muß nicht entfernt werden. Auch zum Schutz der Augen sollte man ihn dran lassen.Er lässt die empfangenen Signale ungehindert passieren.

    Habe diverse Antennen als Funkamateur,viele haben einen Kunststoffmantel.

    • Am 1. Juni 2011 um 14:19 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVB-T Dipol
      Hallo,

      das ist richtig – zumindest in den meisten Fällen.
      Wir hatten es jedoch auch schon einmal mit einem Kabel zu tun, dessen Innenleiter-Isolierung anscheinend irgendwie beschichtet war und das Signal tatsächlich empfindlich abgeschwächt hat.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 25. Mai 2011 um 20:01 von Carsten

    Antennenüberlast
    Hallo,

    Antenne fertig gemacht, angeschlossen (an DVB-T-Potable von Lenco): Das war ja easy …. Dann die Meldung: "Antennenüberlast". Hab ich mir erst mal nichts bei gedacht, Suchlauf rein und siehe da, erfindet fast alle Sender. Toll….Dann stinkt das Gerät plötzlich ganz fürchterlich. Da habe ich die Antenne sofort abgezogen.
    Meine Fragen:
    a) was ist eine Antennenüberlast?
    b) ich habe ein altes Satellitenkabel genommen und einen rumliegenden "Vater"-Stecker montiert. Falsch?

    Gruß,
    Carsten

    • Am 1. Juni 2011 um 14:22 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antennenüberlast
      Hallo Carsten,

      ich könnte mir die Meldung nur dadurch erklären, dass Sie irgendwo in Ihrer Antenne einen Kurzschluss zwischen Innenleiter und Abschirmung eingebaut haben. Dieser würde durch ein Kurzschließen der Antennenspeisung für die zu hohe Last sorgen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 21. Juni 2011 um 20:21 von Carsten

        AW: AW: Antennenüberlast
        Hallo,

        kann es sein, daß ich den Empfänger jetzt dauerhaft zerstört habe? Er zeigt immer Anttenüberlast, auch wenn ich die Originalantenne anschließe. Ist das reparabel?

        Carsten

        • Am 16. Juli 2011 um 11:28 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: Antennenüberlast
          Hallo Carsten,

          es ist in der Tat möglich, dass Sie durch einen Kurzschluss den Antennenverstärker dauerhaft zerstört haben. Eventuell können Sie das Problem umgehen, indem Sie im Menü des Geräts die Antennenverstärkung abschalten (falls es einen derartigen Menüpunkt gibt).

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. Juni 2011 um 17:29 von Carsten

    nur eine Frequenz
    auf die Gefahr, mitleidiges Grinsen zu ernten: Wie lege ich die Antenne aus, wenn ein Sender nur eine Frequenz abstrahlt? Es geht um die DVB-T-Übertragung am Nürburgring. Hat da jemand Erfahrung mit?

    Gruß,

    Carsten

  • Am 5. Juli 2011 um 19:46 von Michael

    Drahtgeflecht lässt sich nicht überstülpen
    Es gelingt mir nicht, das Drahtgeflecht nach hinten über den nicht abisolierten Teil des Antennekabels zu schieben. Ist zu eng. Bei einem anderen Kabel mit Kupfergeflecht hat das gut gelappt, aber bei diesem nicht. Gibt es einen Trick? Gruß und Dank

    • Am 16. Juli 2011 um 11:57 von Pascal Poschenrieder

      AW: Drahtgeflecht lässt sich nicht überstülpen
      Hallo Michael,

      wenn Sie das Geflecht zusammenstauchen, sollte es weiter werden. Zur Not können Sie es auch an einer Seite anschlitzen, darüberschieben und anschließend mit Klebeband fixieren.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 22. Oktober 2011 um 19:58 von Astrid

    DVB-T in Dortmund
    Mein Mann und ich haben nach Anweisung eine Antenne gebastelt mit den Maßen 10/41 und sind hochglücklich damit. Wir haben 25 Programme und alle in sehr guter Qualität. Vielen Dank für die Anleitung!!

  • Am 22. Januar 2012 um 23:16 von Tobias D.

    Entfernung Antenne – Empfangsgerät
    Ich habe die Doppelquad-Antenne nachgebaut und damit ganz gute Emfangseigenschaften.
    In unserem Haus haben wir einen Plastik-Kabelrohr, das vom Keller bis unters Dach reicht und dessen oberes Ende am Dach aber leider nicht ohne weiteres zugänglich ist.
    Da Platz in dem Rohr kein Thema ist, würde ich gerne eine Lamda-2 oder Lamda-1-Antenne nach dem Dipol-Muster bauen und einfach in dem Rohr so weit wie möglich hochschieben. Dann wären (inkl. der Antenne) ca. 15m Kabel in dem Rohr und von dort müsste ich eine bereits vorhandene Verkabelung von etwa 15-20m zum Empfangsgerät nutzen.

    Ist es realsitisch, dass ich nach über 30m Kabel mit der Dipol-Antenne noch ein brauchbares Signal bekomme?

  • Am 26. Januar 2012 um 21:12 von Peer

    Empfang in Berlin
    Hallo!
    Ich wohne in Berlin Schöneberg und habe in einem Altbau mit dicken Wänden seit gestern wundervollen Empfang am Rechner dank Dipolantenne (Kern14,7 cm/ Mantelgeflecht14,4 cm/ nicht genau nach Berechnung) . Ich empfange alle Sender (und das sind echt viele) ganz wunderbar, nur mit denen auf der niedrigsten Frequenz von 506MHz habe ich Probleme, dabei ist die Antenne doch genau dafür ausgelegt ?! Laut der Tabelle ist die Ausrichtung (H) auch richtig…. Hat jemand ne Idee?

  • Am 3. Februar 2012 um 00:55 von Bensen

    Niedrigste Frequenz münchen
    Hallo ich hab heute eine Doppelquadantenne gebaut. Echt tolle sache!!!
    Jedoch hab ich ein Problem ich wohne ca 90km vom Olympiateam entfernt in kaufbeuren im Allgäu und möchte pro7 RTL SAT1 usw empfangen und nicht nur ZDF Neo und kika:-)
    Also hab ich die Frequenzen rausgesucht und mit denen verglichen die ihr in eurer Anleitung verwendet und verstehe einfach nicht woher ihr die 212,5 bekommt!? Die niedrigste die ich finde ist 578!!!??? Oder haben die sich schon geändert?

    Oder sind das auch immer nur die mittleren Frequenzen der einzelne channels so wie bei der dipolantenne beschrieben.

    Bitte helft mir lg ausm allgäu

  • Am 12. März 2012 um 19:25 von Helmut

    funktioniert
    Hallo,
    danke für die Bauanleitung.
    Anfangs nahm ich Schweißdraht, der ist aus Eisen und verkupfert, der ging nicht so gut.
    Dann kaufte ich einen 2,5 mm Draht, isolierte ihn ab und hatte wesentlichen besseren Empfang. Alles mit Reflektor.
    Aber ich empfange nur österreichische Sender, hätte gerne bayrische Sender auch. Vielleicht liegt es daran weil ich es als Zimmerantenne benütze. Wenn ich es am Dachboden probiere funktioniert es dann besser?

  • Am 11. Juli 2012 um 19:43 von Simon

    Werte München
    Wie heißen die werte für münchen?

    Danke

  • Am 7. Januar 2013 um 21:06 von HHHarry

    Aaaargh.. die Excel Tabell ist nicht mehr auf dem Server zu finden. Just in dem Moment wo ich sie bräuchte.

    Könnte man dieser wieder zur Verfügung stellen?

    • Am 8. Dezember 2013 um 19:28 von hackinator

      excel sheet bräuchte ich auch, gibts das noch wo?

    • Am 30. März 2014 um 15:16 von No Name

      ja, die Datei ist nicht mehr auf dem Server (ungewöhnlich bei CNET ;) bräuchte sie auch um Rechenfehler beim Selbstbau des Sheets zu vermeiden :)

  • Am 14. September 2013 um 17:08 von christian

    schon antenne für 5€ gebaut und zusätlich 30€ für eine funtionierende Antene, da häte ich mir die Bastelantenne auch Sparen können.

    • Am 16. Dezember 2014 um 16:39 von Manfred Weber

      Du machst auch Schreibfehler und gibst trotdem Dein Senf dazu.

  • Am 15. Mai 2014 um 22:01 von Yilmaz Yanik

    ey leute dickes lob an euch…hammer einfach nur hammer…
    RESPECT
    eine frage noch in der #liste war jetzt nihct Remscheid NRW aufgeführt, heißt das dass es da kein dvbt empfang möglich ist? ich zieh bald nach da deswegen. vielen dank nochmal.
    mfg
    yanik

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