Günstig zum eigenen Heimkino: DLP-Beamer ab 310 Euro

Wer über die Anschaffung eines neuen Fernsehers nachdenkt, sollte sich überlegen, ob es nicht auch ein Projektor sein darf. Zum Preis eines 20-Zoll-LCD-Fernsehers gibt es Beamer, die eine Bilddiagonale von etwa 300 Zoll auf die Wand werfen.

nocompare=1
Kinobesucher schwärmen gerne davon, wie toll der Film war, den sie sich angesehen haben. Wer sich aber daraufhin die DVD kauft, um den Film auf dem eigenen Fernseher zu erleben, ist häufig enttäuscht: Auf den kleinen Bildschirmen entsteht einfach kein Kinogefühl. Da hilft auch ein Kauf eines 50-Zoll-Fernsehers für mehr als 1000 Euro wenig. Allerdings gibt es eine günstige Alternative, mit der wesentlich mehr „echtes“ Kino-Feeling aufkommt: DLP-Projektoren werfen ein Bild mit einer Größe von bis zu 300 Zoll an die Wand – und das zu Preisen ab 310 Euro.

Allerdings haben die Projektoren nicht nur Vorteile. Es gibt beim Kauf einiges zu beachten. So muss man beispielsweise bei zu geringer Helligkeit den Raum abdunkeln. Außerdem kommen Beamer ohne TV-Empfänger. Folglich ist zum Fernsehen ein zusätlicher Receiver vonnöten. Ein weiters Problem liegt in der begrenzten Haltbarkeit der teuren Lampen, die in einigen Fällen fast so viel kosten wie der komplette Beamer. Der Preisradar erklärt die entscheidenden Punkte und stellt drei DLP-Projektoren ab 310 Euro vor.

Was Beamer und Fernseher unterscheidet

Über einen wichtigen Punkt sollte sich jeder Beamer-Käufer im Klaren sein: Bei einem Beamer handelt es sich ausschließlich um ein Gerät zur Bilddarstellung. Es erfüllt eher die Funktionen eines Computermonitors als die eines Fernsehers. So kommen die drei aufgeführten Projektoren beispielsweise ohne TV-Empfänger. Sie stellen lediglich das Bildsignal, das ein Receiver oder DVD-Player liefert, dar. Wer also bis jetzt nur über den Fernseher Filme angesehen hat, braucht nun einen zusätzlichen Fernsehempfänger. Mit dem Ton sieht es ähnlich aus. Zwei der drei aufgelisteten Beamer verfügen zwar über einen integrierten Lautsprecher, allerdings gibt dieser nur ein Mono-Tonsignal mit 2 Watt wieder. Für richtigen Kinogenuss sind die Geräte also völlig ungeeignet. Ein zusätzliches Soundsystem schafft Abhilfe. 5.1-Surroundsysteme gibt es bereits für rund 50 Euro.

Ein weiterer Unterscheid zum Fernseher besteht im Aufstellungsort. Beamer benötigen einen gewissen Abstand zur Projektionsfläche. Das bedeutet, dass auch die Kabel, die das Bildsignal an den Beamer übertragen, quer durch das Wohnzimmer laufen. Allerdings gibt es Lösungen, die das Signal kabellos übertragen. Infocus bietet beispielsweise einen derartigen Bildübertrager an.


Infocus bietet für seinen Beamer X6 das kabellose Übertragungsmodul Infocus Liteshow II Wireless Adaptor an. Der Projektor benötigt dadurch nur noch einen Stromanschluss.

Vor dem Kauf eines Projektors sollte man zudem sicherstellen, dass eine Projektionsfläche zur Verfügung steht. Das kann entweder eine weiße und möglichst glatte Wand oder eine Leinwand sein. Da günstige Leinwände klein, große sehr teuer und die Beamer ziemlich hell sind, tut es in den meisten Fällen die Wand. Wer allerdings sehr viel Wert auf die Bildqualität legt, kommt um eine Leinwand nicht herum.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Günstig zum eigenen Heimkino: DLP-Beamer ab 310 Euro

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *