Die neue Time Capsule von Apple ist eines von bisher nur zwei Geräten, die WLAN-Router und externe Festplatte vereinen. Das andere Modell ist der seit eineinhalb Jahren erhältliche Asus-Router WL-700gE. Doch der bietet weder eine so hohe drahtlose Bandbreite noch so viel Speicherkapazität wie die Apple-Kapsel, die je nach Version 500 GByte (299 Euro) oder 1 TByte (499 Euro) mitbringt.

Design

Die Time Capsule ist im Grunde eine Airport-Extreme-Basisstation mit integrierter Festplatte und einem einfach zu benutzenden, nur für Macs automatisierten Backup-Programm. Ebenso wie diese stellt die Time Capsule ein drahtloses 802.11n-Netzwerk mit 2,4 GHz beziehungsweise 5,0 GHz zur Verfügung.

Im Test lassen sich ohne nennenswerte Probleme drahtlose Verbindungen zwischen der Time Capsule und einem intelbasierten Mac Pro, einem Imac G5, einem Windows-Vista-basierten HP Pavilion tx2000z sowie einem Windows-XP-basierten Lenovo-X300-Laptop aufbauen. Jedes dieser Geräte kann anschließend auch Lese- und Schreibvorgänge auf der Festplatte der Time Capsule ausführen.

Das Design der Time Capsule ist aufgeräumt, optisch ansprechend und ähnelt stark dem der Airport-Extreme-Basisstation. So gibt es auch hier eine Kontrollleuchte an der Vorderseite und eine Reihe von Anschlüssen auf der Rückseite. Das ist alles. Im Gegensatz zu vielen anderen Routern, die mit blinkenden LEDs übersät sind, weist die Time Capsule nur ein konstantes grünes Licht auf, das den Betriebszustand anzeigt.

Auf der Rückseite sind ein Gigabit-Ethernet-Port für den Anschluss an die Kabel-, DSL- oder LAN-Verbindung, drei Gigabit-Ports für kabelgebundene Netzwerkgeräte und ein einzelner USB-2.0-Eingang untergebracht. Es gibt keinen Ein-Aus-Schalter, aber dafür eine Reset-Taste zur Wiederherstellung der Werkseinstellungen. Auch das Netzkabel wird direkt an der Rückseite eingesteckt.

Die Time Capsule läuft sehr ruhig. Allerdings wird die Oberseite heiß, besonders dann, wenn die Festplatte große Datenmengen bewegt. Daher sollte das Gerät an einer gut belüfteten Stelle aufgestellt werden.

Apple behauptet, dass sich die Time Capsule leicht für die Verwaltung eines Netzwerks einrichten lasse. Sind bereits einige Vorkenntnisse zu grundlegenden Netzwerkaspekten vorhanden, mag das auch zutreffen. Wenn man aber nicht weiß, ob man eine statische IP-Adresse besitzt, oder von Abkürzungen wie PPP und DHCP noch nie gehört hat, muss man sich mit den Bildschirmanweisungen zur Einrichtung der Time Capsule behelfen. Diese beschreiben jede einzelne Option durchaus gut verständlich.

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